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Ortsmitten Planegg und Martinsried


17.05.2019

Artikel in SZ von Rainer Rutz vom 17.5.19

SZ




15.05.2019
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Kritik an der neuen Ortsmitte Martinsried

Kritik an der neuen Ortsmitte Martinsried




   

06.02.2019
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Die 6m hohe Schallschutzwand, das Schreckgespenst.





  19.12.2018
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Wall soll doch bebaut werden

12.09.2018
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Namensgebung Marktplatz Martinsried

Namensgebung neuer Platz in Martinsried





13.06.2018
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Verkehrsverbindung quer durch den Grünstreifen

Verkehrsverbindung quer durch den Grünstreifen zwischen U-Bahn Martinsried und Steinkirchen?





09.05.2018
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Bedarfsermittliung nicht aussagekräftig.

Bedarfsermittliung nicht aussagekräftig.


09.05.2018
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Bedarfsermittliung nicht aussagekräftig.



05.07.2017
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Gewerbetrasse ist eineAutobahnverbindung 







05.07.2017
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Keine neuen Buslinien durch Lochhamer- 
und Heinrich-Heine-Str.







03.05.2017
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Kein wirklicher Beschluss für den Durchstich












05.10.2016
Artikel im Münchner Merkur
von Victoria Strachwitz: 




Vorbildlich findet Planeggs Bürgermeister die Bürgerbeteiligung in seiner Gemeinde. 
Einige Martinsrieder sehen das ganz anders. Zweien ist jetzt der Kragen geplatzt.


Weiter Hier

20.10.2016

Offener Brief an Bürgermeister Hofmann (SPD) mit der Bitte und Forderung nach einer jährlichen Bürgerversammlung auch für Martinsried.



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir finden, dass es wieder an der Zeit ist, dass Martinsried eine eigene Bürgerversammlung bekommt.
Machen Sie mit ! Schreiben Sie auch an die Gemeinde!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Bürgerinitiative



Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hofmann,
sehr geehrte Gemeinderäte,
sehr geehrte Mitglieder der Verwaltung Planegg,

vor ca. acht Jahren haben Bürgerinnen und Bürger aus Martinsried, darunter auch die Bürgerinitiative mit Hilfe eines Antrags an die Gemeinde Planegg erreicht, dass wir in Martinsried eine eigene Bürgerversammlung bekamen unter Befürwortung der ehemaligen Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch (SPD). Leider ist das wieder eingeschlafen. Nun, da in Martinsried sehr viele gewichtigen Veränderungen statt finden, ist es unserer Meinung an der Zeit, alte sinnvolle Maßnahmen für Martinsried wieder aufleben zu lassen. Alle Gemeinderäte und Bürgermeister sind normalerweise interessiert zu erfahren, wo den Bürgern der Schuh drückt. Die Bürgerversammlungen Planegg geben leider nicht den zeitlichen Raum dafür her, dass Sie sich auch die Sorgen und Wünsche der Bürger von Martinsried anhören können. Für die Fragestunden am Schluss ist allgemein stets zu  wenig Zeit eingeplant. Deshalb veranstalten die Gemeinden Gauting und Krailling jedes Jahr Extra-Bürgerversammlungen für jeden  ihrer dazugehörigen auch kleinen Ort. ( z.B Buchendorf, Unterbrunn, Pentenried, etc.)
Martinsried ist mit fast 4.000 Einwohnern , ca. 6.000 täglichen Gewerbependlern und in allernächster Zukunft mit ca. 9.000 zusätzlichen täglichen Studentenpendlern für die Gemeinde Planegg ein so wichtiger Ort geworden, dass es an der Zeit ist, einmal jährlich eine Bürgerversammlung nur für Martinsried abzuhalten. Die Martinsrieder Bürger sind bereit und verpflichtet, sich auch mit den neuen vielen Studenten im neuen Zentrum irgendwie zu integrieren. Auch dafür ist die Aussprache mit Bürgermeister und Gemeinderäten von Wichtigkeit. Die Infrastruktur braucht dringend Veränderungen, ein heikles Thema, das aber nur im Einklang mit den Bürgern nachhaltig gelöst werden kann. Deshalb beantragt die Bürgerintiative hiermit die Wiedereinführung einer jährlichen Bürgerversammlung für Martinsried. 
Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und danken Ihnen im Voraus für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Gutmann                                                           Helmut Oestreich
Vorsitzende                                                                     stellvertretender Vorsitzender








19.10.2016
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Bürgerversammlung auch für Martinsried:



07.09.2016
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Ortsmitte Martinsried

Folgende Einwendungen wurden von der
Bürgerinitiative termingerecht bei der 
Gemeinde Planegg eingereicht:

- 

Einwendung der BIM gegen Ortsmitten-
Bebauungsplan Nr. 74 vom 2.2.2014 Hier

- 

Einwendungen der BIM gegen die
aktuelle Änderung der Ortsmittenplanung
Martinsried v. 11.3.2015 Hier









18.05.2016
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Durchbruch durch den Wall







11.05.2016
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Bioladen fehlt in Martinsried



09.03.2016
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Bürgermeister Hofmann 
als Brückenbauer






03.02.2016
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Bürgertreff in Ortsmitte Martinsried





27.01.2016
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Bürgertreff 










09.12.2015
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Keine Bürgerortsmitte



02.12.2015
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Schlafstadt für Studenten?





18.11.2015 
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Bahnhofstr. in Planegg











16.11.2015

Brief der BPM an Herrn Bürgermeister Hofmann 


Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hofmann,

sehr geehrte stellvertretende Bürgermeister(in),

sehr geehrte Gemeinderäte der Gemeinde Planegg,

sehr geehrte Mitglieder der Verwaltung der Gemeinde Planegg,


wir erlauben uns, Ihnen  unseren aktuellen Schriftwechsel mit dem Bonhoefferhaus anbei zu senden. Aus diesem geht eindeutig hervor, dass nicht alle Vereine und nicht alle Gruppierungen die Möglichkeit haben,  Veranstaltungen im Bonhoefferhaus abzuhalten.

Die Bürgerinitiatie  hat voriges Jahr einen Bürgerantrag an die Gemeinde gestellt für die Errichtung eines Bürgerzentrums entsprechend dem vom Gemeinderat beschlossenen und von Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern mitgestalteten Masterplan. Unterstützt wurde dieser Antrag von ca. 200 Unterschriften von Bürgern aus Martinsried. Dennoch wurde dieser Antrag vom Gemeinderat mit der Mehrheit der rotgrünen Koalition und der Freien Wähler abgelehnt vornehmlich mit den Begründungen 1. Es wäre kein Bedarf vorhanden und 2. Es wäre  zu teuer.

Zu 1.: Inzwischen gibt es immer mehr Gruppierungen, die mit der Politik der Gemeinde Planegg sehr unufrieden sind. Auch die Bürgerinitiative übt Kritik vor allem, dass sämtliche Unterschriftensammlungen der Bürger regelmäßig und rücksichtslos gegenüber den Bürgern in den Papierkorb geworfen werden. Wir würden es begrüßen, wenn aufgrund der ganz unterschiedlichen Proteste in Planegg und Martinsried, die Gemeinderäte und  Herr Bürgermeister Hofmann sich wieder zurückbesinnen könnten auf das, wozu sie in unserer Verfassung eigentlich verpflichtet sind: Auf die Einhaltung demokratischen Vorgehens. Die ca. 200 Unterschriften unter dem Verlangen nach einem Bürgerzentrum in Martinsried sind Beweis genug, dass der Bedarf vorhanden ist. Man hätte auch viel mehr sammeln können, weil der Bedarf eben da ist.
Da der Schienhammer für größere Veranstaltungen offensichtlich zu klein ist und für bestimmte Gruppierungen auch  das Bonhoefferhaus (s. Anhang)  nicht zur Verfügung steht, ist auch deshalb der Bedarf für ein neutrales Bürgerzentrum, das für alle Bürger offen steht,  eindeutig bewiesen.

Zu 2.: Laut beschlossenen Masterplan sollte das Bürgerhaus mit Gastronomie  als markantes Gebäude auf dem Grünstreifen  gegenüber der Sparkasse  die eigentliche Ortsmitte kennzeichnen. Dieses Grundstück ist das Filetgrundstück von Martinsried und war oder ist im Besitz der Gemeinde. Die Gemeinde  kann oder konnte aus dem Verkauf bzw. Verpachtung an den Investor viele Millionen  € gewinnen, die für eine geplantes Bürgerzentrum  zur Verfügung stehen.  Die Gemeinde müsste also keinen einzigen € für ein Bürgerzentrum in Martinsried ausgeben , im Gegenteil, sie macht noch ein gutes Geschäft.

3. Auch im aktuellen Bürgergutachten haben sich die Bürger für die Eigenständigkeit der beiden Orte Planegg und Martinsried eindeutig ausgesprochen. Insbesondeere Martinsried verlangt nach Aktivitäten, mit denen sich Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger identifiieren können, siehe Dorffest, siehe Bürgerzentrum.

4. Auch der Investor wollte das Bürgerzentrum haben. Weil ein Bürgerzentrum  mit seinen verschiedenen Aktivitäten die Ortsmitte beleben kann. (Mit einem Ärztehaus ist keine Erhöhung der Frequentierung möglich.)


Sehr geehrte Gemeinderäte, sehr geehrter Herr Bürgermeister. Nachdem jetzt alle Ihre Planungen mit Billigdiscountern etc. zerschlagen sind, haben Sie die Möglichkeit umzuschalten und zurückzukommen auf die Vorteile des Masterplans. Wir bitten Sie hiermit und fordern Sie noch einmal auf, den gesamten Masterplan entsprechend dem Bürgerwünschen ernst zu nehmen und umzusetzen. 

In unserem  Bürgerzentrum könnten beispielweise Veranstaltungen der Volkshochschule statt finden: Die VHS sucht dringend zusätzliche Räume.   Gymnastikräume für Senioren fehlen auch in Martinsried, da die Senioren  u. U. nicht mehr Fahrrad, nicht Auto,  nicht mehr Bus fahren können. Im Tiefgeschoss könnte man z.B. schallgedämmte Räume für Jugendliche einrichten, für Parties und für Bands. Solche Räume fehlen in ganz Planegg. Man könnte alle Formulare (und auch die gelben Säcke) sich dort in einem Bürgerbüro in Zukunft abholen, wie das z. B.in Stockdorf in einem sehr frequentierten Bürgerbüro den Bürgern gewährt wird.  (Stockdorf gehört zur Gemeinde Gauting und hat ca. die gleiche Einwohnezahl wie Martisnried) .  Man könnte im neuen Bürgerzentrum ein  Energieberatungszentrum einrichten (was seinerzeit auch Herr Dr. Stepp befürwortete) und was wir bisher in der Gemeinde Planegg nicht haben. Wir könnten ein Seniorenberatungszentrum, eventuell sogar mit barrierefreien Seniorenwohnungen in den oberen Stockwerken einrichten, oder ein Seniorentageszentrum, und Vieles  andere mehr.  Ein Bürgerzentrum würde die Ortsmitte Martinsried enorm beleben und der ansässigen Gastronomie und den dortigen Geschäften die wirtschaftliche Existenz sichern. Die Kreissparkasse und ein Penny könnten dann weiter vor Ort bleiben. 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hofmann
liebe Gemeinderäte,

vielleicht  können Sie Ihrem Herzen mal einen Stoß geben und  doch einmal auf die Wünsche der Bürger hören.  Sie würden natürlich an Akzeptanz gewinnen, wenn die Bürgerinnen und Bürger fest stellen könnten, dass sie mit ihren Sorgen und Wünschen  ernst enommen werden.

In Erwartung Ihrer geschätzten Anwort und mit freundlichen Grüßen

Ihre

Barbara Gutmann



Barbara Gutmann <dr.barbaragutmann@t-online.de>
Re: Bürgerinitiative Martinsried Anfrage für Überlassung des Saales im Bonhoefferhaus
12. November 2015 13:20

Sehr geehrte Frau Protze,

wir bedauern dass Sie uns für unsere Vereinsveranstaltung, die wir gerne in Ihrem Bonhoefferhaus gemacht hätten, eine Absage erteilt haben.

Andererseits verstehe ich Sie natürlich, schließlich ist das Bonhoefferhaus ein  Gemeindehaus der evangelischen Kirche, und somit haben Sie sich an gewisse Vorgaben zu halten.

Uns als Verein, der sich ehrenamtlich für ebenso wichtige Bedürfnisse der Bürger auf gemeindlich-politischem Gebiet einsetzt, wird uns wieder mal klar:
Es gibt in Martinsried keinen neutralen Versammlungsraum für alle Bürgerinnen und Bürger. Bei unseren Großvernstaltungen ist es passiert, dass wir fast die Hälfte der Leute wieder nach Hause schicken mussten, weil eben der Raum im Schienhammer für Versammlungen zu klein ist.

Ich mache Ihnen keinen Vorwurf, denn Sie können gar nicht anders entscheiden.

Ich mache aber unserem Gemeinderat den Vorwurf, der behauptet es bestünde in Martinsried kein Bedarf für ein Bürgerzentrumtrum,  man hätte ja das Bonhoefferhaus. Übrigens wurde den Bürgerinnen und Bürgern im Masterplan, der auch von den Bürgern mitgestaltet werden durfte, ein Bürgerzentrum versprochen und einstimmig im Gemeinderat Planegg vor drei Jahren beschlossen, aber bis heute nicht erstellt. 

Mittlerweile gibt es nicht nur die Bürgerinitiative sondern vielerlei Gruppierungen, die sich ganz verschiedentlich um die Bürgerinnen und Bürger in Martinsried auf mehr poltischer Ebene kümmern und für ihre Treffen und Veranstaltungen  einen neutralen Versammlungsraum bzw. Treffpunkt suchen. 

Das wäre auch  kein Nachteil für Sie, liebe Frau Protze. Bekanntlich stärkt sogar eine kleine Konkurrenz, sofern sie überhaupt entstehen sollte, was ich bezweifele, das Geschäft, und zum anderen würde ein Bürgerzentrum die Ortsmitte , zu der ich auch die Schulen, Kindergärten und Ihr Bonhoefferhaus zähle, beleben. Das immer noch fehlende Nahversorgungszentrum läge dann durch höhere Frequenz nicht mehr so in weiter Ferne. 

Sie sind nicht nur aufgrund Ihrer Ihnen zur Verfügung stehenden Rahmenbedingungen ,sondern vor allem auch aufgrund Ihrer vielseitigen Palette der Veranstaltungen, die Sie auf sozialem und kirchlichem Gebiet  mit großem Erfolg leisten, hervorragend in Martinsried aufgestellt. Benachteiligt aber sind hier alle Gruppierungen, die sich mehr auf politisch-gesellschaftlichem Gebiet engagieren, dies sich aber ebenso ehrenamtlcih für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen.  Wir und andere sind da in einer ganz anderen Sparte tätig als Sie,  sodass Sie keine Bedenken zu haben brauchen, wir kämen uns ins Gehege.  

Übrigens: Da sind wir ganz Ihrer Meinung: Auch wir empfangen die Flüchtlinge willkommen in unserer Gemeinde und haben dies auch mit praktischem Einsatz bewiesen. Andererseits sind wir aber auch der Überzeugung: Solange es in Martinsried andere bürgerfreundlichere Standorte gibt als den einzigen Park - und wir wissen, dass diese existieren,  - solange setzen wir uns für einen anderen Standort in Martinsried ein. Wir tun eben auch was für die Bürger.

Jetzt ist es etwas lang geworden, hätte gar nicht sein sollen. Wenn wir uns mal über dieses Thema wertfrei unterhalten sollen, geben Sie mir Bescheid. 
Mit freundlichen Grüßen

Barbara Gutmann

T. 0172/ 831 14 96
 

Am 09.11.2015 um 10:31 schrieb Protze Monika:

Sehr geehrte Frau Gutmann,
es tut mir leid, dass ich Ihnen ferienbedingt erst verzögert antworte.
Ich muss Ihnen aus zwei Gründen für den 23.11. eine Absage erteilen. Zum Einen ist das Haus montagabends für die Jugend reserviert. Zum Anderen kann ich mir nicht vorstellen, eine Veranstaltung zu diesem Thema in unserem Haus abhalten zu lassen. Ich habe bereits auf der Infoveranstaltung in der Grundschule im Mai Stellung bezogen. Wir als Kirche und als Gemeinde-/Gemeinschaftshaus freuen uns auf die Herausforderung, die neuen Mitbürger aufzunehmen und in unsere Programme und das Gemeindeleben zu integrieren, oder auch das Haus (wie bereits in den Sommerferien geschehen) für Sprachkurse zur Verfügung zu stellen. Aufgrund dieser Zielsetzung kann ich mir in unserem DBH eine Veranstaltung nicht vorstellen, die offensichtlich die politische Entscheidung für diesen Standort kritisieren möchte.
Ich bitte um Ihr Verständnis und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Monika Protze

-------------------------
Diakonin

Evang. Kirchengemeinde Gräfelfing
Planegger Str. 16
82166 Gräfelfing

089 / 854 1611




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Barbara Gutmann [mailto:dr.barbaragutmann@t-online.de] 
Gesendet: Donnerstag, 29. Oktober 2015 16:43
An: Protze Monika
Betreff: Bürgerinitiative Martinsried Anfrage für Überlassung des Saales im Bonhoefferhaus


Sehr geehrte Frau Protze,

die Bürgerinitiative Martinsried würde gerne

am Montag, 23.Nov. 2015 19.30 Uhr


eine Veranstaltung machen und die Öffentlichkeit dazu einladen

zum Thema "Standort Parc de Melan für Asylantenunterkunft gut gewählt?"


Wir fragen an, ob wir hierzu Ihren großen Raum im Bonhoefferhaus zur 
Verfügung gestellt bekommen könnten.

Mit freundlichen Grüßen


Barbara Gutmann




18.11.2015
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Bahnhofstraße Planegg






13.11.2015

Aufruf zum Masterplan








08.04.2015
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Billigdiscounter






18.03.2015 und 25.03.2015
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Einwendungen der BIM
gegen Ortsmitte






04.03.2015 und 11.03.2015
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Nahversorgungszentrum
















14.10.2014
                                           Wie funktioniert eine Bürgerbefragung 

  

Bürgerbegehren und Bürgerentscheid ermöglichen den Bürgern einer Gemeinde an der politischen Entscheidungsfindung teilzunehmen. Die Organisation und Kosten für ein Bürgerbegehren trägt die jeweilige Gemeinde. Die Bürger in Gräfelfing hatten sich auf diese demokratische Weise vor gut einem Jahr gegen eine Umfahrung ( erste Stufe einer Staatsstraße 20063neu mit neuer Anbindung an die AB Lindau) mehrheitlich ausgesprochen. Ein Gemeinderat ist aber nur ein Jahr an einen  Bürgerentscheid gebunden. Dieses Jahr ist nun vorbei. Es stellt sich also die Frage: Hat das Bürgerbegehren für die betroffenen Bürger letztendlich einen Sinn gehabt? 

  

Es gibt auch die Möglichkeit sowohl für die Gemeinde als auch für jeden Bürger, der in der Gemeinde wohnt, sich mittels einer Bürgerbefragung auf eigene Kosten einen reellen Meinungsüberblick zu verschaffen. Diese Art der Bürgerbefragung gibt  Politikern und auch allen in der Kommune aktiven Bürgern prinzipiell ein sinnvolles Instrument an die Hand, sich zu einem bestimmten Thema, das in der Gemeinde ansteht, möglichst breit und fundiert zu informieren, und herauszufinden, was die Bürgerinnen und Bürger dazu meinen, und welche eigenen Vorstellungen sie dazu haben. Dazu ist es wichtig , dass die richtigen Fragen gestellt werden, sodass der Bürger erkennen kann, dass es wirklich um ihn und seine Bedürfnisse geht und nicht um die Durchsetzung der eigenen Interessen des fragenden Veranstalters. 

  

Eine Bürgerbefragung, die Sinn machen soll,  muss gut vorbereitet sein:            

  

Sie sollte durch mehrmalige ins Auge fallende Veröffentlichungen in wichtigen Zeitungen und durch Plakate der Bürgerschaft genügend bekannt gemacht sein. Bürgerbefragungen haben oft einen allzu geringen Rücklauf, um daraus überhaupt ein relevantes Urteil fällen zu können.



sollten präzise und ehrlich gestellt werden. Man sollte nicht den Eindruck gewinnen, es handle sich um Fangfragen, um eine vom Fragesteller gewünschte Antwort zu erhalten. 



Um ein richtiges Meinungsbild von den Bürgern zu gewinnen,  müssen die Fragen zum Thema richtig gestellt sein. Fragen, die bezüglich des Themas nebensächlich aber einfach und ohne Nachdenken zu beantworten sind,können kein  relevantes Ergebnis zum eigentlichen Thema erbringen. Sie dienen nur der demokratischen Schau. 



Alle Bürgerinnen und Bürger sollten die gleiche Möglichkeit erhalten per Briefpost mitmachen zu können. Wenn ein Fragebogen nur im Internet zur Verfügung steht, sind von vornherein alle Bürgerinnen und Bürger, die keinen Zugang zum Internet haben, ausgegrenzt. 



Der zeitliche Anfang und das Ende einer Bürgerbefragung muss dem Bürger bekannt sein.



Die Auszählung der Bürgerbefragung sollte auf jeden Fall öffentlich erfolgen, um die demokratische Rechtmäßigkeit des Ergebnisses zu gewährleisten. 





Auch die Bürgerinitiative Martinsried  fand es unangemessen, an dieser unglaubwürdigen Aktion teilzunehmen. Die Bürgerinitiative hatte für ihren Bürgerantrag für eine Bürgerzentrum in Martinsried in wenigen Tagen fast 200 Unterschriften gesammelt, die sich für ein Bürgerzentrum in Martinsried aussprachen. Dabei ging es nicht nur um den momentanen Bedarf einer solchen Einrichtung.  Die Bürgerinitiative hatte dabei auch die zukünftige rasante Entwicklung des Ortes Martinsried im Auge mit Erweiterung des Campus (bis zu 9000 zusätzliche Studenten), mit Einrichtung von innovativen Zentren wie z. B. für Energieberatung, zur Herstellung eines Treffpunkts von Studenten und Bürgern, von Jung und Alt, Einrichtung von Gymnastik- und Gesundheitsseminaren , gemeinsames Handwerken, um sich dabei auch kennenzulernen und vieles mehr.  Das hat der Gemeinderat und Frau Zeller mit der Mehrheit von Freien Wählern, SPD und auch den Grünen eindeutig abgelehnt und anscheinend ohne sich vorher erkundigt zu haben, ob der Bedarf jetzt schon und vor allem in der Zukunft von Martinsried besteht. CSU und FDP hatten sich wenigstens die Mühe gemacht, eigene Anträge für ein Bürgerzentrum in Martinsried zur Abstimmung zu bringen.  Auch diese Vorschläge wurden vom Block der Freien Wähler, SPD und auch der Grünen kategorisch abgelehnt. 

Fazit: Weder mit einem Bürgerbegehren noch mit einer Bürgerbefragung kann sich der Bürger letztendlich durchsetzen, mit einer Ausnahme: Wenn die  Akteure es mit den Bürgern ehrlich meinen. 



Ihre Bürgerinitiative Martinsried e.V.                                       V.i.S.d.P.:    Dr. B. Gutmann T. 0172/ 831 14 96 

  




05.06.2014
  

Bürgerantrag der Bürgerinitiative Martinsried mit knapp 200 Unterschriften

Bürgerzentrum Martinsried (BZM) 

  

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Martinsried, 

  

herzlichen Dank für den enormen Zuspruch, den wir beim Sammeln der Unterschriften von Ihnen bekommen haben. Das Echo war überwältigend. 

  

Wir laden Sie ein 

  

zur Gemeinderatssitzung im Rathaus Planegg 

  

Donnerstag abend  5.6.2014   19.00 Uhr 

  

Thema Bürgertreff 

Grundsatzdiskussion und Beschlussfassung 

  

Unterstützen Sie durch Ihre Anwesenheit die Gemeinderäte, die sich für Ihren Vorschlag eines Bürgerzentrums im Kopfbau neben dem Cafe, also in zentraler Mitte des Ortes einsetzen. 

  

  

Dadurch dass sich das Grundstück des Kopfbaus im Besitz der Gemeinde befindet und jetzt an den Investor mit zig Millionen verkauft wird, hat die Gemeinde genügend Geld für die dauerhafte Finanzierung des Bürgerzentrums. Auch der Investor und der planende Architekt wären grundsätzlich mit unserem Vorschlag einverstanden. 

  

  

Warum zögert die Gemeinde noch? 

  

  

Die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried wollen nicht erfahren müssen, dass wieder einmal und ohne Not in Martinsried gespart werden soll, indem man das Bürgerzentrum an eine ortsmittenferne Stelle setzt, weil es dort billiger ist. 

  

Warum ist es ortsmittenferner billiger? Weil die Lage nicht gut und gerade für ein Bürger-zentrum, dessen Funktion von guten Frequentationsmöglichkeiten abhängig ist, nicht taugt. 

  

Laut Planungsbüro Kerfers (Masterplan) gehört das Bürgerzentrum in den Kopfbau, nämlich in die zentrale Mitte von Martinsried. 

  

        Diesen Masterplan hat die Gemeinde Planegg seinerzeit einstimmig beschlossen. 

  

Die Bürgerinitiative Martinsried fordert deshalb die Gemeinderäte auf, ihren damaligen Beschluss im Interesse von Martinsried einzuhalten, damit das Bürgerzentrum die Funktion eines wirklich lebendigen Bürgermittelpunkts für alle Bürger erfüllen kann. 

  

  

Ihre Bürgerinitiative Martinsried e.V. 

V.i.S.P. Dr. Barbara Gutmann 







27.05.2014


     Bürgerantrag für das Bürgerzentrum Martinsried



  



Der Gemeinderat Planegg möge einzeln beschließen: 



1.

Im Kopfbau des Bebauungsplanes Nr. 74 Ortsmitte Martinsried wird von der Gemeinde Planegg im Erdgeschoß neben dem bereits geplanten Cafe ein Bürgerzentrum von insgesamt ca. 200 qm für alle Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Verwaltung des BZM  und die laufenden Kosten trägt die Gemeinde. 



2.

Das Bürgerzentrum soll durch eine attraktive und flexible Ausgestaltung eine vielfältige Verwendbarkeit gewährleisten und dadurch die Ortsmitte  im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von Martinsried beleben, um dadurch auch den umliegenden Einzelhandel unterstützen zu können. 



3.

Der „Kopfbau“  soll architektonisch so gestaltet werden, dass er - wie im Masterplan der Gemeinde Planegg vorgeplant - das Zentrum von Martinsried attraktiv markiert.



4.

Die Innenausgestaltung der Räume soll den Bedürfnissen  entsprechen. Für Versammlungen in Martinsried müssen ca. 120 Sitzplätze vorhanden sein. Ähnlich wie im Bonhoeffer-Haus müssen Garderobe, Toiletten und Kleinküche zur Verfügung stehen. Ein ständig in Richtung Cafe offener kleiner Vorraum mit diversen Ausstellungsmöglichkeiten z. B Schaufenstern hinter Glas gegenüber dem Cafe-Eingangs sind  zur Bekanntmachung empfehlenswert. 



Begründung: 



1.

Martinsried - mit fast 4000 Einwohnern – hat für die Bürger keinen neutralen Versammlungsraum. 





2.

Im Masterplan des Büros Lex für die Ortsmitte Martinsried ist an der Stelle des Kopfbaus das „Haus für die Bürger“ vorgesehen. Dieser Masterplan wurde einstimmig vom Gemeinderat bereits beschlossen. Die Bürger erwarten, dass diese für sie bedeutsame und gewünschte Vorplanung von der Gemeinde eingehalten wird.



3.

Martinsrieder Vereine, die keine eigenen Räume zur Verfügung haben, haben keine Möglichkeit, Veranstaltungen in Martinsried durchzuführen. 



4.

Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger möchten sich durch speziell für Martinsried ausgerichtete Veranstaltungen mit ihrem Ort und vor Ort identifizieren können. Wie das z. B. beim Dorffest des Vereins „Miteinander“ gelingt.



5.

Das BZM ist keine Konkurrenz zum evangelischen Bonhoeffer-Haus: Hier hat sich bereits das kirchlich-soziale Netz für Martinsried in oekumenisch vorbildlicher Art und Weise für Martinsried installiert. Doch will nicht jeder, wenn er sich für einen Vortrag oder eine Veranstaltung interessiert, in die Kirche gehen müssen. Das Bürgerzentrum im Kopfbau wird  neutral sein. Es wird von der  Gemeinde verwaltet werden, damit es für alle Bürgerinnen und Bürger offen stehen kann und wird somit die vielen übrigen Belange einer offenen Gesellschaft erfüllen und ergänzen. 



6.

Der Gasthof Schienhammer ist für größere Veranstaltungen zu klein: Des öfteren mussten hier Bürger wegen Überfüllung wieder nach Hause geschickt werden. 



7.

Die Volkshochschule Planegg hat keine Möglichkeit, in Martinsried Programme anzubieten, weil ein Raum dafür fehlt. Bürgerinnen und Bürger von Martinsried würden es sehr begrüßen, u. a. z. B. Gymnastikangebote oder Sprachkurse  regelmäßig vor Ort besuchen zu können. 



8.

Wenn Parteien oder andere gemeindlich orientierte Gruppierungen Veranstaltungen  in Martinsried mit Referenten abhalten wollen, fehlt ihnen der geeignete Raum. 



9.

Auch der Förderverein „Martinsrieder Christkindlmarkt“ würde ein Bürgerzentrum in Martinsried  für seine diversen Aktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit sehr begrüßen. 



10.

Das BZM ist nach dem jetzt vorliegenden Bebauungsplan 74 umringt von Häusern mit Studentenappartements. Selbst im Kopfbau sind Studentenwohnungen geplant. Damit kann das genau hier lokalisierte BZM eine wichtige soziale Aufgabe erfüllen, nämlich neben dem einladenden Cafe Treffpunkt von Bürgern mit den Studenten zu sein. Zusammenwachsen von Ort und Campus. Dabei hat das Cafe daneben einladende Funktion.



11.

Der Investor hat die BIM angerufen und ihr versichert, dass er ein BZM im Kopfbau befürwortet, und dass es nur noch an der Gemeinde hängt.



12.

Ebenso hat sich das Planungsbüro der Ortsmitte „für vorhandene Planungsmöglichkeiten für ein Bürgerzentrum im Kopfbau“ öffentlich ausgesprochen. 



13.

Die Gemeinde muss für das BZM kein Grundstück kaufen, weil sie selbst Eigentümerin des Kopfbau-Grundstückes ist. Für den Verkauf an den Investor wird sie zig Millionen €  ( das Filet-Grundstück der Martinsrieder Ortsmitte!) einnehmen. Davon können  problemlos über Jahrzehnte hinweg auch die laufenden Kosten für das BZM von der Gemeinde getragen werden. 



14.

Fazit: Keine zusätzliche Belastung der Gemeindekasse
durch das BZM !



15.

Die Bürgerinitiative lehnt ein Bürgerzentrum, das nicht zentral im Kopfbau lokalisiert ist, ab, weil die Bürger genau in die zentrale Mitte des Ortes gehören, wie es auch fachlich richtig im Masterplan des Planungsbüro Kerfer gefordert wird. Belebter Treffpunkt für alle nur hier im wirklichen Zentrum des Ortes möglich (Cafe daneben).



Eilantrag nach §25 der Geschäftsordnung für den Gemeinderat der Gemeinde Planegg: 




Dieser Eilantrag ist deshalb erforderlich, weil der Bürgerinitiative trotz mehrmaligen schriftlichen Anfragens an die Gemeinde erst jetzt, also lediglich 9 Tage vor der Gemeinderatssitzung der Termin vom 5.6.2014 durch e-Mail mitgeteilt wurde,  an welchem das BZM Tagesordnungspunkt in der Gemeinderatssitzung sein wird.

Zudem macht es keinen Sinn, diesen Punkt zu beraten bzw. abzustimmen, ohne die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried angehört und einbezogen zu haben. 


Wir beantragen also hiermit, diesen Bürgerantrag gemäß §25 der Geschäftsordnung für den Gemeinderat der Gemeinde Planegg als Eilantrag  in der Gemeinderatssitzung am 5.6.2014 wegen besonderer Dringlichkeit zuzulassen. 







Bürgerinitiative Martinsried e.V.                                    Martinsried,27.5.2014 

      Die Unterzeichnenden werden vertreten von:

      gez. Dr. Gutmann 


  

      Dr. Barbara Gutmann Vorsitzende 

      Alex.-Fleming-Str. 14 

      82152 Planegg-Martinsried 

      T. 0172/ 831 14 96          








16.05.2014

  

                              BZM fehlt

Martinsried braucht einen lebendigen Bürgertreff, 

so wie es die Gemeinde Planegg seinerzeit im Masterplan einstimmig beschlossen hat, 

nämlich im Ortszentrum, im so genannten Kopfbau gegenüber der Kreissparkasse. 

__________________________________________________________________________________ 

Alle schriftlichen und mündlichen Verlautbarungen der Gemeinde besagen, dass der Bebauungsplan 74 Ortsmitte 

Martinsried nach dem Masterplan des Büros Lex Kerfers erstellt worden sei. Dies ist aber in wesentlichen Punkten nicht 

der Fall: 

Das Wichtigste fehlt, das Haus für die Bürger, 

  

das nach den Plänen und ausdrücklichen Forderungen des Planungsbüros Lex Kerfers an die zentralste Stelle 

der Ortsmitte gehört und nicht abseits davon. Das Haus der Bürger (Kopfbau) soll laut beschlossenem Masterplan 

dem Zentrum von Martinsried ein markantes Gesicht verleihen. 

Begründung: 

Martinsried hat für die Bürger keinen neutralen Versammlungsraum. 

Vereine, die keine eigenen Räume zur Verfügung haben, haben keine Möglichkeit, Veranstaltungen in Martinsried durch- 

zuführen. Nicht jeder will, wenn er in eine Versammlung geht, in die Kirche gehen müssen. Der Gasthof Schienhammer ist 

oftmals viel zu klein. Die Volkshochschule hat überhaupt keine Möglichkeit, auch mal in Martinsried eine Veranstaltung 

anzubieten, weil ein Raum dafür fehlt. Auch der Förderverein „Martinsrieder Christkindlmarkt“ beklagt das Fehlen eines 

Bürgerversammlungsraumes in Martinsried. Wenn Parteien Veranstaltungen mit Referenten abhalten wollen, fehlt ihnen der 

geeignete Raum.



Ein offenes Bürgerzentrum an zentraler Stelle würde die Ortsmitte beleben, den dort ansässigen Einzelhandelsgeschäften 

Gewinn bringen, und mit einem Café am „grünen Marktplatz“ im Parterre ein Treffpunkt für alle in Martinsried sein, 

auch für die Studenten, um das Zusammenwachsen von Campus und Bürgern zu fördern. 



Das Bürgerzentrum wäre auch keine Konkurrenz zum Bonhoefferhaus: Hier hat sich bereits das kirchlich-soziale Netz vor- 

bildlich zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kinder und Senioren fest installiert. Während der Bürgertreff eben 

neutral und für alle in Martinsried da sein wird und die übrigen Belange einer offenen Gesellschaft erfüllen und 

ergänzen kann. 

        __________________________________________________________________________________


  

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger in Martinsried, 

  

wir sind kurz davor, dieses geplante Bürgerzentrum zu bekommen: 

  

  der Investor hat uns angerufen und will auf die Wünsche der Bürgerinitiative eingehen, 

  das Planungsbüro der Ortsmitte spricht von „vorhandenen Möglichkeiten für
     ein Bürgerzentrum im Kopfbau, 

  die Gemeinde muss kein Grundstück kaufen, weil sie selbst Eigentümerin des Kopfbau- 

Grundstücks ist und dafür vom Investor zig Millionen bekommt (Filetgrundstück) 

  die Planegger CSU und FDP setzten sich bereits am 3. 4. 2014 mit einem Antrag im 

Bauausschuss 

für ein Bürgerzentrum im Kopfbau ein. 

  

Es gibt keine sachlichen Argumente mehr gegen einen Bürgertreff an zentraler Stelle in Martinsried, nämlich im 

Erdgeschoß des Kopfbaus (gegenüber der Kreissparkasse): Das Geld ist da, die Planung ist möglich . Laut Investor 

liegt es nur noch an jedem einzelnen Gemeinderat, „ja“ zu sagen. Martinsried sagt schon mal: Danke. 

____________________________________________________________________________________________________ 

Ihre Bürgerinitiative Martinsried e.V.     V. i. S. d. P. Dr. B. Gutmann              T. 0172/ 831 14 96 







11.04.2014	Bürgerzentrum






11.07.2012 

Kommentar in der SZ

vom 11. Juli 2012: Von Urbanität weit entfernt	

VON RAINER RUTZ 

Der "pragmatischste Entwurf hat gewonnen". Das war, noch dem Spruch des Empfehlungsgremiums für die Neuplanung der Ortsmitte von Martinsried oft zu hören. In der Tat: Die Pläne des Siegerbüros Kerfers/Morpho-Logic sind überschaubar, ihre Verwirklichung kostet die Kommune relativ wenig Geld, sie sind unspektakulär und in ihrer Einfachheit kaum zu toppen. Statt pragmatisch könnte man auch langweilig sagen: Der von den Experten aus vier Arbeiten ausgewählte Entwurf ist wenig phantasievoll. Wenn das so gewollt war, ist nichts dagegen zu sagen. 

Allerdings weist der Entwurf des Münchner Büros Kerfers/Morpho-Logic zwei miteinander zusammenhängende Schwachpunkte auf, die dem Expertengremium hätten auffallen müssen. So bemängelt die Bürgerinitiative völlig zu Recht, dass der Entwurf in einem wichtigen Punkt geradezu diametral den Vorgaben der Gemeinde und des Wiener Professor Scheuvens entgegensteht: Campus und Ortsmitte kommen sich keinen Zentimeter näher - im Gegenteil: Durch einen rund 800 Meter langen, sich einem Reißverschluss ähnlich öffnenden Grünstreifen zwischen Ortsmitte und Campus wird die Unterschiedlichkeit der beiden Flächen geradezu noch betont. Wer bitte, außer den U-Bahnfahrgästen, soll sich in diesem parkähnlichem Gelände aufhalten? Wie soll hier die ausdrücklich gewünschte Urbanität entstehen? Ganz abgesehen davon, dass ein nächtlicher Gang vom U-Bahnhof durch 800 Meter Park nicht gerade einladend wirkt. 

Dazu kommt: Das von den Architekten angedachte, mehrstöckige Gebäude am Ende dieser Sichtachse gibt es nicht und wird es wohl niemals geben. Denn das entsprechende Gelände gehört der Max-Planck-Gesellschaft. Es ist nicht bekannt, dass hier ein signifikantes Gebäude entstehen soll, wofür auch? Die Idee einer durchgehenden Achse von der Ortsmitte bis zum Campus ist ohne dieses Gebäude aber nichts wert. Es entstünde eine Leerfläche ohne Funktion. Man fragt sich, warum im Vorfeld dieser gewollt bürgerfreundlichen Ausschreibung der gewünschte Zusammenhalt von Campus und Ort derart betont wurde. 

Der Gemeinderat hat bei seiner Entscheidung am 26. Juli die Wahl zwischen einem optisch harmlosen und gefälligen Entwurf und einer erheblich urbaneren Lösung, die dem Weltruf des Wissenschafts-Campus' mit Blick auf den Ort Martinsried Geltung verschafft. 

09.07.2012 

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Martinsried e.V. vom 9. Juli 2012

Das Empfehlungsgremium für die Ortsmitteplanung Martinsried hat hinter verschlossenen Türen einen entscheidenden Schritt getan: Es hat sich für den Entwurf des Architektenbüros Lex Kerfers und Morpho-Logic entschieden. Stimmberechtigt in diesem Gremium waren die Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch, drei von der Gemeinde benannte Fachverständige, ein Gemeinderat von der CSU, ein Gemeinderat von der SPD und eine Vertretung aus der Verwaltung Planegg. Vertreter der Bürgerschaft Martinsried waren trotz Anfrage nicht zugelassen.	

Im Entwurf der Architekten Lex Kerfers und Morpho-Logic kann die Bürgerinitiative viele ihrer eigenen Vorstellungen verwirklicht sehen: Ein Hauptgebäude (für z.B. Bürgerhaus, Ärztehaus und Lebensmitteldiscounter) direkt im Zentrum auf dem Mittelstreifen , nämlich an der Kreuzung Lochhamer Straße/Röntgenstraße als Angelpunkt für die zukünftige Ortsmitte; gleich daneben im Westen ein begrünter Marktplatz mit Bäumen, Wasserspielen, Läden und Wohnungen; weitere Bebauungen auf dem Mittelstreifen in Richtung Westen sowie im Norden dieser zentralen Ost-West-Achse unter Auflassung der parallel zur Röntgenstraße verlaufenden Fraunhofer Straße. Die Bürgerinitiative Martinsried begrüßt diesen Teil des Architektenentwurfs ausdrücklich, da er unserer Meinung nach, die erforderliche Grundlage bietet für die Entwicklung einer attraktiven und lebendigen Ortsmitte mit Nahversorgungszentrum. 

Zwischen Martinsried und Campus soll in Zukunft ein breiter von Norden nach Süden verlaufender durchgehender Park die beiden Ortsteile Martinsried und Campus von einander trennen. Aus unseren umfassenden Befragungen der Bürgerschaft wissen wir, dass die Bürgerinnen und Bürger mit dem Campus zusammenwachsen wollen. Insbesondere haben die Gewerbetreibenden, die Dienstleister, die Gastronomie von Martinsried großes Interesse daran, die im Campus Beschäftigten, sowie die Studenten in der Ortsmitte bedienen zu können. Umgekehrt haben dann auch die Studenten die Möglichkeit, sich ortsnah und ohne Aufwand mit allem Nötigen zu versorgen. Die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried hätten dann endlich die Gewähr, dass die ansässigen Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants florieren und damit am Ort bleiben. Eine künstliche Trennung von Ort und Campus wirkt hier kontraproduktiv und schadet wirtschaftlich der gesamten Gemeinde Planegg. (Gewerbesteuer). In dieser Ansicht werden wir von allen befragten Fachleuten unterstützt, insbesondere auch von der Bürgermeisterin von Garching, Frau Hannelore Gabor, die sich in Garching in einer ähnlichen Situation wie wir befindet. (Campus der Technischen Universität München neben Garching) 

Die Trennung von Ort und Campus wird zusätzlich intensiviert durch eine Reihe von in West-Ost-Richtung hintereinander geschalteten kleineren Grünanlagen an der quer verlaufenden Lena-Christ-Straße. Während die Entwürfe der anderen Architekten hier den langen Zugang zur U-Bahnstation mit lockerer Kleinbebauung am Straßenzug entlang lebendig erhalten, fällt beim Entwurf der Architekten Lex Kerfers und Morpho-Logic auf, dass hier ein extrem langer, unbelebter, schlauchartiger Grünzug mit Bäumen und Büschen bis zur U-Bahnstation geschaffen werden soll. Dies hat zur Folge, dass Martinsrieder Bürger, die abends bei Dunkelheit die U-Bahn Richtung Martinsried verlassen, ca. 500m weit durch totes Parkgelände laufen müssen, bis sie an der Röntgenstraße in der Ortsmitte angekommen sind. Die Bürgerinitiative ist der Meinung, dass die Bürger von Martinsried schon allein deshalb benachteiligt sind, dass der U-Bahnhof im Campus und nicht in Martinsried gebaut wird. Man sollte diesen Nachteil nicht ohne Not noch durch einen bei Nacht gefährlichen U-Bahn – Zugang zusätzlich verschärfen. 

Die Bürgerinitiative schlägt für einen gefahrlosen U-Bahnzugang und für das Zusammenrücken der beiden Ortsteile Campus und Ort einen Kompromiss vor: Der breite Park, der in Nord-Süd-Richtung verläuft und Martinsried vom Campus trennen soll, bleibt erhalten und wird nur durch einen schmalen Zugang zur U-Bahn mit lockerer Bebauung unterbrochen. 
Stichwort: Angstfreier und attraktiver Zugang zur U-Bahn. 

Die Grünanlagen vom künftigen U-Bahn-Ausgang entlang der Lena-Christ-Straße bis in den Ort hinein bleiben ebenfalls erhalten, und werden zusätzlich und durchgehend an den Parkrändern mit Häusern begleitet . 
Stichwort: Angstfreier und attraktiver Zugang zur U-Bahn.
Ähnlich dem Entwurf der Architekten Weber-Molenaar. 

Wir fordern die Verlegung der U-Bahnstation in Richtung Westen um ca. 150m, also näher zum Ort Martinsried, auch wenn die Gemeinde dafür die finanzielle Verantwortung übernehmen muss. 



In Anbetracht der Summen, die die Gemeinde fortlaufend bereit ist, in Planegg auszugeben, ist es nun an der Zeit, in Martinsried zu investieren. 

24.05.2012 

Bericht


Im weiteren Verlauf der "Programmwerkstatt" bezüglich der Ortsmittenplanung Martinsried fand im großen Hörsaal des Max-Planck-Instituts das "Bürgerforum 2" statt. Die vier Planungsbüros präsentierten Vorschläge zur Ortsmitteplanung von Martinsried. Dabei fielen große Übereinstimmungen bei den Planern untereinander als auch mit den Vorschlägen der Bürgerinitiative auf. 

Besonders zu begrüßen ist unserer Meinung nach der Vorschlag des Büros Molenaar, der betont, den Ausstieg der U-Bahn Richtung Martinsried nicht im Park und "Niemandsland" enden zu lassen, was besonders nachts für die Bürgerinnen und Bürger sogar gefährlich sein könnte, sondern diesen Korridor bis zur Ortsmitte hin als eine attraktive Verbindung zwischen U-Bahn und Martinsried mit einzelnen Gebäuden zu beleben. 

Zum ersten Mal während des Planungsprozederes hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Vorschläge direkt mit den Planern zu diskutieren. Dies wurde von den Bürgern und der Bürgerinitiative außerordentlich begrüßt. Die eine Stunde, die für die Diskussion mit den Bürgern eingeplant war, war zwar kurz bemessen, konnte aber von den Bürgern mit Begeisterung und intensiv genutzt werden. 

Am 5. Juli 2012 findet die Abschlussveranstaltung der Programmwerkstatt statt. Hier werden die vier Planungsbüros ihre endgültigen Planungsvorschläge präsentieren. Die Bürgerinitiative Martinsried würde es begrüßen, wenn den Bürgerinnen und Bürgern auch hier noch einmal eine Diskussion direkt mit den Planern erlaubt würde, die die Möglichkeit offen hält, eventuelle Verbesserungen noch mit einbringen zu können. 

Insgesamt fand das Planungsprozedere der Programmwerkstatt große Anerkennung der Bürger und der Bürgerinitiative Martinsried. Anwesende Vorsitzende von hohen bayerischen Planungsbehörden sprachen sich lobend aus und dankten unserer Bürgermeisterin, Frau Annemarie Detsch, sowie dem Moderator, Herrn Professor Scheuvens, diesen neuen Weg der "Mitnahme der Bürger erfolgreich" eingeschlagen zu haben. 

Nach dem 5. Juli 2012 wird allerdings wieder hinter verschlossenen Türen weiter geplant. Die Anfrage der Bürgerinitiative Martinsried, in das nun folgende "Empfehlungsgremium" auch Vertreter der Bürgerinnen und Bürger entsenden zu können, was der LMU z. B. erlaubt ist, wurde von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch abgelehnt. 

Für uns als Bürgerinitiative von Martinsried ist es letztendlich von Bedeutung, was von den Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger tatsächlich in die Tat umgesetzt wird. Daran werden wir den Erfolg der Programmwerkstatt messen. 

27.04.2012 
Wurfsendung 

Keine künstliche Stimmungsmache 
für die St 2063neu	

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Martinsried, 

seit drei Jahren setzt sich die Bürgerinitiative Martinsried uneigennützig und erfolgreich für Ihre Wohn- und Lebensqualität hier in Ihrem Wohnort Martinsried ein. Dazu gehört auch unsere Unterschriftenaktion gegen die St 2063neu, die mit ca. 1200 Unterschriften gegen diese Straße und damit mit ca. 40 % der Wählerschaft von Martinsried sehr erfolgreich war und ist. Die 
St 2063neu wurde auch daraufhin im Gemeinderat Planegg im Beschluss vom 12.12.2009 mit breiter Mehrheit abgelehnt. 
Dieser Beschluss ist auch heute gültig. 

Lassen Sie sich also nicht verunsichern, wenn Sie falsche Behauptungen bezüglich dieser Straße in Ihrem Briefkasten vorfinden. Wir, die Bürgerinitiative Martinsried e.V. und ihre Mitglieder, lassen nicht locker, wir setzen uns weiterhin für Verkehrsberuhigung, gute Luft und letztlich für die Wohnqualität und Ihre Gesundheit an Ihrem Wohnort Martinsried ein. 
Somit fordern wir abermals: 
Keine Staatsstraße 2063neu in Martinsried	

und	

Keine „vollständige Westumgehung“ in Martinsried	


Warum?	


Beide Straßenbezeichnungen gelten für dieselbe Straße, nämlich für die Staatsstraße 2063neu. Diese Straße ist direkt am Wohngebiet der Martinsrieder Bürger, nämlich hinter den Garagen geplant, ist also keine „Umgehungsstraße“, noch kann sie als solche gewertet werden. Anscheinend soll die Bezeichnung „Umgehung“ den Bürgern eine Verkehrs- entlastung vortäuschen, die in Wirklichkeit nicht statt findet. Dahinter stehen einige wenige Großgrundbesitzer in Martinsried, die durch Wertsteigerung ihrer Grundstücke vom Bau einer St 2063neu enorm profitieren würden.	



Die St 2063neu bringt laut allen vorhandenen und von der Gemeinde Planegg in Auftrag gegebenen Gutachten prognostisch bis zu	



26.000 KFZ pro 24 Std. mehr nach Martinsried.	

Die gleichzeitige Entlastung von ca. 4000 KFZ pro 24 Std. fällt demgegenüber nicht ins Gewicht.
s. www.buergerinitiative-martinsried.de/Gutachten	

Keine Stimmungsmache für die 
St 2063neu in der laufenden Programmwerkstatt in Martinsried mit Hilfe von eventuell eingeladenen Bürgern aus Planegg !	

Hier sollten korrekterweise nur die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried mitplanen dürfen. Bürger und Bürgerinnen aus Planegg können beruhigt sein, denn alle Gutachten kommen zum gleichen Ergebnis: Keine relevante Verkehrsentlastung in Planegg durch eine St 2063neu in Martinsried. 

20.04.2012 
Bericht 

Auftaktveranstaltung der "Programmwerkstatt" in Martinsried

Fast 300 Bürgerinnen und Bürger aus Martinsried kamen in die Grundschule zur ersten Veranstaltung im Rahmen der Ortsmittenplanung für Martinsried. 
Unter der professionell hervorragend aufgezogenen Leitung von Prof. Rudolf Scheuvens bekamen die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried das Gefühl, ernst genommen zu werden und selbst in Aktion - welcher Art auch immer - treten zu können. (Abstimmung durch Knopfdruck auf TED-Geräten wie bei Quiz-Sendungen). 

Die im Info angekündigte Sachdiskussion zwischen Bürgern und Planern fand nicht statt. 

SZ 30.03.2012 
Zeitungsartikel in der SZ vom 30.03.2012

von Rainer Rutz 


Bitte klicken Sie zur Vergößerung auf den folgenden Plan: 



30.03.2012 
Wurfsendung 
Vorschläge der BIM für die Ortsmitte

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Martinsried,
liebe Gewerbetreibende und Selbstständige in Martinsried, 

Sie haben alle eine Karte von der Gemeinde in Ihrem Briefkasten vorgefunden, mit der Sie sich an der anstehenden Ortsmittengestaltung von Martinsried beteiligen können. 

Die Bürgerinitiative Martinsried e. V. macht diesbezüglich seit einem halben Jahr umfangreiche Umfragen bei den Bürgerinnen und Bürgern, beim Einzelhandel und den Gewerbetreibenden in Martinsried. Die Ergebnisse sind in ihrer überwiegenden Mehrzahl ziemlich eindeutig: 
Martinsried wünscht sich ein vollwertiges Nahversorgungszentrum, dass so attraktiv (mit Grünstreifen Cafe, Blumen, Verkehrsberuhigung etc.) gestaltet werden soll, dass man gerne dort einkauft und auch gerne verweilt. 

Bürgerinnen und Bürger lehnen eine Trambahn mitten durch Martinsried entschieden ab.	

Alle weiteren Ergebnisse unserer Umfragen lesen Sie weiter unten unter "Pressemitteilung". Beteiligen Sie sich bei der aktuellen Umfrage der Gemeinde und schreiben auch Sie Ihre Wünsche und Forderungen auf die Karte in Ihrem Briefkasten.	


Bitte klicken Sie zur Vergößerung auf den folgenden Plan: 





27.03.2012 

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Martinsried e.V. vom 27. März 2012 Ortsmitte	

Martinsried Ortsmittenplanung und Ortsmittenverkehrsplanung	

Die Bürgerinitiative Martinsried hatte Gelegenheit, ein ausführliches Gespräch mit dem Koordinator des "Prozesses der Ortsmittenplanung Martinsried" , Herrn Professor Scheuvens zu führen. Sie äußerte sich kritisch über das ihrer Meinung nach wenig transparente, komplizierte und kostenträchtige Planungsverfahren. Gleichwohl konnte die Bürgerinitiative mit ihren Planungsvorschlägen für die Ortsmitte Martinried erfreulicherweise eine so gut wie vollständige Übereinstimmung mit dem Büro Scheuvens feststellen. 

Auch deshalb geht die Bürgerinitiative Martinsried e. V. mit ihren Vorschlägen für eine neue Ortsmitte jetzt an die Öffentlichkeit. 

Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Partner ab, insbesondere die darin vorgesehenen Sperrungen der Lochhamer, der Großhaderner Straße und des Klopferspitz. W ir wollen keine Trennung vom Campus, sondern mit dem Campus zusammenwachsen, zum Vorteil u.a. auch der Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleister von Martinsried.	



Die Bürgerinitiative Martinsried fordert die Planung und Gestaltung einer Ortsmitte, eines Nahversorgungszentrums und einer integrierten Verkehrsplanung beginnend mit einem Städteplanerideenwettbewerb.	



Diese Ortsmitte, so fordert die Bürgerinitiative, soll entstehen in etwa zwischen Fraunhofer- und Röntgenstraße einerseits (West-Ost-Verlauf) beginnend in Höhe Einsteinstraße und andererseits um den Bereich zwischen Lena-Christ-Straße und der alten Großhaderner Straße unter Einbeziehung der beiden hier liegenden Grünstreifen, des U-Bahn-Eingangs und des historischen Zentrums der Kirche St. Martin und der Bauernhöfe bis zur Einmündung des Klopferspitz, also Teile der Planegger und der Neurieder Straße, sowie Teile der Lochhamerstraße. Siehe Lagepläne / Lageplan 13	



Da sich die Grünstreifen im Besitz der Gemeinde Planegg befinden, fordert die Bürgerinitiative, dort umgehend mit einem attraktiven Nahversorgungszentrum für Martinsried zu beginnen: Bau von Pavillons in lockeren Abständen, Verkehrsberuhigung durch Fußgängerzonen, und Geschwindigkeitsbegrenzungen, Cafes, Bänken zum Ausruhen, Kopfsteinpflaster, Brunnen, Blumen, sonstige Bepflanzungen etc.	



Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt alle Arten von Schienenverkehr durch diesen Grünstreifen ab, weil sich sonst nie ein attraktives und verkehrsberuhigtes Nahversorgungszentrum in Martinsried entwickeln könnte.	



Das Nahversorgungszentrum soll alle Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleister (Apotheken und Ärzte, Fachärzte, Zahnärzte, Friseure usw.) des täglichen Bedarfs den Bürgerinnen und Bürgern von Martinsried anbieten können. Es soll so attraktiv gestaltet werden, dass die Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, hier alles einzukaufen und gerne zu verweilen. Ein "Bürgertreff für alle", ein gepflegtes Cafe und ein Hotel unterstützen diese Vorgabe. Die Einzelhandelsgeschäfte könnten endlich auf Dauer erfolgreich wirtschaften.	



Die Bürgerinitiative Martinsried fordert, dass alle wegen der neuen U-Bahn neu hinzukommenden Buslinien nicht durch die Wohngebiete von Martinsried fahren, sondern über die Würmtalstraße, Klopferspitz, Großhadernerstraße und weiter über eine vom Gutachter der Gemeinde bereits vorgeschlagene neu zu erstellende kleine Straßenverbindung nach Süden direkt zur U-Bahnstation laufen: Damit entsteht Verkehrsberuhigung in der Lochhamerstraße und keine zusätzliche Verkehrsbelastung der Wohngebiete.	



Die Bürgerinitiative Martinsried setzt sich ein für eine Parallelstraße zur Röntgenstraße hinter den Garagen mit einem Durchbruch durch den Wall an der Fraunhoferstraße, diese fortführend nach Norden und einmündend in die Lochhamerstraße Höhe Fa. Schrittenlocher und wiederum einmündend in die Würmtalstraße. Dort sollte zur Verkehrsberuhigung ein Verkehrskreisel erstellt werden. Auch diese Straße muss verkehrsberuhigt gestaltet werden, damit sie keinen neuen Durchgangsverkehr anzieht. Siehe Lagepläne / Lageplan 13	



Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt die allumfassende Parkraumbewirtschaftung des Basler Martinsrieder Verkehrskonzepts ab. Sie muss auf ein Minimum reduziert werden. Die Bürger möchten weiterhin vor ihrem Haus parken. Dies ist nur möglich mit einer den Erfordernissen einer Endstation einer U-Bahn entsprechenden großen Park & Ride-Anlage - ober- oder unterirdisch - an der neuen U-Bahn. Außerdem fordert die Bürgerinitiative die Versetzung der U-Bahnstation um ca. 150m in Richtung Angerbauerstraße. Auch die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried möchten zu Fuß zur U-Bahn kommen können.
Siehe Lagepläne 10 11 und 13.	



Martinsried steht vor seiner größten Ortsentwicklung , zumal da in den nächsten Jahren die Erweiterung der Universität ca. 13.000 neue Studenten täglich nach Martinsried bringt. Wir müssen die Chance, die sich hier für die gesamte Gemeinde Planegg eröffnet, erkennen und ergreifen und deshalb großzügig fördern.	





08.03.2012 
Es soll doch eine Trambahn durch Martinsried fahren

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Planegg und Martinsried, letzte Woche hat Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch in einem Interview mit dem Münchner Merkur öffentlich bekannt und zugegeben, dass sie sich in dem Grünstreifen mitten durch Martinsried sehr wohl eine Trambahn vorstellen kann, und dass sie das auch wünscht. 

Diese so genannte Umlandbahn soll nach Aussagen von zuständiger Seite weiter durch Planegg hindurch fahren bis nach Germering. Damit sind die Bürgerinnen und Bürger in Planegg gleichermaßen betroffen. 

Laut unseren umfangreichen Bürgerbefragungen lehnt die überwiegende Mehrheit der Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger diese Trambahn mitten durch Martinsried ab, denn sie würde eine gemütliche und attraktive Ortsmitte mit allen nötigen Einzelhandelsgeschäften, Verkehrsberuhigung, Fußgängerzonen und damit erhöhter Verweilqualität nicht mehr möglich machen. 

Diese Tram bringt keine Entlastung, sondern vornehmlich neuen Durchgangsverkehr und Lärm und verhindert, dass die beiden Grünstreifen in die aktuell anstehende Ortsmittenplanung mit einbezogen werden können. 

Die Chance für die Gemeinde Planegg, ohne große Ausgaben eine lebendige Ortsmitte für Martinsried gestalten zu können, ist somit vertan. 

Aus Planegg erhalten wir Anrufe von Bürgern, die diese Trambahn durch Planegg hindurch ebenfalls ablehnen. 

Die Bürgerinitiative Martinsried erwartet deshalb von den Fraktionen im Gemeinderat Planegg ein nochmaliges Hinterfragen des diesbezüglich schon abgestimmten Beschlusses v.18.11.2010 

Ihre Bürgerinitiative Martinsried e.V.	

16.02.2012 

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Martinsried,
liebe Gewerbetreibende und Selbstständige in Martinsried, 

wir werden Ihnen heute und in den kommenden Anzeigen die Richtigkeit unserer Aussagen dokumentieren: Trambahn mitten durch Martinsried	

Es ist richtig, dass der Gemeinderat Planegg am 18.11.2010 im Zusammenhang mit dem Martinsrieder Verkehrskonzept folgenden Antrag mit breiter Mehrheit beschlossen hat: 
Beweis:www.planegg.de/Unsere Gemeinde > Gemeinderat > Sitzungen 

Dieser Beschluss im Wortlaut: 

"Antrag der Fraktion Gruppe 21 vom 17.11.2010 zum integrierten Gesamtverkehrskonzept Martinsried: 

Trambahn:
Um die Option einer künftigen Umsetzung eines schienengebundenen Massenverkehrsmittels ( Tram- oder Stadt- Umlandbahn oder U-Bahn-Verlängerung) möglichst wenig zu beschränken, ist die bisher dafür schon vorgesehene Ost-West-Achse durch Martinsried (Anm. BIM: gemeint ist der Grünstreifen zwischen Röntgen- und Fraunhoferstraße und zwischen Lena-Christ- und der alten Großhaderner Straße) weiterhin so freizuhalten, dass keine unnötigen Finanzierungs- und Realisierungshindernisse entstehen…" 

Abstimmungsergebnis:
Zustimmung: 18
Ablehnung: 4 

Und schon allein durch das "Freihalten" der Grünstreifen kann sich die künftige Ortsmitte in Martinsried nicht entwickeln. Unserer Meinung nach werden durch diesen Beschluss die Chancen für eine attraktive Gestaltung der Ortsmitte zerstört von dem vagen Vorhaben eines Massenverkehrsmittels mitten durch Martinsried. 

Dieser Beschluss der Gemeinde Planegg ist Fakt. Die Gemeinde Planegg sollte dazu stehen und sich nicht mit Haarspaltereien um diesen Beschluss herummogeln. Reißerische Schützenhilfe von der Presse ist ebenfalls nicht sachdienlich. Es geht hier um die zukünftige Gestaltung einer neuen Ortsmitte. Einer Ortsmitte, die uns schon lange versprochen wurde mit einem kompletten Nahversorgungszentrum, mit Ruhe- und Sitzgelegenheiten, mit funktionell eingeplanten Fußgängerzonen und Parkmöglichkeiten. Kurz: Es geht hier um eine verkehrsberuhigte Ortsmitte, in der sich die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried wohl fühlen und gerne verweilen, ganz im Interesse auch des Gewerbes, der Selbstständigen und der in Zukunft 13.000 Studenten in Martinsried. 

Wir wünschen Ihnen und uns, dass unser Engagement auch Früchte bringt. Wenn Sie allerdings das obige Abstimmungsergebnis betrachten, erkennen Sie, dass sich die überwiegende Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder für dieses Massenverkehrsmittel mitten durch Martinsried ausgesprochen hat. Das bedeutet, dass wir für unser Anliegen keine guten Karten haben. Wir werden uns jedoch auch in Zukunft weiter für Sie mit aller Kraft einsetzen. Wir haben mit Frau Bürgermeisterin Detsch bereits gesprochen und sie gebeten und aufgefordert, diesen Antrag zurückzunehmen. 

09.02.2012 
Freihalten von Grünstreifen dokumentiert

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Martinsried, und liebe Gewerbetreibende und Selbstständige, Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch überraschte uns in der letzten Hauptausschusssitzung in Anwesenheit der Presse mit der Behauptung, die Aussagen der Bürgerinitiative im Info vom 2. Februar 2012 entsprächen nicht den Tatsachen. 

Die Vorsitzende der Bürgerinitiative schlug daraufhin Frau Detsch vor, das Problem im Gespräch mit der Bürgerinitiative zu lösen. 

Frau Detsch stimmte diesem Gespräch zu. 

Umso mehr ist die Bürgerinitiative überrascht, dass Frau Detsch nun dennoch eine neue Kampagne gegen die Bürgerinitiative inszeniert. 

Die Bürgerinitiative Martinsried gibt bekannt: 

Alle Aussagen der Bürgerinitiative Martinsried im Info vom 2. Februar 2012 entsprechen den Tatsachen.	

Die Bürgerinitiative Martinsried hält es für ihre Pflicht, die Öffentlichkeit auch weiterhin sachlich und ehrlich auch über unpopuläre Maßnahmen der Gemeinde zu informieren. 

Die Richtigkeit unserer Aussagen werden wir bei Bedarf dokumentieren. Wir möchten, dass sich die Bürgerinnen und Bürger, die Gewerbetreibenden und Selbstständigen bei den anstehenden, für Martinsried weit reichenden Entscheidungen Ihr eigenes Urteil bilden können. 

Seit geraumer Zeit pflegt die Bürgerinitiative sachliche Gespräche mit Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch. Umso weniger können wir ihre aktuelle Vorgehensweise verstehen. 

Unterschiedliche Meinungen können nur bei gegenseitiger Wertschätzung ausgetragen werden. Gerade in Zeiten von bevorstehenden Kommunalwahlen können Veröffentlichungen von Mandatsträgern, die wieder gewählt werden wollen,	eine sachliche und zielführende Diskussion verhindern. 

Die überparteiliche Bürgerinitiative würde es deshalb begrüßen, die Diskussion wieder auf die Sachebene zurück zu holen und die in Martinsried anstehenden und umfangreichen Veränderungen im Gespräch mit uns und mit breiter Bürgerbeteiligung in weitgehendem Konsens zu lösen. Dazu braucht Martinsried die Bürgerinitiative. 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Bürgerinitiative Martinsried e. V. 

05.01.2012 

Der Münchner Merkur hat zum Jahreswechsel (MM 31.12. 2011) die Bürgermeister(innen) des Würmtals nach ihrem "Unwort des Jahres 2011"	

Die Bürgermeisterin von Krailling, Frau Christine Borst, gab treffend zur Antwort: "Mein Unwort des Jahres wäre 
"die Bürger mitnehmen", 
weil das von vielen so oft betont,
aber nicht vollzogen wird."	

Die Bürgerinitiative Martinsried beobachtet anerkennend die vorbildlich praktizierte Bürgerbeteiligung der Ortsentwicklung in Krailling. 

Niemand spricht so viel von der "Beteiligung der Bürgerinnnen und Bürger von Martinsried" wie die Bürgermeisterin von Planegg, Frau Annemarie Detsch. Siehe Münchner Merkur 31.12.2011 und SZ 29.12.2011. 

Die Realität in Planegg hingegen sieht anders aus: 
Keine praktizierte Bürgerbeteiligung beim Martinsrieder Verkehrskonzept, was bereits beschlossen ist 

Keine praktizierte Bürgerbeteiligung bei der Planung der U-Bahn incl. Park&Ride-Anlage in Martinsried 

Keine praktizierte Bürgerbeteiligung zur Planung der Ortsmitte von Martinsried:	


Laut Gemeinderatssitzung vom 27.10.2011 arbeiten im Bauamt Planegg bereits seit September 2011 ca. fünf verschiedene Arbeitsgruppen mit je einem Städteplaner an fünf verschiedenen Aufgaben zur Ortsmitte Martinsried. Unter Einsparung eines Städteplanerwettbewerbs und alles hinter verschlossenen Türen. 

22.12.2011 
Ortsmitten - und Verkehrsplanung Martinsried - Bürgerbeteiligung	

Die Bürgerinitiative Martinsried begrüßt die Entscheidung der Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch, sich aus Dringlichkeitsgründen im kommenden Jahr zuerst auf die Ortsentwicklung Martinsried zu konzentrieren. Schließlich erwartet Martinsried eine enorme Entwicklung mit zukünftigen ca. 13.000 Studenten und Angestellten an der erweiterten Universität zusätzlich zu den ca. 10.000 Pendlern, die schon jetzt täglich nach Martinsried fahren. 

Wir sind vom Bauamt Planegg informiert worden, dass bereits seit Monaten verschiedene Arbeitsgruppen des Planegger Bauamts im Auftrag der Bürgermeisterin intensiv und ohne Bürgerbeteiligung an der Ortsmittenplanung arbeiten. Sie arbeiten mit einigen Planungsbüros zusammen, die hinter verschlossenen Türen nur von Frau Annemarie Detsch und der Verwaltung ausgesucht und beauftragt wurden. 

Zum Vergleich: Beim S-Bahnhof-Areal in Planegg, das bei weiten nicht so eine enorme Dringlichkeit wie die Ortsentwicklung Martinsried aufweist, wurde zuerst wie allgemein üblich ein internationaler Städteplanerwettbewerb eingeleitet, der laut Aussagen der Bürgermeisterin und der Gemeinderäte von Planegg "Qualität und eine Vielzahl von Ideen" brachte, aus denen man dann "die besten drei Vorschläge" öffentlich aussuchen und prämieren konnte. Bürgerbeteiligung fand hier gleich zu Anfang statt. 

Wir fragen also: Warum die Planung des S-Bahnhof Planegg von Öffentlichkeit und Qualität gekennzeichnet ist, während man in Martinsried auf den Ideenwettbewerb, der auch hier die professionelle Qualität bringen könnte , und auch auf Öffentlichkeit verzichtet? 

Warum werden hier ohne jegliche Bürgerbeteiligung und still und leise hinter verschlossenen Türen und nur mit von der Bürgermeisterin und der Verwaltung bevorzugten Planungsbüros Planungen erstellt?	

Zwar ist den Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern "Bürgerbeteiligung" später in der so genannten "Programmwerkstatt" der Gemeinde versprochen worden. Bürgerbeteiligung wurde uns auch von Frau Detsch im "Lenkungskreis" und bei der Entstehung des "Martinsrieder Verkehrskonzepts" versprochen. Jedes Mal wurden wir jedoch schwer enttäuscht. Die kostenschweren "Bürgerbeteiligungen" dienten der Gemeinde anscheinend nur als Feigenblatt. 

Wir müssen also befürchten, dass uns wie bisher in der so genannten "Programmwerkstatt" von einem von der Gemeinde bezahlten Moderator oder Planer bestimmte und von der Gemeinde bevorzugte Ortsmittenplanungen vorgelegt werden, die bereits jetzt hinter verschlossenen Türen und ohne unsere Beteiligung im Bauamt Planegg so gut wie fest gelegt werden. Ähnlich dem "Martinsrieder Verkehrskonzept", das ja sogar laut Beschluss als anscheinend unveränderbare "Grundlage für die Ortsmittenplanung" dienen soll! 


Liebe Leserinnen und Leser, 

wir danken Ihnen herzlich für Ihre Mitarbeit. Wir wünschen Ihnen, unserer Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch, den Gemeinderäten und der Planegger Verwaltung eine gesegnete Weihnacht und eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Martinsried im Neuen Jahr. 

Ihre
Bürgerinitiative Martinsried e.V.
Dr. Barbara Gutmann Vorsitzende




01.12.2011 
Eine Straßenbahn mitten durch Martinsried!

Noch nie hat die Bürgerinitiative so viele aufgeregte Rückmeldungen bekommen wie auf unser letztes Inserat. Einzelne Bürger konnten diese Information, dass die beiden Grünstreifen an Röntgen- und Lena-Christ-Straße mitten im Zentrum von Martinsried für eine Umlandbahn frei gehalten werden sollen, einfach nicht glauben. 

Zwar soll diese Umlandbahn nicht heute oder morgen kommen, soll aber anscheinend laut bereits beschlossenem Antrag (s.u.) kommen. Es ist wahr: 
Bisher will der Gemeinderat Planegg diese zwei Grünstreifen nicht für die neue Ortsmitte Martinsried frei geben, das hat der Gemeinderat mit folgendem Antrag der Fraktion Gruppe 21/ Die Grünen am 18.11.2010 aktualisiert und mit großer Mehrheit beschlossen: 
Der Antrag im Wortlaut: 

"Trambahn:
Um die Option einer künftigen Umsetzung eines schienengebundenen Massenverkehrsmittels (Tram oder Stadt-Umlandbahn oder U-Bahnverlängerung) möglichst wenig zu beschränken, ist die bisher dafür schon vorgesehene Ost-West-Achse durch Martinsried weiterhin so freizuhalten, dass keine unnötigen Finanzierungs- und Realisierungshindernisse entstehen…"
Abstimmungsergebnis: Zustimmung 18 , Ablehnung 4 

Anmerkung der Bürgerinitiative: Laut Gutachten des Herrn Schneider (Intraplan) vom MVV ist die Kostennutzungsanalyse zur hier erwähnten Verlängerung der U-Bahn nach Planegg extrem schlecht, sodass die U-Bahn schon aus unrentablen Gründen nie nach Planegg verlängert wird. 

Warum also sollen diese Grünstreifen immer noch frei gehalten werden? 

Für zusätzlichen Durchgangsverkehr: Umlandbahn, Tram, Luftverschmutzung und Lärm mitten im Wohngebiet von Martinsried ! 


Auch die Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf eine Ortsmitte mit Nahversorgungszentrum, das attraktiv und gleichzeitig verkehrsberuhigt gestaltet wird. Und dies ist eben nur möglich unter Einbeziehung der beiden Grünstreifen bis zum Eingang zur U-Bahn und im Verbund mit der historischen Mitte um die Kirche St. Martin und die umliegenden Bauernhöfe. Das Büro CIMA berät diesbezüglich die Gemeinde Planegg. CIMA GmbH unterstützt unser Anliegen. 

Wir bitten also und fordern den Gemeinderat auf, obigen Antrag zurückzunehmen, damit aus der Ortsmitte von Martinsried trotz bereits eingesparten Städteplanerwettbewerbs doch noch eine bürgerfreundliche und auch einzelhandels-freundliche Ortsmitte werden kann. Großer Vorteil zudem: Da sich die Grünstreifen bereits im Besitz der Gemeinde befinden, ist die Realisierung unsrer Forderung sofort und ohne zusätzliche finanzielle Belastung der Gemeinde machbar. 





27.10.2011 
Grünstreifen im Ortsmittenzentrum

Die Bürgerinitiative Martinsried e.V. informiert:
Die beiden Grünstreifen im Zentrum von Martinsried zwischen Frauenhofer- und Röntgenstraße einerseits und zwischen Lena-Christ-Straße und der alten Großhaderner Straße andererseits bis hin zum Eingang zur neuen U-Bahn gehören zum Zentrum von Martinsried. Hier und im Umfeld soll in Zukunft das Nahversorgungszentrum von Martinsried entstehen. Das von der Gemeinde Planegg beauftragte Beratungsbüro für Orts- und Einzelhandelsentwicklung CIMA unterstützt die Vorschläge der Bürgerinitiative, diese Grünstreifen mit in das Nahversorgungszentrum von Martinsried einzubeziehen. Die Bürgerinitiative Martinsried hat Frau Bürgermeisterin in einem Gespräch gebeten, auf diesen Grünstreifen, die sich erfreulicherweise im Besitz der Gemeinde befinden, in lockeren Abständen Bungalows zu erstellen z. B. für ein Cafe und für Einzelhandelsgeschäfte des täglichen Bedarfs, die bei uns in Martinsried noch fehlen. Gleichzeitig soll eine Verkehrsberuhigung von Röntgen- und Lena-Christ-Straße mit teilweisen Fußgängerzonen, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Spielplätzen, Sitzgelegenheiten und wirklich gepflegten Grünanlagen erfolgen - selbstverständlich unter der Voraussetzung von ausreichend erstellten Parkmöglichkeiten. Das gesamte Areal soll attraktiv gestaltet werden, so dass man gerne dort einkaufen geht, und dass man fußläufig leicht seinen Friseur, seinen Apotheker, seine Ärzte und seinen Zahnarzt erreichen kann. Wir werden vom Büro CIMA mit unseren Vorschlägen voll unterstützt. 

Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch hat jedoch unsere Vorschläge zu unserem Bedauern abgelehnt: " Diese Grünstreifen werden freigehalten für die Umlandbahn nach Planegg und Germering," so Frau Detsch. 

Eine Straßenbahn mitten durch Martinsried!


Wir können nicht glauben, dass so ein Areal, das sich für eine ansprechende und verkehrsberuhigte grün-attraktive Ortsmitte direkt aufdrängt , nun verschleudert und ohne Not mit zusätzlichem Durchgangsverkehr endgültig zunichte gemacht werden soll. 

Martinsried wehrt sich. 


Wir, die Bürgerinitiative Martinsried, werden uns dafür einsetzen, dass hier eine lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitte entsteht., und dass hier keine Trambahn fährt. Machen Sie mit! T. 0172/8311496 


27.10.2010 

Wo ist das 
Einzelhandelsnahversorgungskonzept 
für Martinsried?	

Ein Ort mit jetzt schon 4.000 Einwohnern wie Martinsried hat ein Recht darauf, ein eigenes Nahversorgungszentrum zu bekommen, das von den Bürgerinnen und Bürgern fußläufig zu erreichen ist, und das über alle Geschäfte und Dienstleister für den täglichen Bedarf verfügt. Die Tatsache, dass zusätzlich zu den ca. 10.000 Pendlern, die täglich jetzt schon in Martinsried arbeiten, in naher Zukunft auch noch ca. 13.000 Studenten kommen, unterstreicht diese Forderung der Bürgerinitiative. 

Das von der Gemeinde in Auftrag gegebene "Einzelhandels und Zentrenkonzept" des Büros CIMA Beratung + Management GmbH, über das heute Abend anscheinend abgestimmt wird, beinhaltet - und das hoffen wir sehr - auch das eigene Nahversorgungskonzept für Martinsried. Jedenfalls konnten wir im Kontakt mit dem Büro CIMA erfreulicherweise feststellen, das das Konzept von CIMA prinzipiell den Forderungen der Bürgerinitiative Martinsried entspricht. Man war sich jedoch nicht sicher, ob auch alles wie vorgeschlagen von der Gemeinde Planegg übernommen würde! 

Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger 
lehnen das Martinsrieder 
Verkehrskonzept ab.	

Die Martinsrieder möchten nicht durch die dort geplanten Straßensperrungen wie in einem Käfig wohnen, sondern frei alle bisher vorhandenen Aus- und Einfahrtstraßen auch in Zukunft benutzen können. Wir wollen mit dem Campus zusammenwachsen, zum Wohle der Martinsrieder Bürger, zum Wohl des Martinsrieder Gewerbes und der Martinsrieder Dienstleister und damit zum Wohle der ganzen Gemeinde Planegg. 

Die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried fordern zur neuen U-Bahn eine ausreichende Park&Ride-Anlage mit wesentlich mehr Parkplätzen als den bisher uns wenigsten nachträglich zugestandenen 79 Plätzen. 

Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger fordern Verkehrsberuhigung für Martinsried. Deshalb muss jetzt endlich die Parallelstraße zur Röntgenstraße hinter den Garagen in Angriff genommen werden, und deshalb darf es auch nicht sein, dass laut bisherigem Martins-rieder Verkehrskonzept immer noch fünf Buslinien durch die Wohn-gebiete in Martinsried fahren sollen - zum neuen Busbahnhof. Die neue Ortsmitte soll keine Bus-Autobahn werden, sondern durch Fußgängerzonen verkehrsberuhigt und für Bürgerinnen und Bürger attraktiv zum Einkaufen gestaltet werden. 

Auch hier hoffen wir auf Einsicht und wünschen uns wesentliche Verbesserungen. 

20.10.2011 
Nahversorgungszentrum Martinsried

Die umfangreichen Bürgerbefragungen der Bürgerinitiative haben ergeben: 

Bürgerinnen und Bürger von Martinsried wünschen sich im Ortskern von Martinsried ein Nahversorgungszentrum, das fußläufig erreichbar ist, und in dem alle für den täglichen Bedarf notwendigen Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleister zur Verfügung stehen. 



Gleichzeitig muss die neue Ortsmitte attraktiv und verkehrsberuhigt gestaltet werden, damit sie von den Bürgern angenommen wird, und damit die Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleister und Restaurants auch wirtschaftlich erfolgreich sind.	



Deshalb fordert die Bürgerinitiative an der neuen U-Bahnendhaltestelle U 6 eine ausreichende Park&Ride-Anlage und den Verzicht auf eine Rundum Parkraumbewirtschaftung in den Wohnvierteln.	



folgerichtig lehnt die Bürgerinitiative Martinsried das Konzept des Architekturbüros Basler & Partner ab.	



Ca. 10.000 Pendler und ca.13.000 neue Studenten und Angestellte der Universität. Martinsried steht vor seiner bedeutendsten Entwicklung: 

Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt die Trennung von Campus und Martinsried (Straßensperrungen!) grundsätzlich ab. 

Die Bürgerinitiative fordert das Zusammenwachsen von Campus und Bürgervierteln zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, der Studenten, des Gewerbes und damit der gesamten Gemeinde Planegg.	



Die CIMA Beratung + Managment GmbH arbeitet z. Zt. im Auftrag der Planegger Gemeinde an einem Einzelhandelsentwicklungsonzept für Planegg und Martinsried. Wir konnten erfreulicher feststellen, dass dies Konzept prinzipiell den Forderungen der Bürgerinitiative für Martinsried entspricht.	





06.10.2011 
Nahversorgungsanalyse für Martinsried und Fachberaterfirma CIMA

Die Gemeinde Planegg beabsichtigt, die von Martinsried seit Langem geforderte Ortsmittenplanung in absehbarer Zeit fertig zu stellen. Bürgermeisterin Annemarie Detsch hat versprochen, wie in Planegg am S-Bahnhof-Areal alle Bürgerinnen und Bürger von Martinsried aufzurufen, um an der Planung der Ortsmitte von Martinsried mitzuwirken. Das begrüßt die Bürgerinitiative Martinsried e. V. ausdrücklich. 

Mittlerweile allerdings wird das Martinsrieder Verkehrskonzept als Vorgabe für alle Planungen in Martinsried gehandhabt, ein Konzept, an dessen Entstehen die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried ausgeschlossen waren. Die Bürgerinitiative lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept als unfunktionell und bürgerfeindlich ab. Begründungen siehe auf dieser Seite in der Rubrik Verkehrskonzept Martinsried. Bisher ist auch noch nicht- wie ansonsten bei so großen Projekten üblich und wie beim S-Bahnhof-Areal in Planegg geschehen - ein Städteplanerwettbewerb ausgeschrieben worden, eine Maßnahme, die wir für ein professionelles Planungsergebnis unbedingt für erforderlich halten. 

Die umfangreichen Bürgerbefragungen der Bürgerinitiative haben ergeben, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in Martinsried eine Ortsmitte wünschen vornehmlich entlang der quer verlaufenden Röntgen- und Lena-Christ-Straße bis zur U-Bahn-Rampe unter Einbeziehung des historischen Zentrums mit der Kirche St. Martin und Umgebung (Bauernhöfe). 

Die moderne Städteplanung - auch für kleinere Orte wie Martinsried - geht davon aus, dass neben einem Großdiscounter , der meist nicht im Zentrum des Ortes, sondern an einer Staatsstraße gelegen ist (in Martinsried AEZ und OBI), für die Bevölkerung ein Einzelhandelszentrum im Ortskern zur Verfügung stehen muss, das die Bürgerinnen und Bürger fußläufig erreichen können - bürger- und seniorenfreundlich. 

Dieses Einzelhandelzentrum muss alle Einzelhandelsgeschäfte des täglichen Bedarfs beinhalten, z. B. Lebensmittelgeschäfte, Drogeriemarkt, Blumenladen, Reformhaus, Metzgerei, Post und Schreibwaren, Optiker, kleine Boutique, Parfümerie, Getränkemarkt sowie auch Dienstleister wie Ärzte, Zahnärzte und Apotheken, usw. Nur wenn man in ein und demselben Zentrum alles für seinen täglichen Bedarf erledigen kann, wird ein Einzelhandelsnahversorgungszentrum auch vom Bürger angenommen. Die Röntgen- und Lena-Christ-Straße incl. dem historischen Ortskern bieten sich in Martinsried für so ein modernes Nahversorgungszentrum hervorragend an. 

Selbstverständlich soll so ein Zentrum sowohl attraktiv als auch verkehrsberuhigt gestaltet werden durch Fußgängerzonen, Ruhezonen, Bepflanzungen und funktionstüchtigen Parkraum. Ein kleines Cafe, diverse Restaurants runden dann den Einkauf noch ab. 

Wer meint, das würde sich für Martinsried nicht rentieren, wird eines Besseren belehrt, wenn er z. B. den kleinen Ort Rott am Lech (1.300 Einwohner ) oder z. B. Anzing (3.700 Einwohner) genauer betrachtet, nur zwei Beispiele unter vielen. Dort rentieren sich die Nahversorgungszentren sehr wohl. Die Fachfirma CIMA hat für Anzing eine hervorragende Nahversorgungsanalyse ins Internet gestellt, www.cima.de./ Anzing, die es sich lohnt zu lesen. Martinsried verfügt immerhin über 4.000 Einwohner und 10.000 Pendler, die täglich in Martinsried arbeiten und in baldiger Zukunft zusätzlich 13.000 Studenten und Angestellte. 

In dieser Entwicklung steckt ein hohes Potential für das erfolgreiche Martinsrieder Einzellhandelsnahversorgungszentrum. Laut Aussagen von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch arbeitet die gleiche Firma CIMA z. Zt. an einer Einzelhandelsanalyse für Gesamtplanegg. 

Ein Gemeinderat aus Planegg hat allerdings seinerzeit erklärt: "Wir wollen doch gar nicht, dass die Martinsrieder in Martinsried einkaufen, sondern bei uns in Planegg!"	

Sollte eventuell diese bisher übliche Vorgehensweise für die Planung der Martinsrieder Ortsmitte immer noch aktuell sein?	


Wir hoffen, dass diese Sichtweise nun der Vergangenheit angehört, hat doch Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch selbst versprochen, dass die Martinsrieder Bürger bei allen sie betreffenden Planungen mitwirken können. 
Somit bitten wir die Bürgermeisterin Frau Detsch, den Planegger Gemeinderat und seine Verwaltung, uns bei dieser Nahversorgungsanalyse der Firma CIMA mit einzubeziehen bevor die Analyse abgeschlossen ist. 

Die engagierten Bürgerinnen und Bürger von Martinsried haben seit vielen Jahren viel Wissen über die Bedürfnisse von Martinsried angesammelt. Auf diesen Wissensschatz sollte die laufende CIMA-Analyse nicht verzichten. 


15.09.2011 
Der Architektenwettbewerb

für die Planung des Bahnhofsareals in Planegg "hat viele Ideen gebracht", dies ist die einhellige Meinung des Gemeinderates Planegg wie auch der Presse (SZ vom 9.9.2011 Rainer Rutz). 

Martinsried steht eine gewaltige Ortsentwicklung bevor, die voraussichtlich bereits 2012 in Angriff genommen wird: Die neue U-Bahnendhaltestelle der U 6, eine Ortsmitte-Planung, neues und umfangreiches Gewerbeaufkommen an der Bunsenstraße und in der neuen Ortsmitte, ein noch fehlendes funktionstüchtiges Verkehrskonzept, eine ausreichende Park & Ride-Anlage für die U-Bahn, ein Busbahnhof. Schon jetzt fahren täglich 4.000 Studenten und Angestellte in den Campus und in Zukunft werden durch die geplante Erweiterung der LMU ca. 13.000 Studenten und Angestellte hinzukommen. Schon jetzt verfügt Martinsried über ca. 10.000 Pendler in die Gewerbegebiete. 

Die Gesamtplanung von Martinsried ist also eine Herkulesaufgabe und kann nur gelingen, wenn man sie mit Weitblick und professioneller Vorgehensweise angeht. 

Dazu gehört zu allererst ein Architektenwettbewerb, wie er in Planegg für das Bahnhofsareal anscheinend ohne Diskussion selbstverständlich war.	



Auch in Martinsried darf nicht an falscher Stelle gespart werden. Schließlich gehört Planegg nicht zu den armen Kommunen. ( Planung einer zweiten Tiefgarage an der Bahnhofstraße, das feudale Kupferhaus, das großzügige Familienzentrum ausgestattet mit einer eigenen Mensa und vieles andere). 

Zu dieser Gesamtplanung gehört, und das ist üblich, auch eine Verkehrsplanung. Wird diese nicht im Zusammenhang mit der gesamten Ortsplanung erstellt , kann die Verkehrsplanung nicht funktionieren. Das beste Beispiel dafür ist das von der Gemeinde in Auftrag gegebene und bereits vom Gemeinderat beschlossene 

Martinsrieder Verkehrskonzept. 



Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co. ab	

weil es nicht im Zusammenhang mit einer Ortsmittenplanung erstellt wurde und schon allein deshalb nicht funktionieren kann. Ortsplanungen müssen laut Auskunft der Bayerischen Architektenkammer immer mit gleichzeitigen Verkehrsplanungen einhergehen. 



weil es keine Alternativen enthält, sondern nach den Vorgaben der Gemeinde entstanden ist, weil es also ohne jeden Ideenwettbewerb von verschiedenen Planern und damit unprofessionell entstanden ist. 



weil die Bürgerinnen und Bürger hier mit einem allumfassenden Parkraumbewirtschaftung konfrontiert werden und ihre Parkplätze vor der Wohnung nicht mehr frei benützen können.	



weil die Geschäfte in Martinsried, die Gewerbetreibenden, die Dienstleister und Freiberufler nicht mehr frei über Ihre Parkplätze vor ihren Unternehmen verfügen können. 



weil die Straßen in den Wohnvierteln von Parkplatz suchenden und parkenden Autos verstopft werden, weil nur 79 Parkplätze für die neue U-Bahn-Endhaltestelle gebaut werden. 



weil Martinsried im Martinsrieder Verkehrskonzept aufgeteilt wird in den verkehrsmäßig bevorzugten Ortsteil Campus und den benach-teiligten Ortsteil der Martinsrieder Wohn- und Gewerbeviertel. 



weil Martinsrieder Bürgern dann nur noch ein einziger Straßenzug zur Verfügung steht, nämlich die Röntgen- und Frauenhoferstraße, da die Großhaderner Straße, der Klopferspitz und die Lochhamer Straße im Martinsrieder Verkehrskonzept für den Autoverkehr gesperrt werden.	



weil die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried sich nicht in einen Käfig einsperren lassen wollen, sondern im Gegenteil zusammenwachsen wollen mit dem Campus, was auch den Geschäften, Gaststätten und Dienstleistern in Martinsried und damit der gesamten Gemeinde Planegg zugute kommt.	



weil im Martinsrieder Verkehrskonzept zu viele Busse durch die Wohngebiete von Martinsried fahren, die man auch durch den Campus leiten und dort parken lassen kann. Der Campus jedoch wird von Autoverkehr, Busverkehr und Busparken so gut wie völlig verschont auf Kosten von Martinsried.	



weil das Martinsrieder Verkehrskonzept am 20. Oktober 2010, als es im Kupferhaus der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, von den Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern massiv k ritisiert wurde und in seinen Grundaussagen in zahlreichen Wortbeiträgen und von der überwiegenden Mehrheit abgelehnt wurde, was aber leider in der Gemeinde so gut wie keine Berücksichtigung fand.	



weil es viele Gründe mehr gibt, weswegen das Martinsrieder Verkehrskonzept nur mit einer schlechten Note bewertet werden muss.	



Ortsmitte und Verkehr müssen auch laut Auskunft der Bayerischen Architektenkammer jeweils zusammen geplant werden, da ansonsten die Planungsqualität ersichtlich leidet. Das beste Beispiel dafür ist das Martinsrieder Verkehrskonzept. 

Wir fragen uns weiter: Wo ist eigentlich die viel gepriesene und versprochene Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in das Planungsvorhaben der Ortsmitte von Martinsried, wenn ein Großteil dieser Planung, nämlich die Verkehrsplanung, bereits ohne Beteiligung der Bürger als vorgegebene und im Gemeinderat bereits beschlossene Grundlage für die Planung der Ortsmitte definiert ist? 

Die Bürgerinitiative Martinsried ist der einzige eingetragene Verein, der per Telefon und Internet eine Bürgerbefragung über Ortsmitte und Verkehr in die Wege geleitet hat . Deshalb ist sie auch legitimiert, relevante Aussagen über eine sich abzeichnende vorherrschende Meinung der Bürger zu treffen. Wir werden diese Bürgerbefragung fortsetzen, und bereits jetzt sich abzeichnende Tendenzen dem Gemeinderat und der Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch als Wünsche der Bürgerinnen und Bürger unterbreiten. 

Als eindeutige Sofortmaßnahme zur Entlastung der Röntgenstraße zeichnet sich der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger ab, hinter den Garagen eine gemeindliche Parallelstraße zur Röntgenstraße zu bauen, diese durch den Wall hindurch auf die Frauenhoferstraße zu führen und dann erst Nähe Feinkost Schrittenlochner in die Lochhamer Straße einführen zu lassen, und natürlich die Lochhamerstraße nicht zu sperren. Diesen Vorschlag (Sillatlösung) haben wir bereits im Jahr 2009 veröffentlicht. 

Es kann nicht sein, dass der Bevölkerung angekündigt wird, man würde die Bürger in die Planungen mit einbeziehen, indem man ein paar wenigen "Auserwählten", deren konziliante Einstellung man kennt, das Vorhaben der so genannten "Programmwerkstatt" vorstellt und absegnen lässt. 

Die Bürgerinitiative fordert sowohl bei der Verkehrs- als auch bei der Ortsplanung von Martinsried eine ehrliche und tatsächliche Bürgerbeteiligung für alle interessieren Bürgerinnen und Bürger von Martinsried. 

11.08.2011 
Warum lehnt die BIM das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co ab?	

Die Bürgerinitiative Martinsried informiert: Am 28.Juli 2011 hat der Gemeinderat Planegg einstimmig einen Beschluss zur Ortsmitte-Planung in Martinsried gefasst:
Danach dient das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co., das bereits voriges Jahr im Rat beschlossen wurde, als Grundlage für alle weiteren Planungen für unsere Ortsmitte. 

Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co. ab, 
weil es nicht im Zusammenhang mit der Ortsmitte-Planung erstellt wurde und schon allein deshalb nicht funktionieren kann. Ortsplanungen müssen laut Auskunft der Bayerischen Architektenkammer immer mit gleichzeitig notwendigen Verkehrsplanungen einhergehen.	



weil es keine Alternativen enthält, sondern nach den Vorgaben der Gemeinde entstanden ist, weil es also ohne jeden Ideenwettbewerb verschiedener Planer entstanden ist.	



weil die Bürgerinnen und Bürger hier mit einer allumfassenden Parkraumbewirtschaftung konfrontiert werden und ihre Parkplätze vor der Wohnung nicht mehr frei benützen können.	



weil die Geschäfte in Martinsried, die Gewerbetreibenden, die Dienstleister und Freiberufler nicht mehr frei über Ihre Parkplätze vor ihren Unternehmen verfügen können.	



weil die Straßen in den Wohnvierteln von Parkplatz suchenden und parkenden Autos verstopft werden, weil nur 79 Parkplätze für die neue UBahn-Endhaltestelle gebaut werden.	



weil Martinsried im Martinsrieder Verkehrskonzept aufgeteilt wird in den verkehrsmäßig bevorzugten Ortsteil Campus und den benachteiligten Ortsteil der Martinsrieder Wohn- und Gewerbeviertel.	



weil Martinsrieder Bürgern nach draußen dann nur noch ein einziger Straßenzug zur Verfügung steht, nämlich die Röntgen- und Frauenhoferstraße, da die Großhaderner Straße, der Klopferspitz und die Lochhamer Straße laut Martinsrieder Verkehrskonzept für den Autoverkehr gesperrt werden.	



weil die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried sich nicht in einen Käfig einsperren lassen wollen, sondern im Gegenteil zusammenwachsen wollen mit dem Campus, was auch den Geschäften, Gaststätten und Dienstleistern in Martinsried und damit der gesamten Gemeinde Planegg zugute kommt.	



weil im Martinsrieder Verkehrskonzept zu viele Busse durch die Wohngebiete von Martinsried fahren, die man auch durch den Campus leiten und dort parken lassen könnte. Der Campus jedoch wird von Auto-, Busverkehr und Busparkern so gut wie völlig verschont auf Kosten der Wohnviertel von Martinsried.	



weil das Martinsrieder Verkehrskonzept am 20. Oktober 2010, als es im Kupferhaus der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, von den Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern massiv kritisiert wurde und in seinen Grundaussagen in zahlreichen Wortbeiträgen abgelehnt wurde, was aber leider in der Gemeinde so gut wie keine Berücksichtigung fand.	



weil es viele Gründe gibt, weswegen das Martinsrieder Verkehrskonzept nur mit einer schlechten Note bewertet werden muss.	



Ortsmitte und Verkehr müssen auch laut Auskunft der Bayerischen Architektenkammer jeweils zusammen geplant werden, da ansonsten die Planungsqualität ersichtlich leidet. Das beste Beispiel dafür ist das Martinsrieder Verkehrskonzept. 

Wir fragen uns weiter: Wo ist eigentlich die viel gepriesene und versprochene Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in das Planungsvorhaben der Ortsmitte von Martinsried? Wenn ein Großteil dieser Planung, nämlich die Verkehrsplanung, ohne Beteiligung der Bürger vom Gemeinderat bereits und als Grundlage für die Planung der Ortsmitte bereits vorgegeben ist? 

   Die BIM ist der einzige eingetragene Verein, der per Telefon und Internet bereits eine Bürgerbefragung über die Ortsmitte und den Verkehr in die Wege geleitet hat . Deshalb ist sie auch legitimiert, relevante Aussagen über eine sich abzeichnende vorherrschende Meinung der Bürger zu treffen. Wir werden diese Bürgerbefragung fortsetzen, aber bereits jetzt die sich abzeichnenden Tendenzen dem Gemeinderat und der Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch als Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger unterbreiten. 

Als eindeutige Sofortmaßnahme zur Entlastung der Röntgenstraße zeichnet sich der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger ab, hinter den Garagen eine gemeindliche Parallelstraße zur Röntgenstraße zu bauen, diese durch den Wall hindurch auf die Frauenhoferstraße zu führen und dann erst Nähe Schrittenlochner in die Lochhamer Straße einmünden zu lassen, und natürlich die Lochhamerstraße nicht zu sperren. Diesen Vorschlag haben wir bereits im Jahr 2009 veröffentlicht (Sillatlösung). 

Es kann nicht sein, dass man der Bevölkerung vorgaukelt, man würde die Bürger in die Planungen mit einbeziehen, indem man ein paar wenigen "Auserwählten", deren konziliante Einstellung man kennt, das Vorhaben der so genannten "Programmwerkstatt" vorstellt und absegnen lässt. 

Somit bittet die Bürgerinitiative und fordert die Gemeinde auf: Wie beim S-Bahnhofareal Planegg einen Ideenwettbewerb für die Ortsmitte und dazugehöriger Verkehrsplanung einzuleiten, um professionelle Ideenvielfalt und damit Qualität in das Planungsergebnis zu bekommen.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger tatsächlich und zwar sowohl bei der Verkehrs- als auch bei der Ortsplanung zu beteiligen und deren Wünsche in die Planungen mit einfließen zu lassen.



Denn nur die Bürgerinnen und Bürger, die vor Ort leben, erfahren täglich hautnah, welchen Verkehr und welche Ortsmitte Martinsried wirklich braucht. 

26.05.2011 
Das Prozedere der Verkehrs- und Ortsmittenplanung läuft falsch	

Nun liegen die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs für das Bahnhofareal in Planegg inklusive die dazugehörige Verkehrsplanung vor. 32 Teilnehmer durften sich daran beteiligen. Die Gemeinde hatte den Architekten viele Vorgaben, darunter eine Tiefgarage mit auf den Weg gegeben. Man will Investoren gewinnen. 

Auch der Ortsteil Martinsried soll - zum ersten Mal - eine Ortsmitte- und Verkehrsplanung bekommen. Die Bürgermeisterin, Frau Annemarie Detsch hat versprochen, wie in Planegg auch hier alle Bürgerinnen und Bürger aufzurufen, um an der Planung dieser Ortsmitte mitzuwirken. Das begrüßt die Bürgerinitiative Martinsried e.V. ausdrücklich. Martinsried beherbergt fast 40% der Einwohner von Gesamtplanegg. In Martinsried werden bereits jetzt mindestens 60% der Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde erwirtschaftet. Martinsried bekommt demnächst eine neue U-Bahn, nämlich die Endhaltestelle der U 6. Martinsried ist international bekannt als Wissenschafts- und Forschungszentrum für Biologie. In den kommenden Jahren wird Martinsried zusätzlich ca. 12.000 Studenten und Angestellte in den neu zu erstellenden Gebäuden der Ludwig-Maximilian-Universität täglich aufnehmen. Martinsried wird also mehr und mehr auch international - jeder Biologe in den USA kennt den Namen Martinsried - an Bedeutung gewinnen. Dieser viel versprechenden Zukunft müssen wir Rechnung tragen. 

Und es ist die Chance für Martinsried. Der Ortsteil kann durch die neue U-Bahnendhaltestelle an Attraktivität und Lebendigkeit gewinnen. Dazu gehört einerseits ein umfassendes Angebot an Geschäften, Restaurants bzw. Cafes, andererseits muss aber auch bei den zukünftigen Planungen mehr Rücksicht auf die Bewohner, auf die Fußgänger und Radfahrer genommen werden, d.h. das Radnetz muss ausgebaut werden, und Geschäftszonen müssen ausgewogen abwechseln mit ansprechenden und gepflegten Ruhezonen, z. B. Fußgängerbereichen. Wir sind der Meinung, dass der Wissenschaftscampus an diesem lebendigen und attraktiven Martinsried in Zukunft teilhaben soll, wir wollen zusammenwachsen zum Vorteil der Bürger, der Studenten und des Martinsrieder Gewerbes. 

Martinsried befindet sich an einem Scheidepunkt. Keinesfalls darf so wie bisher ohne jegliche Gesamtplanung für Martinsried weiter verfahren werden. Um ein vernünftiges Ergebnis zu bekommen, erwartet die Bürgerinitiative Martinsried folgende Rahmenbedingungen: 
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den Planungen	



Ortsmittegestaltung gleichzeitig mit der dazugehörigen sinnvollen Verkehrsplanung	



Keine Zweiteilung in Campus und Wohn- bzw. Gewerbegebiete	



Beauftragung eines Architektenwettbewerbs wie am Bahnhofsareal in Planegg	



Einsschaltung von Investoren	



Ausgewogene Planung von Ruhe- (z.B. Fußgängerbereiche) und Geschäftsflächen in der Ortsmitte-, verkehrsberuhigte Ortsmitte	







19.05.2011 
Pressemitteilung der 
Bürgerinitiative Martinsried e. V.

Die Planung der Ortsmitte von Martinsried wird laut Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch (SPD) noch im laufenden Jahr angegangen. Dies geht aus dem ausführlichen Gespräch hervor, das die Bürgerinitiative Martinsried (BIM) mit Frau Annemarie Detsch im Rahmen einer Bürgersprechstunde in Martinsried führte. 

Auf weitere Anfrage der Vorsitzenden Frau Barbara Gutmann und der anwesenden Mitglieder der BIM verlaufen auch die Gespräche der Gemeinde Planegg zur Lösung des Park & Ride Problems an der neuen U-Bahnendhaltestelle in Martinsried sehr konstruktiv. 

Die Bürgerinitiative ist allerdings nach wie vor der überzeugung, dass nur der Bau einer Tiefgarage mit einer Zufahrt nur von der Würmtalstraße Martinsried vom Zufahrtsverkehr zur neuen U-Bahnendhaltestelle verschonen könnte. 

Dennoch begrüßt sie ausdrücklich die intensiven Bemühungen von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch (SPD), nach Möglichkeiten für eine oberirdische Park & Ride Anlage zu suchen. Bereits im letzten Jahr hat die Bürgerinitiative Einwendungen bei der Regierung von Oberbayern erhoben gegen die Verlängerung der U 6 nach Martinsried, sofern nicht gleichzeitig eine ausreichende Park & Ride Anlage erstellt wird. 

Ferner haben wir bei der Regierung von Oberbayern eine öffentliche Anhörung zum Thema Parkplätze beantragt. Laut Aussage von Frau Detsch wird diese Anhörung voraussichtlich im Kupferhaus statt finden. Die Regierung von Oberbayern wird dazu in Form einer öffentlichen Bekanntmachung einladen. 

Das ausführliche Gespräch mit Frau Detsch verlief harmonisch, konstruktiv und außerordentlich zielführend für eine gute und bessere Zukunft von Martinsried. Die Bürgerinitiative Martinsried konnte den Eindruck gewinnen, dass die Bürgermeisterin wirklich daran interessiert ist, in einem offenen Dialog konstruktiv mit der Bürgerinitiative umzugehen. Frau Detsch versprach, für die Planung der zukünftigen Ortsmitte Martinsried eine ähnliche Bürgerbeteiligung einzurichten, wie sie das beim S-Bahnhof-Arial in Planegg in die Wege geleitet hatte. Die Mitnahme der Bürgerinnen und Bürger von Martinsried bei allen wesentlichen Planungen war immer eine Hauptforderung der Bürgerinitiative. Somit begrüßen wir diese Zusage ausdrücklich. 

Wir werden die Planung der Ortsmitte gerne begleiten. Dazu rufen wir die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried, sowie alle aktiven Gruppen auf, mit der Bürgerinitiative in Kontakt zu treten und gemeinsam Vorschläge für die Ortsmitte zu erarbeiten. 

Wir nehmen gerne ihre Wünsche und Vorschläge entweder 
per E-mail info[at]buergerinitiative-martinsried.de
oder per Telefon T. 0172/ 831 14 96 entgegen.





05.07.2017
Inserat in Hallo Würmtal

Gewerbetrasse ist eineAutobahnverbindung

 

 

05.07.2017
Inserat in Hallo Würmtal

Keine neuen Buslinien durch Lochhamer-
und Heinrich-Heine-Str.


Kein wirklicher Beschluss für den Durchstich

 

 

03.05.2017
Inserat in Hallo Würmtal

Kein wirklicher Beschluss für den Durchstich

Kein wirklicher Beschluss für den Durchstich






05.10.2016
Artikel im Münchner Merkur
von Victoria Strachwitz:




Vorbildlich findet Planeggs Bürgermeister die Bürgerbeteiligung in seiner Gemeinde.
Einige Martinsrieder sehen das ganz anders. Zweien ist jetzt der Kragen geplatzt.



Weiter Hier

20.10.2016

Offener Brief an Bürgermeister Hofmann (SPD) mit der Bitte und Forderung nach einer jährlichen Bürgerversammlung auch für Martinsried.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir finden, dass es wieder an der Zeit ist, dass Martinsried eine eigene Bürgerversammlung bekommt.
Machen Sie mit ! Schreiben Sie auch an die Gemeinde!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Bürgerinitiative


Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hofmann,
sehr geehrte Gemeinderäte,
sehr geehrte Mitglieder der Verwaltung Planegg,

vor ca. acht Jahren haben Bürgerinnen und Bürger aus Martinsried, darunter auch die Bürgerinitiative mit Hilfe eines Antrags an die Gemeinde Planegg erreicht, dass wir in Martinsried eine eigene Bürgerversammlung bekamen unter Befürwortung der ehemaligen Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch (SPD). Leider ist das wieder eingeschlafen. Nun, da in Martinsried sehr viele gewichtigen Veränderungen statt finden, ist es unserer Meinung an der Zeit, alte sinnvolle Maßnahmen für Martinsried wieder aufleben zu lassen. Alle Gemeinderäte und Bürgermeister sind normalerweise interessiert zu erfahren, wo den Bürgern der Schuh drückt. Die Bürgerversammlungen Planegg geben leider nicht den zeitlichen Raum dafür her, dass Sie sich auch die Sorgen und Wünsche der Bürger von Martinsried anhören können. Für die Fragestunden am Schluss ist allgemein stets zu  wenig Zeit eingeplant. Deshalb veranstalten die Gemeinden Gauting und Krailling jedes Jahr Extra-Bürgerversammlungen für jeden  ihrer dazugehörigen auch kleinen Ort. ( z.B Buchendorf, Unterbrunn, Pentenried, etc.)
Martinsried ist mit fast 4.000 Einwohnern , ca. 6.000 täglichen Gewerbependlern und in allernächster Zukunft mit ca. 9.000 zusätzlichen täglichen Studentenpendlern für die Gemeinde Planegg ein so wichtiger Ort geworden, dass es an der Zeit ist, einmal jährlich eine Bürgerversammlung nur für Martinsried abzuhalten. Die Martinsrieder Bürger sind bereit und verpflichtet, sich auch mit den neuen vielen Studenten im neuen Zentrum irgendwie zu integrieren. Auch dafür ist die Aussprache mit Bürgermeister und Gemeinderäten von Wichtigkeit. Die Infrastruktur braucht dringend Veränderungen, ein heikles Thema, das aber nur im Einklang mit den Bürgern nachhaltig gelöst werden kann. Deshalb beantragt die Bürgerintiative hiermit die Wiedereinführung einer jährlichen Bürgerversammlung für Martinsried.
Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und danken Ihnen im Voraus für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Gutmann                                                           Helmut Oestreich
Vorsitzende                                                                     stellvertretender Vorsitzender




19.10.2016
Inserat in Hallo Würmtal

Bürgerversammlung auch für Martinsried:

Bürgerversammlung auch für Martinsried
07.09.2016
Inserat in Hallo Würmtal

Ortsmitte Martinsried

Folgende Einwendungen wurden von der
Bürgerinitiative termingerecht bei der
Gemeinde Planegg eingereicht:

- Einwendung der BIM gegen Ortsmitten-
Bebauungsplan Nr. 74 vom 2.2.2014 Hier
- Einwendungen der BIM gegen die
aktuelle Änderung der Ortsmittenplanung
Martinsried v. 11.3.2015 Hier

Einwendungen der BIM gegen Ortsmitten-Bebauungsplan Martinsried
   
18.05.2016
Inserat in Hallo Würmtal

Durchbruch durch den Wall

Durchbruch Martinsried
  11.05.2016
Inserat in Hallo Würmtal

Bioladen fehlt in Martinsried

Bioladen in Martinsried
09.03.2016
Inserat in Hallo Würmtal

Bürgermeister Hofmann
als Brückenbauer
Bürgermeister Hofmann als Brückenbauer

  03.02.2016
Inserat in Hallo Würmtal

Bürgertreff in Ortsmitte Martinsried

Bürgertreff ins Ortsmitte Martinsried, Inserat Hallo Würmtal 03.02.2016

27.01.2016
Inserat in Hallo Würmtal

Bürgertreff

Bürgertreff ins Ortsmitte Martinsried, Inserat Hallo Würmtal 03.02.2016




  09.12.2015
Inserat in Hallo Würmtal

Keine Bürgerortsmitte

25.11.2015 Flüchtlineg willkommen
02.12.2015
Inserat in Hallo Würmtal

Schlafstadt für Studenten?

02.12.2015 - Martinsried eine Schlafstadt für Studenten?
  18.11.2015
Inserat in Hallo Würmtal

Bahnhofstr. in Planegg

18.11.2015 Bahnhofstr. in Planegg








16.11.2015

Brief der BPM an Herrn Bürgermeister Hofmann


Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hofmann,

sehr geehrte stellvertretende Bürgermeister(in),

sehr geehrte Gemeinderäte der Gemeinde Planegg,

sehr geehrte Mitglieder der Verwaltung der Gemeinde Planegg,

wir erlauben uns, Ihnen  unseren aktuellen Schriftwechsel mit dem Bonhoefferhaus anbei zu senden. Aus diesem geht eindeutig hervor, dass nicht alle Vereine und nicht alle Gruppierungen die Möglichkeit haben,  Veranstaltungen im Bonhoefferhaus abzuhalten.

Die Bürgerinitiatie  hat voriges Jahr einen Bürgerantrag an die Gemeinde gestellt für die Errichtung eines Bürgerzentrums entsprechend dem vom Gemeinderat beschlossenen und von Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern mitgestalteten Masterplan. Unterstützt wurde dieser Antrag von ca. 200 Unterschriften von Bürgern aus Martinsried. Dennoch wurde dieser Antrag vom Gemeinderat mit der Mehrheit der rotgrünen Koalition und der Freien Wähler abgelehnt vornehmlich mit den Begründungen 1. Es wäre kein Bedarf vorhanden und 2. Es wäre  zu teuer.

Zu 1.: Inzwischen gibt es immer mehr Gruppierungen, die mit der Politik der Gemeinde Planegg sehr unufrieden sind. Auch die Bürgerinitiative übt Kritik vor allem, dass sämtliche Unterschriftensammlungen der Bürger regelmäßig und rücksichtslos gegenüber den Bürgern in den Papierkorb geworfen werden. Wir würden es begrüßen, wenn aufgrund der ganz unterschiedlichen Proteste in Planegg und Martinsried, die Gemeinderäte und  Herr Bürgermeister Hofmann sich wieder zurückbesinnen könnten auf das, wozu sie in unserer Verfassung eigentlich verpflichtet sind: Auf die Einhaltung demokratischen Vorgehens. Die ca. 200 Unterschriften unter dem Verlangen nach einem Bürgerzentrum in Martinsried sind Beweis genug, dass der Bedarf vorhanden ist. Man hätte auch viel mehr sammeln können, weil der Bedarf eben da ist.
Da der Schienhammer für größere Veranstaltungen offensichtlich zu klein ist und für bestimmte Gruppierungen auch  das Bonhoefferhaus (s. Anhang)  nicht zur Verfügung steht, ist auch deshalb der Bedarf für ein neutrales Bürgerzentrum, das für alle Bürger offen steht,  eindeutig bewiesen.

Zu 2.: Laut beschlossenen Masterplan sollte das Bürgerhaus mit Gastronomie  als markantes Gebäude auf dem Grünstreifen  gegenüber der Sparkasse  die eigentliche Ortsmitte kennzeichnen. Dieses Grundstück ist das Filetgrundstück von Martinsried und war oder ist im Besitz der Gemeinde. Die Gemeinde  kann oder konnte aus dem Verkauf bzw. Verpachtung an den Investor viele Millionen  € gewinnen, die für eine geplantes Bürgerzentrum  zur Verfügung stehen.  Die Gemeinde müsste also keinen einzigen € für ein Bürgerzentrum in Martinsried ausgeben , im Gegenteil, sie macht noch ein gutes Geschäft.

3. Auch im aktuellen Bürgergutachten haben sich die Bürger für die Eigenständigkeit der beiden Orte Planegg und Martinsried eindeutig ausgesprochen. Insbesondeere Martinsried verlangt nach Aktivitäten, mit denen sich Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger identifiieren können, siehe Dorffest, siehe Bürgerzentrum.

4. Auch der Investor wollte das Bürgerzentrum haben. Weil ein Bürgerzentrum  mit seinen verschiedenen Aktivitäten die Ortsmitte beleben kann. (Mit einem Ärztehaus ist keine Erhöhung der Frequentierung möglich.)

Sehr geehrte Gemeinderäte, sehr geehrter Herr Bürgermeister. Nachdem jetzt alle Ihre Planungen mit Billigdiscountern etc. zerschlagen sind, haben Sie die Möglichkeit umzuschalten und zurückzukommen auf die Vorteile des Masterplans. Wir bitten Sie hiermit und fordern Sie noch einmal auf, den gesamten Masterplan entsprechend dem Bürgerwünschen ernst zu nehmen und umzusetzen.

In unserem  Bürgerzentrum könnten beispielweise Veranstaltungen der Volkshochschule statt finden: Die VHS sucht dringend zusätzliche Räume.   Gymnastikräume für Senioren fehlen auch in Martinsried, da die Senioren  u. U. nicht mehr Fahrrad, nicht Auto,  nicht mehr Bus fahren können. Im Tiefgeschoss könnte man z.B. schallgedämmte Räume für Jugendliche einrichten, für Parties und für Bands. Solche Räume fehlen in ganz Planegg. Man könnte alle Formulare (und auch die gelben Säcke) sich dort in einem Bürgerbüro in Zukunft abholen, wie das z. B.in Stockdorf in einem sehr frequentierten Bürgerbüro den Bürgern gewährt wird.  (Stockdorf gehört zur Gemeinde Gauting und hat ca. die gleiche Einwohnezahl wie Martisnried) .  Man könnte im neuen Bürgerzentrum ein  Energieberatungszentrum einrichten (was seinerzeit auch Herr Dr. Stepp befürwortete) und was wir bisher in der Gemeinde Planegg nicht haben. Wir könnten ein Seniorenberatungszentrum, eventuell sogar mit barrierefreien Seniorenwohnungen in den oberen Stockwerken einrichten, oder ein Seniorentageszentrum, und Vieles  andere mehr.  Ein Bürgerzentrum würde die Ortsmitte Martinsried enorm beleben und der ansässigen Gastronomie und den dortigen Geschäften die wirtschaftliche Existenz sichern. Die Kreissparkasse und ein Penny könnten dann weiter vor Ort bleiben.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hofmann
liebe Gemeinderäte,

vielleicht  können Sie Ihrem Herzen mal einen Stoß geben und  doch einmal auf die Wünsche der Bürger hören.  Sie würden natürlich an Akzeptanz gewinnen, wenn die Bürgerinnen und Bürger fest stellen könnten, dass sie mit ihren Sorgen und Wünschen  ernst enommen werden.

In Erwartung Ihrer geschätzten Anwort und mit freundlichen Grüßen

Ihre

Barbara Gutmann



Barbara Gutmann <dr.barbaragutmann@t-online.de>
Re: Bürgerinitiative Martinsried Anfrage für Überlassung des Saales im Bonhoefferhaus
12. November 2015 13:20

Sehr geehrte Frau Protze,

wir bedauern dass Sie uns für unsere Vereinsveranstaltung, die wir gerne in Ihrem Bonhoefferhaus gemacht hätten, eine Absage erteilt haben.

Andererseits verstehe ich Sie natürlich, schließlich ist das Bonhoefferhaus ein  Gemeindehaus der evangelischen Kirche, und somit haben Sie sich an gewisse Vorgaben zu halten.

Uns als Verein, der sich ehrenamtlich für ebenso wichtige Bedürfnisse der Bürger auf gemeindlich-politischem Gebiet einsetzt, wird uns wieder mal klar:
Es gibt in Martinsried keinen neutralen Versammlungsraum für alle Bürgerinnen und Bürger. Bei unseren Großvernstaltungen ist es passiert, dass wir fast die Hälfte der Leute wieder nach Hause schicken mussten, weil eben der Raum im Schienhammer für Versammlungen zu klein ist.

Ich mache Ihnen keinen Vorwurf, denn Sie können gar nicht anders entscheiden.

Ich mache aber unserem Gemeinderat den Vorwurf, der behauptet es bestünde in Martinsried kein Bedarf für ein Bürgerzentrumtrum,  man hätte ja das Bonhoefferhaus. Übrigens wurde den Bürgerinnen und Bürgern im Masterplan, der auch von den Bürgern mitgestaltet werden durfte, ein Bürgerzentrum versprochen und einstimmig im Gemeinderat Planegg vor drei Jahren beschlossen, aber bis heute nicht erstellt.

Mittlerweile gibt es nicht nur die Bürgerinitiative sondern vielerlei Gruppierungen, die sich ganz verschiedentlich um die Bürgerinnen und Bürger in Martinsried auf mehr poltischer Ebene kümmern und für ihre Treffen und Veranstaltungen  einen neutralen Versammlungsraum bzw. Treffpunkt suchen.

Das wäre auch  kein Nachteil für Sie, liebe Frau Protze. Bekanntlich stärkt sogar eine kleine Konkurrenz, sofern sie überhaupt entstehen sollte, was ich bezweifele, das Geschäft, und zum anderen würde ein Bürgerzentrum die Ortsmitte , zu der ich auch die Schulen, Kindergärten und Ihr Bonhoefferhaus zähle, beleben. Das immer noch fehlende Nahversorgungszentrum läge dann durch höhere Frequenz nicht mehr so in weiter Ferne.

Sie sind nicht nur aufgrund Ihrer Ihnen zur Verfügung stehenden Rahmenbedingungen ,sondern vor allem auch aufgrund Ihrer vielseitigen Palette der Veranstaltungen, die Sie auf sozialem und kirchlichem Gebiet  mit großem Erfolg leisten, hervorragend in Martinsried aufgestellt. Benachteiligt aber sind hier alle Gruppierungen, die sich mehr auf politisch-gesellschaftlichem Gebiet engagieren, dies sich aber ebenso ehrenamtlcih für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen.  Wir und andere sind da in einer ganz anderen Sparte tätig als Sie,  sodass Sie keine Bedenken zu haben brauchen, wir kämen uns ins Gehege. 

Übrigens: Da sind wir ganz Ihrer Meinung: Auch wir empfangen die Flüchtlinge willkommen in unserer Gemeinde und haben dies auch mit praktischem Einsatz bewiesen. Andererseits sind wir aber auch der Überzeugung: Solange es in Martinsried andere bürgerfreundlichere Standorte gibt als den einzigen Park - und wir wissen, dass diese existieren,  - solange setzen wir uns für einen anderen Standort in Martinsried ein. Wir tun eben auch was für die Bürger.

Jetzt ist es etwas lang geworden, hätte gar nicht sein sollen. Wenn wir uns mal über dieses Thema wertfrei unterhalten sollen, geben Sie mir Bescheid.
Mit freundlichen Grüßen

Barbara Gutmann

T. 0172/ 831 14 96
 

Am 09.11.2015 um 10:31 schrieb Protze Monika:

Sehr geehrte Frau Gutmann,
es tut mir leid, dass ich Ihnen ferienbedingt erst verzögert antworte.
Ich muss Ihnen aus zwei Gründen für den 23.11. eine Absage erteilen. Zum Einen ist das Haus montagabends für die Jugend reserviert. Zum Anderen kann ich mir nicht vorstellen, eine Veranstaltung zu diesem Thema in unserem Haus abhalten zu lassen. Ich habe bereits auf der Infoveranstaltung in der Grundschule im Mai Stellung bezogen. Wir als Kirche und als Gemeinde-/Gemeinschaftshaus freuen uns auf die Herausforderung, die neuen Mitbürger aufzunehmen und in unsere Programme und das Gemeindeleben zu integrieren, oder auch das Haus (wie bereits in den Sommerferien geschehen) für Sprachkurse zur Verfügung zu stellen. Aufgrund dieser Zielsetzung kann ich mir in unserem DBH eine Veranstaltung nicht vorstellen, die offensichtlich die politische Entscheidung für diesen Standort kritisieren möchte.
Ich bitte um Ihr Verständnis und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Monika Protze

-------------------------
Diakonin

Evang. Kirchengemeinde Gräfelfing
Planegger Str. 16
82166 Gräfelfing

089 / 854 1611



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Barbara Gutmann [mailto:dr.barbaragutmann@t-online.de]
Gesendet: Donnerstag, 29. Oktober 2015 16:43
An: Protze Monika
Betreff: Bürgerinitiative Martinsried Anfrage für Überlassung des Saales im Bonhoefferhaus

Sehr geehrte Frau Protze,

die Bürgerinitiative Martinsried würde gerne

am Montag, 23.Nov. 2015 19.30 Uhr

eine Veranstaltung machen und die Öffentlichkeit dazu einladen

zum Thema "Standort Parc de Melan für Asylantenunterkunft gut gewählt?"

Wir fragen an, ob wir hierzu Ihren großen Raum im Bonhoefferhaus zur
Verfügung gestellt bekommen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Gutmann




18.11.2015
Inserat in Hallo Würmtal

Bahnhofstraße Planegg

Bahnhostraße Planegg




13.11.2015

Aufruf zum Masterplan

Wurfsendung 13.11.2015






08.04.2015
Inserat in Hallo Würmtal

Billigdiscounter


Nahversorgungszentrum

18.03.2015 und 25.03.2015
Inserat in Hallo Würmtal

Einwendungen der BIM
gegen Ortsmitte

Nahversorgungszentrum

04.03.2015 und 11.03.2015
Inserat in Hallo Würmtal

Nahversorgungszentrum


Nahversorgungszentrum

     




14.10.2014

                                           Wie funktioniert eine Bürgerbefragung

 

Bürgerbegehren und Bürgerentscheid ermöglichen den Bürgern einer Gemeinde an der politischen Entscheidungsfindung teilzunehmen. Die Organisation und Kosten für ein Bürgerbegehren trägt die jeweilige Gemeinde. Die Bürger in Gräfelfing hatten sich auf diese demokratische Weise vor gut einem Jahr gegen eine Umfahrung ( erste Stufe einer Staatsstraße 20063neu mit neuer Anbindung an die AB Lindau) mehrheitlich ausgesprochen. Ein Gemeinderat ist aber nur ein Jahr an einen  Bürgerentscheid gebunden. Dieses Jahr ist nun vorbei. Es stellt sich also die Frage: Hat das Bürgerbegehren für die betroffenen Bürger letztendlich einen Sinn gehabt?

 

Es gibt auch die Möglichkeit sowohl für die Gemeinde als auch für jeden Bürger, der in der Gemeinde wohnt, sich mittels einer Bürgerbefragung auf eigene Kosten einen reellen Meinungsüberblick zu verschaffen. Diese Art der Bürgerbefragung gibt  Politikern und auch allen in der Kommune aktiven Bürgern prinzipiell ein sinnvolles Instrument an die Hand, sich zu einem bestimmten Thema, das in der Gemeinde ansteht, möglichst breit und fundiert zu informieren, und herauszufinden, was die Bürgerinnen und Bürger dazu meinen, und welche eigenen Vorstellungen sie dazu haben. Dazu ist es wichtig , dass die richtigen Fragen gestellt werden, sodass der Bürger erkennen kann, dass es wirklich um ihn und seine Bedürfnisse geht und nicht um die Durchsetzung der eigenen Interessen des fragenden Veranstalters.

 

Eine Bürgerbefragung, die Sinn machen soll,  muss gut vorbereitet sein:           

 

  1. Sie sollte durch mehrmalige ins Auge fallende Veröffentlichungen in wichtigen Zeitungen und durch Plakate der Bürgerschaft genügend bekannt gemacht sein. Bürgerbefragungen haben oft einen allzu geringen Rücklauf, um daraus überhaupt ein relevantes Urteil fällen zu können.

  2. sollten präzise und ehrlich gestellt werden. Man sollte nicht den Eindruck gewinnen, es handle sich um Fangfragen, um eine vom Fragesteller gewünschte Antwort zu erhalten.

  3. Um ein richtiges Meinungsbild von den Bürgern zu gewinnen,  müssen die Fragen zum Thema richtig gestellt sein. Fragen, die bezüglich des Themas nebensächlich aber einfach und ohne Nachdenken zu beantworten sind,können kein  relevantes Ergebnis zum eigentlichen Thema erbringen. Sie dienen nur der demokratischen Schau.

  4. Alle Bürgerinnen und Bürger sollten die gleiche Möglichkeit erhalten per Briefpost mitmachen zu können. Wenn ein Fragebogen nur im Internet zur Verfügung steht, sind von vornherein alle Bürgerinnen und Bürger, die keinen Zugang zum Internet haben, ausgegrenzt.

  5. Der zeitliche Anfang und das Ende einer Bürgerbefragung muss dem Bürger bekannt sein.

  6. Die Auszählung der Bürgerbefragung sollte auf jeden Fall öffentlich erfolgen, um die demokratische Rechtmäßigkeit des Ergebnisses zu gewährleisten.

Auch die Bürgerinitiative Martinsried  fand es unangemessen, an dieser unglaubwürdigen Aktion teilzunehmen. Die Bürgerinitiative hatte für ihren Bürgerantrag für eine Bürgerzentrum in Martinsried in wenigen Tagen fast 200 Unterschriften gesammelt, die sich für ein Bürgerzentrum in Martinsried aussprachen. Dabei ging es nicht nur um den momentanen Bedarf einer solchen Einrichtung.  Die Bürgerinitiative hatte dabei auch die zukünftige rasante Entwicklung des Ortes Martinsried im Auge mit Erweiterung des Campus (bis zu 9000 zusätzliche Studenten), mit Einrichtung von innovativen Zentren wie z. B. für Energieberatung, zur Herstellung eines Treffpunkts von Studenten und Bürgern, von Jung und Alt, Einrichtung von Gymnastik- und Gesundheitsseminaren , gemeinsames Handwerken, um sich dabei auch kennenzulernen und vieles mehr.  Das hat der Gemeinderat und Frau Zeller mit der Mehrheit von Freien Wählern, SPD und auch den Grünen eindeutig abgelehnt und anscheinend ohne sich vorher erkundigt zu haben, ob der Bedarf jetzt schon und vor allem in der Zukunft von Martinsried besteht. CSU und FDP hatten sich wenigstens die Mühe gemacht, eigene Anträge für ein Bürgerzentrum in Martinsried zur Abstimmung zu bringen.  Auch diese Vorschläge wurden vom Block der Freien Wähler, SPD und auch der Grünen kategorisch abgelehnt.

Fazit: Weder mit einem Bürgerbegehren noch mit einer Bürgerbefragung kann sich der Bürger letztendlich durchsetzen, mit einer Ausnahme: Wenn die  Akteure es mit den Bürgern ehrlich meinen.

Ihre Bürgerinitiative Martinsried e.V.                                       V.i.S.d.P.:    Dr. B. Gutmann T. 0172/ 831 14 96

 




05.06.2014

 

Bürgerantrag der Bürgerinitiative Martinsried mit knapp 200 Unterschriften

Bürgerzentrum Martinsried (BZM)

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Martinsried,

 

herzlichen Dank für den enormen Zuspruch, den wir beim Sammeln der Unterschriften von Ihnen bekommen haben. Das Echo war überwältigend.

 

Wir laden Sie ein

 

zur Gemeinderatssitzung im Rathaus Planegg

 

Donnerstag abend  5.6.2014   19.00 Uhr

 

Thema Bürgertreff

Grundsatzdiskussion und Beschlussfassung

 

Unterstützen Sie durch Ihre Anwesenheit die Gemeinderäte, die sich für Ihren Vorschlag eines Bürgerzentrums im Kopfbau neben dem Cafe, also in zentraler Mitte des Ortes einsetzen.

 

 

Dadurch dass sich das Grundstück des Kopfbaus im Besitz der Gemeinde befindet und jetzt an den Investor mit zig Millionen verkauft wird, hat die Gemeinde genügend Geld für die dauerhafte Finanzierung des Bürgerzentrums. Auch der Investor und der planende Architekt wären grundsätzlich mit unserem Vorschlag einverstanden.

 

 

Warum zögert die Gemeinde noch?

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried wollen nicht erfahren müssen, dass wieder einmal und ohne Not in Martinsried gespart werden soll, indem man das Bürgerzentrum an eine ortsmittenferne Stelle setzt, weil es dort billiger ist.

 

Warum ist es ortsmittenferner billiger? Weil die Lage nicht gut und gerade für ein Bürger-zentrum, dessen Funktion von guten Frequentationsmöglichkeiten abhängig ist, nicht taugt.

 

Laut Planungsbüro Kerfers (Masterplan) gehört das Bürgerzentrum in den Kopfbau, nämlich in die zentrale Mitte von Martinsried.

 

     -->   Diesen Masterplan hat die Gemeinde Planegg seinerzeit einstimmig beschlossen.

 

Die Bürgerinitiative Martinsried fordert deshalb die Gemeinderäte auf, ihren damaligen Beschluss im Interesse von Martinsried einzuhalten, damit das Bürgerzentrum die Funktion eines wirklich lebendigen Bürgermittelpunkts für alle Bürger erfüllen kann.

 

 

Ihre Bürgerinitiative Martinsried e.V.

V.i.S.P. Dr. Barbara Gutmann





27.05.2014


     Bürgerantrag für das Bürgerzentrum Martinsried

  Antrag

Der Gemeinderat Planegg möge einzeln beschließen:

1. Im Kopfbau des Bebauungsplanes Nr. 74 Ortsmitte Martinsried wird von der Gemeinde Planegg im Erdgeschoß neben dem bereits geplanten Cafe ein Bürgerzentrum von insgesamt ca. 200 qm für alle Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Verwaltung des BZM  und die laufenden Kosten trägt die Gemeinde.

2. Das Bürgerzentrum soll durch eine attraktive und flexible Ausgestaltung eine vielfältige Verwendbarkeit gewährleisten und dadurch die Ortsmitte  im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von Martinsried beleben, um dadurch auch den umliegenden Einzelhandel unterstützen zu können.

3. Der „Kopfbau“  soll architektonisch so gestaltet werden, dass er - wie im Masterplan der Gemeinde Planegg vorgeplant - das Zentrum von Martinsried attraktiv markiert.

4. Die Innenausgestaltung der Räume soll den Bedürfnissen  entsprechen. Für Versammlungen in Martinsried müssen ca. 120 Sitzplätze vorhanden sein. Ähnlich wie im Bonhoeffer-Haus müssen Garderobe, Toiletten und Kleinküche zur Verfügung stehen. Ein ständig in Richtung Cafe offener kleiner Vorraum mit diversen Ausstellungsmöglichkeiten z. B Schaufenstern hinter Glas gegenüber dem Cafe-Eingangs sind  zur Bekanntmachung empfehlenswert.

Begründung:

1. Martinsried - mit fast 4000 Einwohnern – hat für die Bürger keinen neutralen Versammlungsraum.

2. Im Masterplan des Büros Lex für die Ortsmitte Martinsried ist an der Stelle des Kopfbaus das „Haus für die Bürger“ vorgesehen. Dieser Masterplan wurde einstimmig vom Gemeinderat bereits beschlossen. Die Bürger erwarten, dass diese für sie bedeutsame und gewünschte Vorplanung von der Gemeinde eingehalten wird.

3. Martinsrieder Vereine, die keine eigenen Räume zur Verfügung haben, haben keine Möglichkeit, Veranstaltungen in Martinsried durchzuführen.

4. Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger möchten sich durch speziell für Martinsried ausgerichtete Veranstaltungen mit ihrem Ort und vor Ort identifizieren können. Wie das z. B. beim Dorffest des Vereins „Miteinander“ gelingt.

5. Das BZM ist keine Konkurrenz zum evangelischen Bonhoeffer-Haus: Hier hat sich bereits das kirchlich-soziale Netz für Martinsried in oekumenisch vorbildlicher Art und Weise für Martinsried installiert. Doch will nicht jeder, wenn er sich für einen Vortrag oder eine Veranstaltung interessiert, in die Kirche gehen müssen. Das Bürgerzentrum im Kopfbau wird  neutral sein. Es wird von der  Gemeinde verwaltet werden, damit es für alle Bürgerinnen und Bürger offen stehen kann und wird somit die vielen übrigen Belange einer offenen Gesellschaft erfüllen und ergänzen.

6. Der Gasthof Schienhammer ist für größere Veranstaltungen zu klein: Des öfteren mussten hier Bürger wegen Überfüllung wieder nach Hause geschickt werden. 

7. Die Volkshochschule Planegg hat keine Möglichkeit, in Martinsried Programme anzubieten, weil ein Raum dafür fehlt. Bürgerinnen und Bürger von Martinsried würden es sehr begrüßen, u. a. z. B. Gymnastikangebote oder Sprachkurse  regelmäßig vor Ort besuchen zu können.

8. Wenn Parteien oder andere gemeindlich orientierte Gruppierungen Veranstaltungen  in Martinsried mit Referenten abhalten wollen, fehlt ihnen der geeignete Raum.

9. Auch der Förderverein „Martinsrieder Christkindlmarkt“ würde ein Bürgerzentrum in Martinsried  für seine diversen Aktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit sehr begrüßen.

10. Das BZM ist nach dem jetzt vorliegenden Bebauungsplan 74 umringt von Häusern mit Studentenappartements. Selbst im Kopfbau sind Studentenwohnungen geplant. Damit kann das genau hier lokalisierte BZM eine wichtige soziale Aufgabe erfüllen, nämlich neben dem einladenden Cafe Treffpunkt von Bürgern mit den Studenten zu sein. Zusammenwachsen von Ort und Campus. Dabei hat das Cafe daneben einladende Funktion.

11. Der Investor hat die BIM angerufen und ihr versichert, dass er ein BZM im Kopfbau befürwortet, und dass es nur noch an der Gemeinde hängt.

12. Ebenso hat sich das Planungsbüro der Ortsmitte „für vorhandene Planungsmöglichkeiten für ein Bürgerzentrum im Kopfbau“ öffentlich ausgesprochen.

13.

Die Gemeinde muss für das BZM kein Grundstück kaufen, weil sie selbst Eigentümerin des Kopfbau-Grundstückes ist. Für den Verkauf an den Investor wird sie zig Millionen €  ( das Filet-Grundstück der Martinsrieder Ortsmitte!) einnehmen. Davon können  problemlos über Jahrzehnte hinweg auch die laufenden Kosten für das BZM von der Gemeinde getragen werden.

14. Fazit: Keine zusätzliche Belastung der Gemeindekasse
durch das BZM !


15. Die Bürgerinitiative lehnt ein Bürgerzentrum, das nicht zentral im Kopfbau lokalisiert ist, ab, weil die Bürger genau in die zentrale Mitte des Ortes gehören, wie es auch fachlich richtig im Masterplan des Planungsbüro Kerfer gefordert wird. Belebter Treffpunkt für alle nur hier im wirklichen Zentrum des Ortes möglich (Cafe daneben).

Eilantrag nach §25 der Geschäftsordnung für den Gemeinderat der Gemeinde Planegg:
 


Dieser Eilantrag ist deshalb erforderlich, weil der Bürgerinitiative trotz mehrmaligen schriftlichen Anfragens an die Gemeinde erst jetzt, also lediglich 9 Tage vor der Gemeinderatssitzung der Termin vom 5.6.2014 durch e-Mail mitgeteilt wurde,  an welchem das BZM Tagesordnungspunkt in der Gemeinderatssitzung sein wird.

Zudem macht es keinen Sinn, diesen Punkt zu beraten bzw. abzustimmen, ohne die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried angehört und einbezogen zu haben.

Wir beantragen also hiermit, diesen Bürgerantrag gemäß §25 der Geschäftsordnung für den Gemeinderat der Gemeinde Planegg als Eilantrag  in der Gemeinderatssitzung am 5.6.2014 wegen besonderer Dringlichkeit zuzulassen.

Bürgerinitiative Martinsried e.V.                                    Martinsried,27.5.2014

      Die Unterzeichnenden werden vertreten von:

      gez. Dr. Gutmann

 

      Dr. Barbara Gutmann Vorsitzende

      Alex.-Fleming-Str. 14

      82152 Planegg-Martinsried

      T. 0172/ 831 14 96         






16.05.2014

 

                              BZM fehlt

Martinsried braucht einen lebendigen Bürgertreff,

so wie es die Gemeinde Planegg seinerzeit im Masterplan einstimmig beschlossen hat,

nämlich im Ortszentrum, im so genannten Kopfbau gegenüber der Kreissparkasse.

__________________________________________________________________________________

Alle schriftlichen und mündlichen Verlautbarungen der Gemeinde besagen, dass der Bebauungsplan 74 Ortsmitte

Martinsried nach dem Masterplan des Büros Lex Kerfers erstellt worden sei. Dies ist aber in wesentlichen Punkten nicht

der Fall:

Das Wichtigste fehlt, das Haus für die Bürger,

 

das nach den Plänen und ausdrücklichen Forderungen des Planungsbüros Lex Kerfers an die zentralste Stelle

der Ortsmitte gehört und nicht abseits davon. Das Haus der Bürger (Kopfbau) soll laut beschlossenem Masterplan

dem Zentrum von Martinsried ein markantes Gesicht verleihen.

Begründung:

Martinsried hat für die Bürger keinen neutralen Versammlungsraum.

Vereine, die keine eigenen Räume zur Verfügung haben, haben keine Möglichkeit, Veranstaltungen in Martinsried durch-

zuführen. Nicht jeder will, wenn er in eine Versammlung geht, in die Kirche gehen müssen. Der Gasthof Schienhammer ist

oftmals viel zu klein. Die Volkshochschule hat überhaupt keine Möglichkeit, auch mal in Martinsried eine Veranstaltung

anzubieten, weil ein Raum dafür fehlt. Auch der Förderverein „Martinsrieder Christkindlmarkt“ beklagt das Fehlen eines

Bürgerversammlungsraumes in Martinsried. Wenn Parteien Veranstaltungen mit Referenten abhalten wollen, fehlt ihnen der

geeignete Raum.

Ein offenes Bürgerzentrum an zentraler Stelle würde die Ortsmitte beleben, den dort ansässigen Einzelhandelsgeschäften

Gewinn bringen, und mit einem Café am „grünen Marktplatz“ im Parterre ein Treffpunkt für alle in Martinsried sein,

auch für die Studenten, um das Zusammenwachsen von Campus und Bürgern zu fördern.

Das Bürgerzentrum wäre auch keine Konkurrenz zum Bonhoefferhaus: Hier hat sich bereits das kirchlich-soziale Netz vor-

bildlich zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kinder und Senioren fest installiert. Während der Bürgertreff eben

neutral und für alle in Martinsried da sein wird und die übrigen Belange einer offenen Gesellschaft erfüllen und

ergänzen kann.

        __________________________________________________________________________________

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger in Martinsried,

 

wir sind kurz davor, dieses geplante Bürgerzentrum zu bekommen:

 

martinsried  der Investor hat uns angerufen und will auf die Wünsche der Bürgerinitiative eingehen,

martinsried  das Planungsbüro der Ortsmitte spricht von „vorhandenen Möglichkeiten für
     ein Bürgerzentrum im Kopfbau,

martinsried  die Gemeinde muss kein Grundstück kaufen, weil sie selbst Eigentümerin des Kopfbau-

Grundstücks ist und dafür vom Investor zig Millionen bekommt (Filetgrundstück)

martinsried  die Planegger CSU und FDP setzten sich bereits am 3. 4. 2014 mit einem Antrag im

Bauausschuss

für ein Bürgerzentrum im Kopfbau ein.

 

Es gibt keine sachlichen Argumente mehr gegen einen Bürgertreff an zentraler Stelle in Martinsried, nämlich im

Erdgeschoß des Kopfbaus (gegenüber der Kreissparkasse): Das Geld ist da, die Planung ist möglich . Laut Investor

liegt es nur noch an jedem einzelnen Gemeinderat, „ja“ zu sagen. Martinsried sagt schon mal: Danke.

____________________________________________________________________________________________________

Ihre Bürgerinitiative Martinsried e.V.     V. i. S. d. P. Dr. B. Gutmann              T. 0172/ 831 14 96





11.04.2014

Bürgerzentrum

BIM Wurfsendung 11.04.2014


11.07.2012

Kommentar in der SZ

vom 11. Juli 2012:

Von Urbanität weit entfernt

VON RAINER RUTZ

Der "pragmatischste Entwurf hat gewonnen". Das war, noch dem Spruch des Empfehlungsgremiums für die Neuplanung der Ortsmitte von Martinsried oft zu hören. In der Tat: Die Pläne des Siegerbüros Kerfers/Morpho-Logic sind überschaubar, ihre Verwirklichung kostet die Kommune relativ wenig Geld, sie sind unspektakulär und in ihrer Einfachheit kaum zu toppen. Statt pragmatisch könnte man auch langweilig sagen: Der von den Experten aus vier Arbeiten ausgewählte Entwurf ist wenig phantasievoll. Wenn das so gewollt war, ist nichts dagegen zu sagen.

Allerdings weist der Entwurf des Münchner Büros Kerfers/Morpho-Logic zwei miteinander zusammenhängende Schwachpunkte auf, die dem Expertengremium hätten auffallen müssen. So bemängelt die Bürgerinitiative völlig zu Recht, dass der Entwurf in einem wichtigen Punkt geradezu diametral den Vorgaben der Gemeinde und des Wiener Professor Scheuvens entgegensteht: Campus und Ortsmitte kommen sich keinen Zentimeter näher - im Gegenteil: Durch einen rund 800 Meter langen, sich einem Reißverschluss ähnlich öffnenden Grünstreifen zwischen Ortsmitte und Campus wird die Unterschiedlichkeit der beiden Flächen geradezu noch betont. Wer bitte, außer den U-Bahnfahrgästen, soll sich in diesem parkähnlichem Gelände aufhalten? Wie soll hier die ausdrücklich gewünschte Urbanität entstehen? Ganz abgesehen davon, dass ein nächtlicher Gang vom U-Bahnhof durch 800 Meter Park nicht gerade einladend wirkt.

Dazu kommt: Das von den Architekten angedachte, mehrstöckige Gebäude am Ende dieser Sichtachse gibt es nicht und wird es wohl niemals geben. Denn das entsprechende Gelände gehört der Max-Planck-Gesellschaft. Es ist nicht bekannt, dass hier ein signifikantes Gebäude entstehen soll, wofür auch? Die Idee einer durchgehenden Achse von der Ortsmitte bis zum Campus ist ohne dieses Gebäude aber nichts wert. Es entstünde eine Leerfläche ohne Funktion. Man fragt sich, warum im Vorfeld dieser gewollt bürgerfreundlichen Ausschreibung der gewünschte Zusammenhalt von Campus und Ort derart betont wurde.

Der Gemeinderat hat bei seiner Entscheidung am 26. Juli die Wahl zwischen einem optisch harmlosen und gefälligen Entwurf und einer erheblich urbaneren Lösung, die dem Weltruf des Wissenschafts-Campus' mit Blick auf den Ort Martinsried Geltung verschafft.

 

09.07.2012

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Martinsried e.V. vom 9. Juli 2012

Das Empfehlungsgremium für die Ortsmitteplanung Martinsried hat hinter verschlossenen Türen einen entscheidenden Schritt getan: Es hat sich für den Entwurf des Architektenbüros Lex Kerfers und Morpho-Logic entschieden. Stimmberechtigt in diesem Gremium waren die Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch, drei von der Gemeinde benannte Fachverständige, ein Gemeinderat von der CSU, ein Gemeinderat von der SPD und eine Vertretung aus der Verwaltung Planegg. Vertreter der Bürgerschaft Martinsried waren trotz Anfrage nicht zugelassen.

Im Entwurf der Architekten Lex Kerfers und Morpho-Logic kann die Bürgerinitiative viele ihrer eigenen Vorstellungen verwirklicht sehen: Ein Hauptgebäude (für z.B. Bürgerhaus, Ärztehaus und Lebensmitteldiscounter) direkt im Zentrum auf dem Mittelstreifen , nämlich an der Kreuzung Lochhamer Straße/Röntgenstraße als Angelpunkt für die zukünftige Ortsmitte; gleich daneben im Westen ein begrünter Marktplatz mit Bäumen, Wasserspielen, Läden und Wohnungen; weitere Bebauungen auf dem Mittelstreifen in Richtung Westen sowie im Norden dieser zentralen Ost-West-Achse unter Auflassung der parallel zur Röntgenstraße verlaufenden Fraunhofer Straße. Die Bürgerinitiative Martinsried begrüßt diesen Teil des Architektenentwurfs ausdrücklich, da er unserer Meinung nach, die erforderliche Grundlage bietet für die Entwicklung einer attraktiven und lebendigen Ortsmitte mit Nahversorgungszentrum.

Zwischen Martinsried und Campus soll in Zukunft ein breiter von Norden nach Süden verlaufender durchgehender Park die beiden Ortsteile Martinsried und Campus von einander trennen. Aus unseren umfassenden Befragungen der Bürgerschaft wissen wir, dass die Bürgerinnen und Bürger mit dem Campus zusammenwachsen wollen. Insbesondere haben die Gewerbetreibenden, die Dienstleister, die Gastronomie von Martinsried großes Interesse daran, die im Campus Beschäftigten, sowie die Studenten in der Ortsmitte bedienen zu können. Umgekehrt haben dann auch die Studenten die Möglichkeit, sich ortsnah und ohne Aufwand mit allem Nötigen zu versorgen. Die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried hätten dann endlich die Gewähr, dass die ansässigen Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants florieren und damit am Ort bleiben. Eine künstliche Trennung von Ort und Campus wirkt hier kontraproduktiv und schadet wirtschaftlich der gesamten Gemeinde Planegg. (Gewerbesteuer). In dieser Ansicht werden wir von allen befragten Fachleuten unterstützt, insbesondere auch von der Bürgermeisterin von Garching, Frau Hannelore Gabor, die sich in Garching in einer ähnlichen Situation wie wir befindet. (Campus der Technischen Universität München neben Garching)

Die Trennung von Ort und Campus wird zusätzlich intensiviert durch eine Reihe von in West-Ost-Richtung hintereinander geschalteten kleineren Grünanlagen an der quer verlaufenden Lena-Christ-Straße. Während die Entwürfe der anderen Architekten hier den langen Zugang zur U-Bahnstation mit lockerer Kleinbebauung am Straßenzug entlang lebendig erhalten, fällt beim Entwurf der Architekten Lex Kerfers und Morpho-Logic auf, dass hier ein extrem langer, unbelebter, schlauchartiger Grünzug mit Bäumen und Büschen bis zur U-Bahnstation geschaffen werden soll. Dies hat zur Folge, dass Martinsrieder Bürger, die abends bei Dunkelheit die U-Bahn Richtung Martinsried verlassen, ca. 500m weit durch totes Parkgelände laufen müssen, bis sie an der Röntgenstraße in der Ortsmitte angekommen sind. Die Bürgerinitiative ist der Meinung, dass die Bürger von Martinsried schon allein deshalb benachteiligt sind, dass der U-Bahnhof im Campus und nicht in Martinsried gebaut wird. Man sollte diesen Nachteil nicht ohne Not noch durch einen bei Nacht gefährlichen U-Bahn – Zugang zusätzlich verschärfen.

Die Bürgerinitiative schlägt für einen gefahrlosen U-Bahnzugang und für das Zusammenrücken der beiden Ortsteile Campus und Ort einen Kompromiss vor:
  1. Der breite Park, der in Nord-Süd-Richtung verläuft und Martinsried vom Campus trennen soll, bleibt erhalten und wird nur durch einen schmalen Zugang zur U-Bahn mit lockerer Bebauung unterbrochen.
    Stichwort: Angstfreier und attraktiver Zugang zur U-Bahn.
  2. Die Grünanlagen vom künftigen U-Bahn-Ausgang entlang der Lena-Christ-Straße bis in den Ort hinein bleiben ebenfalls erhalten, und werden zusätzlich und durchgehend an den Parkrändern mit Häusern begleitet .
    Stichwort: Angstfreier und attraktiver Zugang zur U-Bahn.
    Ähnlich dem Entwurf der Architekten Weber-Molenaar.
  3. Wir fordern die Verlegung der U-Bahnstation in Richtung Westen um ca. 150m, also näher zum Ort Martinsried, auch wenn die Gemeinde dafür die finanzielle Verantwortung übernehmen muss.
In Anbetracht der Summen, die die Gemeinde fortlaufend bereit ist, in Planegg auszugeben, ist es nun an der Zeit, in Martinsried zu investieren.

 

24.05.2012

Bericht


Im weiteren Verlauf der "Programmwerkstatt" bezüglich der Ortsmittenplanung Martinsried fand im großen Hörsaal des Max-Planck-Instituts das "Bürgerforum 2" statt. Die vier Planungsbüros präsentierten Vorschläge zur Ortsmitteplanung von Martinsried. Dabei fielen große Übereinstimmungen bei den Planern untereinander als auch mit den Vorschlägen der Bürgerinitiative auf.

Besonders zu begrüßen ist unserer Meinung nach der Vorschlag des Büros Molenaar, der betont, den Ausstieg der U-Bahn Richtung Martinsried nicht im Park und "Niemandsland" enden zu lassen, was besonders nachts für die Bürgerinnen und Bürger sogar gefährlich sein könnte, sondern diesen Korridor bis zur Ortsmitte hin als eine attraktive Verbindung zwischen U-Bahn und Martinsried mit einzelnen Gebäuden zu beleben.

Zum ersten Mal während des Planungsprozederes hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Vorschläge direkt mit den Planern zu diskutieren. Dies wurde von den Bürgern und der Bürgerinitiative außerordentlich begrüßt. Die eine Stunde, die für die Diskussion mit den Bürgern eingeplant war, war zwar kurz bemessen, konnte aber von den Bürgern mit Begeisterung und intensiv genutzt werden.

Am 5. Juli 2012 findet die Abschlussveranstaltung der Programmwerkstatt statt. Hier werden die vier Planungsbüros ihre endgültigen Planungsvorschläge präsentieren. Die Bürgerinitiative Martinsried würde es begrüßen, wenn den Bürgerinnen und Bürgern auch hier noch einmal eine Diskussion direkt mit den Planern erlaubt würde, die die Möglichkeit offen hält, eventuelle Verbesserungen noch mit einbringen zu können.

Insgesamt fand das Planungsprozedere der Programmwerkstatt große Anerkennung der Bürger und der Bürgerinitiative Martinsried. Anwesende Vorsitzende von hohen bayerischen Planungsbehörden sprachen sich lobend aus und dankten unserer Bürgermeisterin, Frau Annemarie Detsch, sowie dem Moderator, Herrn Professor Scheuvens, diesen neuen Weg der "Mitnahme der Bürger erfolgreich" eingeschlagen zu haben.

Nach dem 5. Juli 2012 wird allerdings wieder hinter verschlossenen Türen weiter geplant. Die Anfrage der Bürgerinitiative Martinsried, in das nun folgende "Empfehlungsgremium" auch Vertreter der Bürgerinnen und Bürger entsenden zu können, was der LMU z. B. erlaubt ist, wurde von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch abgelehnt.

Für uns als Bürgerinitiative von Martinsried ist es letztendlich von Bedeutung, was von den Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger tatsächlich in die Tat umgesetzt wird. Daran werden wir den Erfolg der Programmwerkstatt messen.

 

27.04.2012
Wurfsendung

Keine künstliche Stimmungsmache
für die St 2063neu

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Martinsried,

seit drei Jahren setzt sich die Bürgerinitiative Martinsried uneigennützig und erfolgreich für Ihre Wohn- und Lebensqualität hier in Ihrem Wohnort Martinsried ein. Dazu gehört auch unsere Unterschriftenaktion gegen die St 2063neu, die mit ca. 1200 Unterschriften gegen diese Straße und damit mit ca. 40 % der Wählerschaft von Martinsried sehr erfolgreich war und ist. Die
St 2063neu wurde auch daraufhin im Gemeinderat Planegg im Beschluss vom 12.12.2009 mit breiter Mehrheit abgelehnt.
Dieser Beschluss ist auch heute gültig.

Lassen Sie sich also nicht verunsichern, wenn Sie falsche Behauptungen bezüglich dieser Straße in Ihrem Briefkasten vorfinden. Wir, die Bürgerinitiative Martinsried e.V. und ihre Mitglieder, lassen nicht locker, wir setzen uns weiterhin für Verkehrsberuhigung, gute Luft und letztlich für die Wohnqualität und Ihre Gesundheit an Ihrem Wohnort Martinsried ein.
Somit fordern wir abermals:

Keine Staatsstraße 2063neu in Martinsried

und

Keine „vollständige Westumgehung“ in Martinsried


Warum?


  • Beide Straßenbezeichnungen gelten für dieselbe Straße, nämlich für die Staatsstraße 2063neu. Diese Straße ist direkt am Wohngebiet der Martinsrieder Bürger, nämlich hinter den Garagen geplant, ist also keine „Umgehungsstraße“, noch kann sie als solche gewertet werden. Anscheinend soll die Bezeichnung „Umgehung“ den Bürgern eine Verkehrs- entlastung vortäuschen, die in Wirklichkeit nicht statt findet. Dahinter stehen einige wenige Großgrundbesitzer in Martinsried, die durch Wertsteigerung ihrer Grundstücke vom Bau einer St 2063neu enorm profitieren würden.


  • Die St 2063neu bringt laut allen vorhandenen und von der Gemeinde Planegg in Auftrag gegebenen Gutachten prognostisch bis zu

26.000 KFZ pro 24 Std. mehr nach Martinsried.

Die gleichzeitige Entlastung von ca. 4000 KFZ pro 24 Std. fällt demgegenüber nicht ins Gewicht.
s. www.buergerinitiative-martinsried.de/Gutachten

Keine Stimmungsmache für die
St 2063neu in der laufenden Programmwerkstatt in Martinsried mit Hilfe von eventuell eingeladenen Bürgern aus Planegg !

Hier sollten korrekterweise nur die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried mitplanen dürfen. Bürger und Bürgerinnen aus Planegg können beruhigt sein, denn alle Gutachten kommen zum gleichen Ergebnis: Keine relevante Verkehrsentlastung in Planegg durch eine St 2063neu in Martinsried.

 

20.04.2012
Bericht

Auftaktveranstaltung der "Programmwerkstatt" in Martinsried

Fast 300 Bürgerinnen und Bürger aus Martinsried kamen in die Grundschule zur ersten Veranstaltung im Rahmen der Ortsmittenplanung für Martinsried.
Unter der professionell hervorragend aufgezogenen Leitung von Prof. Rudolf Scheuvens bekamen die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried das Gefühl, ernst genommen zu werden und selbst in Aktion - welcher Art auch immer - treten zu können. (Abstimmung durch Knopfdruck auf TED-Geräten wie bei Quiz-Sendungen).

Die im Info angekündigte Sachdiskussion zwischen Bürgern und Planern fand nicht statt.

 

SZ 30.03.2012

Zeitungsartikel in der SZ vom 30.03.2012

von Rainer Rutz


Bitte klicken Sie zur Vergößerung auf den folgenden Plan:

 

30.03.2012
Wurfsendung

Vorschläge der BIM für die Ortsmitte

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Martinsried,
liebe Gewerbetreibende und Selbstständige in Martinsried,

Sie haben alle eine Karte von der Gemeinde in Ihrem Briefkasten vorgefunden, mit der Sie sich an der anstehenden Ortsmittengestaltung von Martinsried beteiligen können.

Die Bürgerinitiative Martinsried e. V. macht diesbezüglich seit einem halben Jahr umfangreiche Umfragen bei den Bürgerinnen und Bürgern, beim Einzelhandel und den Gewerbetreibenden in Martinsried. Die Ergebnisse sind in ihrer überwiegenden Mehrzahl ziemlich eindeutig:

Martinsried wünscht sich ein vollwertiges Nahversorgungszentrum, dass so attraktiv (mit Grünstreifen Cafe, Blumen, Verkehrsberuhigung etc.) gestaltet werden soll, dass man gerne dort einkauft und auch gerne verweilt.

Bürgerinnen und Bürger lehnen eine Trambahn mitten durch Martinsried entschieden ab.

Alle weiteren Ergebnisse unserer Umfragen lesen Sie weiter unten unter "Pressemitteilung".

Beteiligen Sie sich bei der aktuellen Umfrage der Gemeinde und schreiben auch Sie Ihre Wünsche und Forderungen auf die Karte in Ihrem Briefkasten.


Bitte klicken Sie zur Vergößerung auf den folgenden Plan:

 



27.03.2012

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Martinsried e.V. vom 27. März 2012 Ortsmitte

Martinsried Ortsmittenplanung und Ortsmittenverkehrsplanung

Die Bürgerinitiative Martinsried hatte Gelegenheit, ein ausführliches Gespräch mit dem Koordinator des "Prozesses der Ortsmittenplanung Martinsried" , Herrn Professor Scheuvens zu führen. Sie äußerte sich kritisch über das ihrer Meinung nach wenig transparente, komplizierte und kostenträchtige Planungsverfahren. Gleichwohl konnte die Bürgerinitiative mit ihren Planungsvorschlägen für die Ortsmitte Martinried erfreulicherweise eine so gut wie vollständige Übereinstimmung mit dem Büro Scheuvens feststellen.

Auch deshalb geht die Bürgerinitiative Martinsried e. V. mit ihren Vorschlägen für eine neue Ortsmitte jetzt an die Öffentlichkeit.

  • Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Partner ab, insbesondere die darin vorgesehenen Sperrungen der Lochhamer, der Großhaderner Straße und des Klopferspitz. W ir wollen keine Trennung vom Campus, sondern mit dem Campus zusammenwachsen, zum Vorteil u.a. auch der Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleister von Martinsried.


  • Die Bürgerinitiative Martinsried fordert die Planung und Gestaltung einer Ortsmitte, eines Nahversorgungszentrums und einer integrierten Verkehrsplanung beginnend mit einem Städteplanerideenwettbewerb.


  • Diese Ortsmitte, so fordert die Bürgerinitiative, soll entstehen in etwa zwischen Fraunhofer- und Röntgenstraße einerseits (West-Ost-Verlauf) beginnend in Höhe Einsteinstraße und andererseits um den Bereich zwischen Lena-Christ-Straße und der alten Großhaderner Straße unter Einbeziehung der beiden hier liegenden Grünstreifen, des U-Bahn-Eingangs und des historischen Zentrums der Kirche St. Martin und der Bauernhöfe bis zur Einmündung des Klopferspitz, also Teile der Planegger und der Neurieder Straße, sowie Teile der Lochhamerstraße. Siehe Lagepläne / Lageplan 13


  • Da sich die Grünstreifen im Besitz der Gemeinde Planegg befinden, fordert die Bürgerinitiative, dort umgehend mit einem attraktiven Nahversorgungszentrum für Martinsried zu beginnen: Bau von Pavillons in lockeren Abständen, Verkehrsberuhigung durch Fußgängerzonen, und Geschwindigkeitsbegrenzungen, Cafes, Bänken zum Ausruhen, Kopfsteinpflaster, Brunnen, Blumen, sonstige Bepflanzungen etc.


  • Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt alle Arten von Schienenverkehr durch diesen Grünstreifen ab, weil sich sonst nie ein attraktives und verkehrsberuhigtes Nahversorgungszentrum in Martinsried entwickeln könnte.


  • Das Nahversorgungszentrum soll alle Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleister (Apotheken und Ärzte, Fachärzte, Zahnärzte, Friseure usw.) des täglichen Bedarfs den Bürgerinnen und Bürgern von Martinsried anbieten können. Es soll so attraktiv gestaltet werden, dass die Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, hier alles einzukaufen und gerne zu verweilen. Ein "Bürgertreff für alle", ein gepflegtes Cafe und ein Hotel unterstützen diese Vorgabe. Die Einzelhandelsgeschäfte könnten endlich auf Dauer erfolgreich wirtschaften.


  • Die Bürgerinitiative Martinsried fordert, dass alle wegen der neuen U-Bahn neu hinzukommenden Buslinien nicht durch die Wohngebiete von Martinsried fahren, sondern über die Würmtalstraße, Klopferspitz, Großhadernerstraße und weiter über eine vom Gutachter der Gemeinde bereits vorgeschlagene neu zu erstellende kleine Straßenverbindung nach Süden direkt zur U-Bahnstation laufen: Damit entsteht Verkehrsberuhigung in der Lochhamerstraße und keine zusätzliche Verkehrsbelastung der Wohngebiete.


  • Die Bürgerinitiative Martinsried setzt sich ein für eine Parallelstraße zur Röntgenstraße hinter den Garagen mit einem Durchbruch durch den Wall an der Fraunhoferstraße, diese fortführend nach Norden und einmündend in die Lochhamerstraße Höhe Fa. Schrittenlocher und wiederum einmündend in die Würmtalstraße. Dort sollte zur Verkehrsberuhigung ein Verkehrskreisel erstellt werden. Auch diese Straße muss verkehrsberuhigt gestaltet werden, damit sie keinen neuen Durchgangsverkehr anzieht. Siehe Lagepläne / Lageplan 13


  • Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt die allumfassende Parkraumbewirtschaftung des Basler Martinsrieder Verkehrskonzepts ab. Sie muss auf ein Minimum reduziert werden. Die Bürger möchten weiterhin vor ihrem Haus parken. Dies ist nur möglich mit einer den Erfordernissen einer Endstation einer U-Bahn entsprechenden großen Park & Ride-Anlage - ober- oder unterirdisch - an der neuen U-Bahn. Außerdem fordert die Bürgerinitiative die Versetzung der U-Bahnstation um ca. 150m in Richtung Angerbauerstraße. Auch die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried möchten zu Fuß zur U-Bahn kommen können.
    Siehe Lagepläne 10 11 und 13.


  • Martinsried steht vor seiner größten Ortsentwicklung , zumal da in den nächsten Jahren die Erweiterung der Universität ca. 13.000 neue Studenten täglich nach Martinsried bringt. Wir müssen die Chance, die sich hier für die gesamte Gemeinde Planegg eröffnet, erkennen und ergreifen und deshalb großzügig fördern.

 

08.03.2012

Es soll doch eine Trambahn durch Martinsried fahren

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Planegg und Martinsried, letzte Woche hat Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch in einem Interview mit dem Münchner Merkur öffentlich bekannt und zugegeben, dass sie sich in dem Grünstreifen mitten durch Martinsried sehr wohl eine Trambahn vorstellen kann, und dass sie das auch wünscht.

Diese so genannte Umlandbahn soll nach Aussagen von zuständiger Seite weiter durch Planegg hindurch fahren bis nach Germering. Damit sind die Bürgerinnen und Bürger in Planegg gleichermaßen betroffen.

Laut unseren umfangreichen Bürgerbefragungen lehnt die überwiegende Mehrheit der Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger diese Trambahn mitten durch Martinsried ab, denn sie würde eine gemütliche und attraktive Ortsmitte mit allen nötigen Einzelhandelsgeschäften, Verkehrsberuhigung, Fußgängerzonen und damit erhöhter Verweilqualität nicht mehr möglich machen.

Diese Tram bringt keine Entlastung, sondern vornehmlich neuen Durchgangsverkehr und Lärm und verhindert, dass die beiden Grünstreifen in die aktuell anstehende Ortsmittenplanung mit einbezogen werden können.

Die Chance für die Gemeinde Planegg, ohne große Ausgaben eine lebendige Ortsmitte für Martinsried gestalten zu können, ist somit vertan.

Aus Planegg erhalten wir Anrufe von Bürgern, die diese Trambahn durch Planegg hindurch ebenfalls ablehnen.

Die Bürgerinitiative Martinsried erwartet deshalb von den Fraktionen im Gemeinderat Planegg ein nochmaliges Hinterfragen des diesbezüglich schon abgestimmten Beschlusses v.18.11.2010

Ihre Bürgerinitiative Martinsried e.V.

 

16.02.2012

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Martinsried,
liebe Gewerbetreibende und Selbstständige in Martinsried,

wir werden Ihnen heute und in den kommenden Anzeigen die Richtigkeit unserer Aussagen dokumentieren:

Trambahn mitten durch Martinsried

Es ist richtig, dass der Gemeinderat Planegg am 18.11.2010 im Zusammenhang mit dem Martinsrieder Verkehrskonzept folgenden Antrag mit breiter Mehrheit beschlossen hat:
Beweis:www.planegg.de/Unsere Gemeinde > Gemeinderat > Sitzungen

Dieser Beschluss im Wortlaut:

"Antrag der Fraktion Gruppe 21 vom 17.11.2010 zum integrierten Gesamtverkehrskonzept Martinsried:

Trambahn:
Um die Option einer künftigen Umsetzung eines schienengebundenen Massenverkehrsmittels ( Tram- oder Stadt- Umlandbahn oder U-Bahn-Verlängerung) möglichst wenig zu beschränken, ist die bisher dafür schon vorgesehene Ost-West-Achse durch Martinsried (Anm. BIM: gemeint ist der Grünstreifen zwischen Röntgen- und Fraunhoferstraße und zwischen Lena-Christ- und der alten Großhaderner Straße) weiterhin so freizuhalten, dass keine unnötigen Finanzierungs- und Realisierungshindernisse entstehen…"

Abstimmungsergebnis:
Zustimmung: 18
Ablehnung: 4


Und schon allein durch das "Freihalten" der Grünstreifen kann sich die künftige Ortsmitte in Martinsried nicht entwickeln. Unserer Meinung nach werden durch diesen Beschluss die Chancen für eine attraktive Gestaltung der Ortsmitte zerstört von dem vagen Vorhaben eines Massenverkehrsmittels mitten durch Martinsried.

Dieser Beschluss der Gemeinde Planegg ist Fakt. Die Gemeinde Planegg sollte dazu stehen und sich nicht mit Haarspaltereien um diesen Beschluss herummogeln. Reißerische Schützenhilfe von der Presse ist ebenfalls nicht sachdienlich. Es geht hier um die zukünftige Gestaltung einer neuen Ortsmitte. Einer Ortsmitte, die uns schon lange versprochen wurde mit einem kompletten Nahversorgungszentrum, mit Ruhe- und Sitzgelegenheiten, mit funktionell eingeplanten Fußgängerzonen und Parkmöglichkeiten. Kurz: Es geht hier um eine verkehrsberuhigte Ortsmitte, in der sich die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried wohl fühlen und gerne verweilen, ganz im Interesse auch des Gewerbes, der Selbstständigen und der in Zukunft 13.000 Studenten in Martinsried.

Wir wünschen Ihnen und uns, dass unser Engagement auch Früchte bringt. Wenn Sie allerdings das obige Abstimmungsergebnis betrachten, erkennen Sie, dass sich die überwiegende Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder für dieses Massenverkehrsmittel mitten durch Martinsried ausgesprochen hat. Das bedeutet, dass wir für unser Anliegen keine guten Karten haben. Wir werden uns jedoch auch in Zukunft weiter für Sie mit aller Kraft einsetzen. Wir haben mit Frau Bürgermeisterin Detsch bereits gesprochen und sie gebeten und aufgefordert, diesen Antrag zurückzunehmen.

 

09.02.2012

Freihalten von Grünstreifen dokumentiert

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Martinsried, und liebe Gewerbetreibende und Selbstständige, Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch überraschte uns in der letzten Hauptausschusssitzung in Anwesenheit der Presse mit der Behauptung, die Aussagen der Bürgerinitiative im Info vom 2. Februar 2012 entsprächen nicht den Tatsachen.

Die Vorsitzende der Bürgerinitiative schlug daraufhin Frau Detsch vor, das Problem im Gespräch mit der Bürgerinitiative zu lösen.

Frau Detsch stimmte diesem Gespräch zu.

Umso mehr ist die Bürgerinitiative überrascht, dass Frau Detsch nun dennoch eine neue Kampagne gegen die Bürgerinitiative inszeniert.

Die Bürgerinitiative Martinsried gibt bekannt:

Alle Aussagen der Bürgerinitiative Martinsried im Info vom 2. Februar 2012 entsprechen den Tatsachen.

Die Bürgerinitiative Martinsried hält es für ihre Pflicht, die Öffentlichkeit auch weiterhin sachlich und ehrlich auch über unpopuläre Maßnahmen der Gemeinde zu informieren.

Die Richtigkeit unserer Aussagen werden wir bei Bedarf dokumentieren. Wir möchten, dass sich die Bürgerinnen und Bürger, die Gewerbetreibenden und Selbstständigen bei den anstehenden, für Martinsried weit reichenden Entscheidungen Ihr eigenes Urteil bilden können.

Seit geraumer Zeit pflegt die Bürgerinitiative sachliche Gespräche mit Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch. Umso weniger können wir ihre aktuelle Vorgehensweise verstehen.

Unterschiedliche Meinungen können nur bei gegenseitiger Wertschätzung ausgetragen werden. Gerade in Zeiten von bevorstehenden Kommunalwahlen können Veröffentlichungen von Mandatsträgern, die wieder gewählt werden wollen, eine sachliche und zielführende Diskussion verhindern.

Die überparteiliche Bürgerinitiative würde es deshalb begrüßen, die Diskussion wieder auf die Sachebene zurück zu holen und die in Martinsried anstehenden und umfangreichen Veränderungen im Gespräch mit uns und mit breiter Bürgerbeteiligung in weitgehendem Konsens zu lösen. Dazu braucht Martinsried die Bürgerinitiative.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Bürgerinitiative Martinsried e. V.

 

05.01.2012

Der Münchner Merkur hat zum Jahreswechsel (MM 31.12. 2011) die Bürgermeister(innen) des Würmtals nach ihrem

"Unwort des Jahres 2011"

Die Bürgermeisterin von Krailling, Frau Christine Borst, gab treffend zur Antwort:

"Mein Unwort des Jahres wäre
"die Bürger mitnehmen",
weil das von vielen so oft betont,
aber nicht vollzogen wird."

Die Bürgerinitiative Martinsried beobachtet anerkennend die vorbildlich praktizierte Bürgerbeteiligung der Ortsentwicklung in Krailling.

Niemand spricht so viel von der "Beteiligung der Bürgerinnnen und Bürger von Martinsried" wie die Bürgermeisterin von Planegg, Frau Annemarie Detsch. Siehe Münchner Merkur 31.12.2011 und SZ 29.12.2011.

Die Realität in Planegg hingegen sieht anders aus:

Keine praktizierte Bürgerbeteiligung beim Martinsrieder Verkehrskonzept, was bereits beschlossen ist

Keine praktizierte Bürgerbeteiligung bei der Planung der U-Bahn incl. Park&Ride-Anlage in Martinsried

Keine praktizierte Bürgerbeteiligung zur Planung der Ortsmitte von Martinsried:


Laut Gemeinderatssitzung vom 27.10.2011 arbeiten im Bauamt Planegg bereits seit September 2011 ca. fünf verschiedene Arbeitsgruppen mit je einem Städteplaner an fünf verschiedenen Aufgaben zur Ortsmitte Martinsried. Unter Einsparung eines Städteplanerwettbewerbs und alles hinter verschlossenen Türen.

 

22.12.2011

Ortsmitten - und Verkehrsplanung Martinsried - Bürgerbeteiligung

Die Bürgerinitiative Martinsried begrüßt die Entscheidung der Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch, sich aus Dringlichkeitsgründen im kommenden Jahr zuerst auf die Ortsentwicklung Martinsried zu konzentrieren. Schließlich erwartet Martinsried eine enorme Entwicklung mit zukünftigen ca. 13.000 Studenten und Angestellten an der erweiterten Universität zusätzlich zu den ca. 10.000 Pendlern, die schon jetzt täglich nach Martinsried fahren.

Wir sind vom Bauamt Planegg informiert worden, dass bereits seit Monaten verschiedene Arbeitsgruppen des Planegger Bauamts im Auftrag der Bürgermeisterin intensiv und ohne Bürgerbeteiligung an der Ortsmittenplanung arbeiten. Sie arbeiten mit einigen Planungsbüros zusammen, die hinter verschlossenen Türen nur von Frau Annemarie Detsch und der Verwaltung ausgesucht und beauftragt wurden.

Zum Vergleich: Beim S-Bahnhof-Areal in Planegg, das bei weiten nicht so eine enorme Dringlichkeit wie die Ortsentwicklung Martinsried aufweist, wurde zuerst wie allgemein üblich ein internationaler Städteplanerwettbewerb eingeleitet, der laut Aussagen der Bürgermeisterin und der Gemeinderäte von Planegg "Qualität und eine Vielzahl von Ideen" brachte, aus denen man dann "die besten drei Vorschläge" öffentlich aussuchen und prämieren konnte. Bürgerbeteiligung fand hier gleich zu Anfang statt.

Wir fragen also: Warum die Planung des S-Bahnhof Planegg von Öffentlichkeit und Qualität gekennzeichnet ist, während man in Martinsried auf den Ideenwettbewerb, der auch hier die professionelle Qualität bringen könnte , und auch auf Öffentlichkeit verzichtet?

Warum werden hier ohne jegliche Bürgerbeteiligung und still und leise hinter verschlossenen Türen und nur mit von der Bürgermeisterin und der Verwaltung bevorzugten Planungsbüros Planungen erstellt?

Zwar ist den Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern "Bürgerbeteiligung" später in der so genannten "Programmwerkstatt" der Gemeinde versprochen worden. Bürgerbeteiligung wurde uns auch von Frau Detsch im "Lenkungskreis" und bei der Entstehung des "Martinsrieder Verkehrskonzepts" versprochen. Jedes Mal wurden wir jedoch schwer enttäuscht. Die kostenschweren "Bürgerbeteiligungen" dienten der Gemeinde anscheinend nur als Feigenblatt.

Wir müssen also befürchten, dass uns wie bisher in der so genannten "Programmwerkstatt" von einem von der Gemeinde bezahlten Moderator oder Planer bestimmte und von der Gemeinde bevorzugte Ortsmittenplanungen vorgelegt werden, die bereits jetzt hinter verschlossenen Türen und ohne unsere Beteiligung im Bauamt Planegg so gut wie fest gelegt werden. Ähnlich dem "Martinsrieder Verkehrskonzept", das ja sogar laut Beschluss als anscheinend unveränderbare "Grundlage für die Ortsmittenplanung" dienen soll!



Liebe Leserinnen und Leser,

wir danken Ihnen herzlich für Ihre Mitarbeit. Wir wünschen Ihnen, unserer Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch, den Gemeinderäten und der Planegger Verwaltung eine gesegnete Weihnacht und eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Martinsried im Neuen Jahr.

Ihre
Bürgerinitiative Martinsried e.V.
Dr. Barbara Gutmann Vorsitzende


 

01.12.2011

Eine Straßenbahn mitten durch Martinsried!

Noch nie hat die Bürgerinitiative so viele aufgeregte Rückmeldungen bekommen wie auf unser letztes Inserat. Einzelne Bürger konnten diese Information, dass die beiden Grünstreifen an Röntgen- und Lena-Christ-Straße mitten im Zentrum von Martinsried für eine Umlandbahn frei gehalten werden sollen, einfach nicht glauben.

Zwar soll diese Umlandbahn nicht heute oder morgen kommen, soll aber anscheinend laut bereits beschlossenem Antrag (s.u.) kommen. Es ist wahr:
Bisher will der Gemeinderat Planegg diese zwei Grünstreifen nicht für die neue Ortsmitte Martinsried frei geben, das hat der Gemeinderat mit folgendem Antrag der Fraktion Gruppe 21/ Die Grünen am 18.11.2010 aktualisiert und mit großer Mehrheit beschlossen:
Der Antrag im Wortlaut:

"Trambahn:
Um die Option einer künftigen Umsetzung eines schienengebundenen Massenverkehrsmittels (Tram oder Stadt-Umlandbahn oder U-Bahnverlängerung) möglichst wenig zu beschränken, ist die bisher dafür schon vorgesehene Ost-West-Achse durch Martinsried weiterhin so freizuhalten, dass keine unnötigen Finanzierungs- und Realisierungshindernisse entstehen…"
Abstimmungsergebnis: Zustimmung 18 , Ablehnung 4


Anmerkung der Bürgerinitiative: Laut Gutachten des Herrn Schneider (Intraplan) vom MVV ist die Kostennutzungsanalyse zur hier erwähnten Verlängerung der U-Bahn nach Planegg extrem schlecht, sodass die U-Bahn schon aus unrentablen Gründen nie nach Planegg verlängert wird.

Warum also sollen diese Grünstreifen immer noch frei gehalten werden?

Für zusätzlichen Durchgangsverkehr: Umlandbahn, Tram, Luftverschmutzung und Lärm mitten im Wohngebiet von Martinsried !

Auch die Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf eine Ortsmitte mit Nahversorgungszentrum, das attraktiv und gleichzeitig verkehrsberuhigt gestaltet wird. Und dies ist eben nur möglich unter Einbeziehung der beiden Grünstreifen bis zum Eingang zur U-Bahn und im Verbund mit der historischen Mitte um die Kirche St. Martin und die umliegenden Bauernhöfe. Das Büro CIMA berät diesbezüglich die Gemeinde Planegg. CIMA GmbH unterstützt unser Anliegen.

Wir bitten also und fordern den Gemeinderat auf, obigen Antrag zurückzunehmen, damit aus der Ortsmitte von Martinsried trotz bereits eingesparten Städteplanerwettbewerbs doch noch eine bürgerfreundliche und auch einzelhandels-freundliche Ortsmitte werden kann. Großer Vorteil zudem: Da sich die Grünstreifen bereits im Besitz der Gemeinde befinden, ist die Realisierung unsrer Forderung sofort und ohne zusätzliche finanzielle Belastung der Gemeinde machbar.


 

27.10.2011

Grünstreifen im Ortsmittenzentrum

Die Bürgerinitiative Martinsried e.V. informiert:
Die beiden Grünstreifen im Zentrum von Martinsried zwischen Frauenhofer- und Röntgenstraße einerseits und zwischen Lena-Christ-Straße und der alten Großhaderner Straße andererseits bis hin zum Eingang zur neuen U-Bahn gehören zum Zentrum von Martinsried. Hier und im Umfeld soll in Zukunft das Nahversorgungszentrum von Martinsried entstehen. Das von der Gemeinde Planegg beauftragte Beratungsbüro für Orts- und Einzelhandelsentwicklung CIMA unterstützt die Vorschläge der Bürgerinitiative, diese Grünstreifen mit in das Nahversorgungszentrum von Martinsried einzubeziehen. Die Bürgerinitiative Martinsried hat Frau Bürgermeisterin in einem Gespräch gebeten, auf diesen Grünstreifen, die sich erfreulicherweise im Besitz der Gemeinde befinden, in lockeren Abständen Bungalows zu erstellen z. B. für ein Cafe und für Einzelhandelsgeschäfte des täglichen Bedarfs, die bei uns in Martinsried noch fehlen. Gleichzeitig soll eine Verkehrsberuhigung von Röntgen- und Lena-Christ-Straße mit teilweisen Fußgängerzonen, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Spielplätzen, Sitzgelegenheiten und wirklich gepflegten Grünanlagen erfolgen - selbstverständlich unter der Voraussetzung von ausreichend erstellten Parkmöglichkeiten. Das gesamte Areal soll attraktiv gestaltet werden, so dass man gerne dort einkaufen geht, und dass man fußläufig leicht seinen Friseur, seinen Apotheker, seine Ärzte und seinen Zahnarzt erreichen kann. Wir werden vom Büro CIMA mit unseren Vorschlägen voll unterstützt.

Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch hat jedoch unsere Vorschläge zu unserem Bedauern abgelehnt: " Diese Grünstreifen werden freigehalten für die Umlandbahn nach Planegg und Germering," so Frau Detsch.

Eine Straßenbahn mitten durch Martinsried!

Wir können nicht glauben, dass so ein Areal, das sich für eine ansprechende und verkehrsberuhigte grün-attraktive Ortsmitte direkt aufdrängt , nun verschleudert und ohne Not mit zusätzlichem Durchgangsverkehr endgültig zunichte gemacht werden soll.

Martinsried wehrt sich.

Wir, die Bürgerinitiative Martinsried, werden uns dafür einsetzen, dass hier eine lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitte entsteht., und dass hier keine Trambahn fährt. Machen Sie mit! T. 0172/8311496

 

27.10.2010

Wo ist das
Einzelhandelsnahversorgungskonzept
für Martinsried?

Ein Ort mit jetzt schon 4.000 Einwohnern wie Martinsried hat ein Recht darauf, ein eigenes Nahversorgungszentrum zu bekommen, das von den Bürgerinnen und Bürgern fußläufig zu erreichen ist, und das über alle Geschäfte und Dienstleister für den täglichen Bedarf verfügt. Die Tatsache, dass zusätzlich zu den ca. 10.000 Pendlern, die täglich jetzt schon in Martinsried arbeiten, in naher Zukunft auch noch ca. 13.000 Studenten kommen, unterstreicht diese Forderung der Bürgerinitiative.

Das von der Gemeinde in Auftrag gegebene "Einzelhandels und Zentrenkonzept" des Büros CIMA Beratung + Management GmbH, über das heute Abend anscheinend abgestimmt wird, beinhaltet - und das hoffen wir sehr - auch das eigene Nahversorgungskonzept für Martinsried. Jedenfalls konnten wir im Kontakt mit dem Büro CIMA erfreulicherweise feststellen, das das Konzept von CIMA prinzipiell den Forderungen der Bürgerinitiative Martinsried entspricht. Man war sich jedoch nicht sicher, ob auch alles wie vorgeschlagen von der Gemeinde Planegg übernommen würde!

Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger
lehnen das Martinsrieder
Verkehrskonzept ab.

Die Martinsrieder möchten nicht durch die dort geplanten Straßensperrungen wie in einem Käfig wohnen, sondern frei alle bisher vorhandenen Aus- und Einfahrtstraßen auch in Zukunft benutzen können. Wir wollen mit dem Campus zusammenwachsen, zum Wohle der Martinsrieder Bürger, zum Wohl des Martinsrieder Gewerbes und der Martinsrieder Dienstleister und damit zum Wohle der ganzen Gemeinde Planegg.

Die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried fordern zur neuen U-Bahn eine ausreichende Park&Ride-Anlage mit wesentlich mehr Parkplätzen als den bisher uns wenigsten nachträglich zugestandenen 79 Plätzen.

Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger fordern Verkehrsberuhigung für Martinsried. Deshalb muss jetzt endlich die Parallelstraße zur Röntgenstraße hinter den Garagen in Angriff genommen werden, und deshalb darf es auch nicht sein, dass laut bisherigem Martins-rieder Verkehrskonzept immer noch fünf Buslinien durch die Wohn-gebiete in Martinsried fahren sollen - zum neuen Busbahnhof. Die neue Ortsmitte soll keine Bus-Autobahn werden, sondern durch Fußgängerzonen verkehrsberuhigt und für Bürgerinnen und Bürger attraktiv zum Einkaufen gestaltet werden.

Auch hier hoffen wir auf Einsicht und wünschen uns wesentliche Verbesserungen.

 

20.10.2011

Nahversorgungszentrum Martinsried

Die umfangreichen Bürgerbefragungen der Bürgerinitiative haben ergeben:

  • Bürgerinnen und Bürger von Martinsried wünschen sich im Ortskern von Martinsried ein Nahversorgungszentrum, das fußläufig erreichbar ist, und in dem alle für den täglichen Bedarf notwendigen Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleister zur Verfügung stehen.


  • Gleichzeitig muss die neue Ortsmitte attraktiv und verkehrsberuhigt gestaltet werden, damit sie von den Bürgern angenommen wird, und damit die Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleister und Restaurants auch wirtschaftlich erfolgreich sind.


  • Deshalb fordert die Bürgerinitiative an der neuen U-Bahnendhaltestelle U 6 eine ausreichende Park&Ride-Anlage und den Verzicht auf eine Rundum Parkraumbewirtschaftung in den Wohnvierteln.

folgerichtig lehnt die Bürgerinitiative Martinsried das Konzept des Architekturbüros Basler & Partner ab.

  • Ca. 10.000 Pendler und ca.13.000 neue Studenten und Angestellte der Universität. Martinsried steht vor seiner bedeutendsten Entwicklung:

    Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt die Trennung von Campus und Martinsried (Straßensperrungen!) grundsätzlich ab.

    Die Bürgerinitiative fordert das Zusammenwachsen von Campus und Bürgervierteln zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, der Studenten, des Gewerbes und damit der gesamten Gemeinde Planegg.

Die CIMA Beratung + Managment GmbH arbeitet z. Zt. im Auftrag der Planegger Gemeinde an einem Einzelhandelsentwicklungsonzept für Planegg und Martinsried. Wir konnten erfreulicher feststellen, dass dies Konzept prinzipiell den Forderungen der Bürgerinitiative für Martinsried entspricht.

 

06.10.2011

Nahversorgungsanalyse für Martinsried und Fachberaterfirma CIMA

Die Gemeinde Planegg beabsichtigt, die von Martinsried seit Langem geforderte Ortsmittenplanung in absehbarer Zeit fertig zu stellen. Bürgermeisterin Annemarie Detsch hat versprochen, wie in Planegg am S-Bahnhof-Areal alle Bürgerinnen und Bürger von Martinsried aufzurufen, um an der Planung der Ortsmitte von Martinsried mitzuwirken. Das begrüßt die Bürgerinitiative Martinsried e. V. ausdrücklich.

Mittlerweile allerdings wird das Martinsrieder Verkehrskonzept als Vorgabe für alle Planungen in Martinsried gehandhabt, ein Konzept, an dessen Entstehen die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried ausgeschlossen waren. Die Bürgerinitiative lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept als unfunktionell und bürgerfeindlich ab. Begründungen siehe auf dieser Seite in der Rubrik Verkehrskonzept Martinsried. Bisher ist auch noch nicht- wie ansonsten bei so großen Projekten üblich und wie beim S-Bahnhof-Areal in Planegg geschehen - ein Städteplanerwettbewerb ausgeschrieben worden, eine Maßnahme, die wir für ein professionelles Planungsergebnis unbedingt für erforderlich halten.

Die umfangreichen Bürgerbefragungen der Bürgerinitiative haben ergeben, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in Martinsried eine Ortsmitte wünschen vornehmlich entlang der quer verlaufenden Röntgen- und Lena-Christ-Straße bis zur U-Bahn-Rampe unter Einbeziehung des historischen Zentrums mit der Kirche St. Martin und Umgebung (Bauernhöfe).

Die moderne Städteplanung - auch für kleinere Orte wie Martinsried - geht davon aus, dass neben einem Großdiscounter , der meist nicht im Zentrum des Ortes, sondern an einer Staatsstraße gelegen ist (in Martinsried AEZ und OBI), für die Bevölkerung ein Einzelhandelszentrum im Ortskern zur Verfügung stehen muss, das die Bürgerinnen und Bürger fußläufig erreichen können - bürger- und seniorenfreundlich.

Dieses Einzelhandelzentrum muss alle Einzelhandelsgeschäfte des täglichen Bedarfs beinhalten, z. B. Lebensmittelgeschäfte, Drogeriemarkt, Blumenladen, Reformhaus, Metzgerei, Post und Schreibwaren, Optiker, kleine Boutique, Parfümerie, Getränkemarkt sowie auch Dienstleister wie Ärzte, Zahnärzte und Apotheken, usw. Nur wenn man in ein und demselben Zentrum alles für seinen täglichen Bedarf erledigen kann, wird ein Einzelhandelsnahversorgungszentrum auch vom Bürger angenommen. Die Röntgen- und Lena-Christ-Straße incl. dem historischen Ortskern bieten sich in Martinsried für so ein modernes Nahversorgungszentrum hervorragend an.

Selbstverständlich soll so ein Zentrum sowohl attraktiv als auch verkehrsberuhigt gestaltet werden durch Fußgängerzonen, Ruhezonen, Bepflanzungen und funktionstüchtigen Parkraum. Ein kleines Cafe, diverse Restaurants runden dann den Einkauf noch ab.

Wer meint, das würde sich für Martinsried nicht rentieren, wird eines Besseren belehrt, wenn er z. B. den kleinen Ort Rott am Lech (1.300 Einwohner ) oder z. B. Anzing (3.700 Einwohner) genauer betrachtet, nur zwei Beispiele unter vielen. Dort rentieren sich die Nahversorgungszentren sehr wohl. Die Fachfirma CIMA hat für Anzing eine hervorragende Nahversorgungsanalyse ins Internet gestellt, www.cima.de./ Anzing, die es sich lohnt zu lesen. Martinsried verfügt immerhin über 4.000 Einwohner und 10.000 Pendler, die täglich in Martinsried arbeiten und in baldiger Zukunft zusätzlich 13.000 Studenten und Angestellte.

In dieser Entwicklung steckt ein hohes Potential für das erfolgreiche Martinsrieder Einzellhandelsnahversorgungszentrum. Laut Aussagen von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch arbeitet die gleiche Firma CIMA z. Zt. an einer Einzelhandelsanalyse für Gesamtplanegg.

Ein Gemeinderat aus Planegg hat allerdings seinerzeit erklärt:

"Wir wollen doch gar nicht, dass die Martinsrieder in Martinsried einkaufen, sondern bei uns in Planegg!"

Sollte eventuell diese bisher übliche Vorgehensweise für die Planung der Martinsrieder Ortsmitte immer noch aktuell sein?


Wir hoffen, dass diese Sichtweise nun der Vergangenheit angehört, hat doch Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch selbst versprochen, dass die Martinsrieder Bürger bei allen sie betreffenden Planungen mitwirken können.
Somit bitten wir die Bürgermeisterin Frau Detsch, den Planegger Gemeinderat und seine Verwaltung, uns bei dieser Nahversorgungsanalyse der Firma CIMA mit einzubeziehen bevor die Analyse abgeschlossen ist.

Die engagierten Bürgerinnen und Bürger von Martinsried haben seit vielen Jahren viel Wissen über die Bedürfnisse von Martinsried angesammelt. Auf diesen Wissensschatz sollte die laufende CIMA-Analyse nicht verzichten.

 

15.09.2011

Der Architektenwettbewerb

für die Planung des Bahnhofsareals in Planegg "hat viele Ideen gebracht", dies ist die einhellige Meinung des Gemeinderates Planegg wie auch der Presse (SZ vom 9.9.2011 Rainer Rutz).

Martinsried steht eine gewaltige Ortsentwicklung bevor, die voraussichtlich bereits 2012 in Angriff genommen wird: Die neue U-Bahnendhaltestelle der U 6, eine Ortsmitte-Planung, neues und umfangreiches Gewerbeaufkommen an der Bunsenstraße und in der neuen Ortsmitte, ein noch fehlendes funktionstüchtiges Verkehrskonzept, eine ausreichende Park & Ride-Anlage für die U-Bahn, ein Busbahnhof. Schon jetzt fahren täglich 4.000 Studenten und Angestellte in den Campus und in Zukunft werden durch die geplante Erweiterung der LMU ca. 13.000 Studenten und Angestellte hinzukommen. Schon jetzt verfügt Martinsried über ca. 10.000 Pendler in die Gewerbegebiete.

Die Gesamtplanung von Martinsried ist also eine Herkulesaufgabe und kann nur gelingen, wenn man sie mit Weitblick und professioneller Vorgehensweise angeht.

Dazu gehört zu allererst ein Architektenwettbewerb, wie er in Planegg für das Bahnhofsareal anscheinend ohne Diskussion selbstverständlich war.



Auch in Martinsried darf nicht an falscher Stelle gespart werden. Schließlich gehört Planegg nicht zu den armen Kommunen. ( Planung einer zweiten Tiefgarage an der Bahnhofstraße, das feudale Kupferhaus, das großzügige Familienzentrum ausgestattet mit einer eigenen Mensa und vieles andere).

Zu dieser Gesamtplanung gehört, und das ist üblich, auch eine Verkehrsplanung. Wird diese nicht im Zusammenhang mit der gesamten Ortsplanung erstellt , kann die Verkehrsplanung nicht funktionieren. Das beste Beispiel dafür ist das von der Gemeinde in Auftrag gegebene und bereits vom Gemeinderat beschlossene

Martinsrieder Verkehrskonzept.

Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co. ab

  • weil es nicht im Zusammenhang mit einer Ortsmittenplanung erstellt wurde und schon allein deshalb nicht funktionieren kann. Ortsplanungen müssen laut Auskunft der Bayerischen Architektenkammer immer mit gleichzeitigen Verkehrsplanungen einhergehen.


  • weil es keine Alternativen enthält, sondern nach den Vorgaben der Gemeinde entstanden ist, weil es also ohne jeden Ideenwettbewerb von verschiedenen Planern und damit unprofessionell entstanden ist.


  • weil die Bürgerinnen und Bürger hier mit einem allumfassenden Parkraumbewirtschaftung konfrontiert werden und ihre Parkplätze vor der Wohnung nicht mehr frei benützen können.


  • weil die Geschäfte in Martinsried, die Gewerbetreibenden, die Dienstleister und Freiberufler nicht mehr frei über Ihre Parkplätze vor ihren Unternehmen verfügen können.


  • weil die Straßen in den Wohnvierteln von Parkplatz suchenden und parkenden Autos verstopft werden, weil nur 79 Parkplätze für die neue U-Bahn-Endhaltestelle gebaut werden.


  • weil Martinsried im Martinsrieder Verkehrskonzept aufgeteilt wird in den verkehrsmäßig bevorzugten Ortsteil Campus und den benach-teiligten Ortsteil der Martinsrieder Wohn- und Gewerbeviertel.


  • weil Martinsrieder Bürgern dann nur noch ein einziger Straßenzug zur Verfügung steht, nämlich die Röntgen- und Frauenhoferstraße, da die Großhaderner Straße, der Klopferspitz und die Lochhamer Straße im Martinsrieder Verkehrskonzept für den Autoverkehr gesperrt werden.


  • weil die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried sich nicht in einen Käfig einsperren lassen wollen, sondern im Gegenteil zusammenwachsen wollen mit dem Campus, was auch den Geschäften, Gaststätten und Dienstleistern in Martinsried und damit der gesamten Gemeinde Planegg zugute kommt.


  • weil im Martinsrieder Verkehrskonzept zu viele Busse durch die Wohngebiete von Martinsried fahren, die man auch durch den Campus leiten und dort parken lassen kann. Der Campus jedoch wird von Autoverkehr, Busverkehr und Busparken so gut wie völlig verschont auf Kosten von Martinsried.


  • weil das Martinsrieder Verkehrskonzept am 20. Oktober 2010, als es im Kupferhaus der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, von den Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern massiv k ritisiert wurde und in seinen Grundaussagen in zahlreichen Wortbeiträgen und von der überwiegenden Mehrheit abgelehnt wurde, was aber leider in der Gemeinde so gut wie keine Berücksichtigung fand.


  • weil es viele Gründe mehr gibt, weswegen das Martinsrieder Verkehrskonzept nur mit einer schlechten Note bewertet werden muss.
Ortsmitte und Verkehr müssen auch laut Auskunft der Bayerischen Architektenkammer jeweils zusammen geplant werden, da ansonsten die Planungsqualität ersichtlich leidet. Das beste Beispiel dafür ist das Martinsrieder Verkehrskonzept.

Wir fragen uns weiter: Wo ist eigentlich die viel gepriesene und versprochene Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in das Planungsvorhaben der Ortsmitte von Martinsried, wenn ein Großteil dieser Planung, nämlich die Verkehrsplanung, bereits ohne Beteiligung der Bürger als vorgegebene und im Gemeinderat bereits beschlossene Grundlage für die Planung der Ortsmitte definiert ist?


Die Bürgerinitiative Martinsried ist der einzige eingetragene Verein, der per Telefon und Internet eine Bürgerbefragung über Ortsmitte und Verkehr in die Wege geleitet hat . Deshalb ist sie auch legitimiert, relevante Aussagen über eine sich abzeichnende vorherrschende Meinung der Bürger zu treffen. Wir werden diese Bürgerbefragung fortsetzen, und bereits jetzt sich abzeichnende Tendenzen dem Gemeinderat und der Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch als Wünsche der Bürgerinnen und Bürger unterbreiten.

Als eindeutige Sofortmaßnahme zur Entlastung der Röntgenstraße zeichnet sich der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger ab, hinter den Garagen eine gemeindliche Parallelstraße zur Röntgenstraße zu bauen, diese durch den Wall hindurch auf die Frauenhoferstraße zu führen und dann erst Nähe Feinkost Schrittenlochner in die Lochhamer Straße einführen zu lassen, und natürlich die Lochhamerstraße nicht zu sperren. Diesen Vorschlag (Sillatlösung) haben wir bereits im Jahr 2009 veröffentlicht.

Es kann nicht sein, dass der Bevölkerung angekündigt wird, man würde die Bürger in die Planungen mit einbeziehen, indem man ein paar wenigen "Auserwählten", deren konziliante Einstellung man kennt, das Vorhaben der so genannten "Programmwerkstatt" vorstellt und absegnen lässt.

Die Bürgerinitiative fordert sowohl bei der Verkehrs- als auch bei der Ortsplanung von Martinsried eine ehrliche und tatsächliche Bürgerbeteiligung für alle interessieren Bürgerinnen und Bürger von Martinsried.

 

11.08.2011

Warum lehnt die BIM das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co ab?

Die Bürgerinitiative Martinsried informiert: Am 28.Juli 2011 hat der Gemeinderat Planegg einstimmig einen Beschluss zur Ortsmitte-Planung in Martinsried gefasst:
Danach dient das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co., das bereits voriges Jahr im Rat beschlossen wurde, als Grundlage für alle weiteren Planungen für unsere Ortsmitte.

Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co. ab,
  • weil es nicht im Zusammenhang mit der Ortsmitte-Planung erstellt wurde und schon allein deshalb nicht funktionieren kann. Ortsplanungen müssen laut Auskunft der Bayerischen Architektenkammer immer mit gleichzeitig notwendigen Verkehrsplanungen einhergehen.


  • weil es keine Alternativen enthält, sondern nach den Vorgaben der Gemeinde entstanden ist, weil es also ohne jeden Ideenwettbewerb verschiedener Planer entstanden ist.


  • weil die Bürgerinnen und Bürger hier mit einer allumfassenden Parkraumbewirtschaftung konfrontiert werden und ihre Parkplätze vor der Wohnung nicht mehr frei benützen können.


  • weil die Geschäfte in Martinsried, die Gewerbetreibenden, die Dienstleister und Freiberufler nicht mehr frei über Ihre Parkplätze vor ihren Unternehmen verfügen können.


  • weil die Straßen in den Wohnvierteln von Parkplatz suchenden und parkenden Autos verstopft werden, weil nur 79 Parkplätze für die neue UBahn-Endhaltestelle gebaut werden.


  • weil Martinsried im Martinsrieder Verkehrskonzept aufgeteilt wird in den verkehrsmäßig bevorzugten Ortsteil Campus und den benachteiligten Ortsteil der Martinsrieder Wohn- und Gewerbeviertel.


  • weil Martinsrieder Bürgern nach draußen dann nur noch ein einziger Straßenzug zur Verfügung steht, nämlich die Röntgen- und Frauenhoferstraße, da die Großhaderner Straße, der Klopferspitz und die Lochhamer Straße laut Martinsrieder Verkehrskonzept für den Autoverkehr gesperrt werden.


  • weil die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried sich nicht in einen Käfig einsperren lassen wollen, sondern im Gegenteil zusammenwachsen wollen mit dem Campus, was auch den Geschäften, Gaststätten und Dienstleistern in Martinsried und damit der gesamten Gemeinde Planegg zugute kommt.


  • weil im Martinsrieder Verkehrskonzept zu viele Busse durch die Wohngebiete von Martinsried fahren, die man auch durch den Campus leiten und dort parken lassen könnte. Der Campus jedoch wird von Auto-, Busverkehr und Busparkern so gut wie völlig verschont auf Kosten der Wohnviertel von Martinsried.


  • weil das Martinsrieder Verkehrskonzept am 20. Oktober 2010, als es im Kupferhaus der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, von den Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern massiv kritisiert wurde und in seinen Grundaussagen in zahlreichen Wortbeiträgen abgelehnt wurde, was aber leider in der Gemeinde so gut wie keine Berücksichtigung fand.


  • weil es viele Gründe gibt, weswegen das Martinsrieder Verkehrskonzept nur mit einer schlechten Note bewertet werden muss.
Ortsmitte und Verkehr müssen auch laut Auskunft der Bayerischen Architektenkammer jeweils zusammen geplant werden, da ansonsten die Planungsqualität ersichtlich leidet. Das beste Beispiel dafür ist das Martinsrieder Verkehrskonzept.

Wir fragen uns weiter: Wo ist eigentlich die viel gepriesene und versprochene Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in das Planungsvorhaben der Ortsmitte von Martinsried? Wenn ein Großteil dieser Planung, nämlich die Verkehrsplanung, ohne Beteiligung der Bürger vom Gemeinderat bereits und als Grundlage für die Planung der Ortsmitte bereits vorgegeben ist?


   Die BIM ist der einzige eingetragene Verein, der per Telefon und Internet bereits eine Bürgerbefragung über die Ortsmitte und den Verkehr in die Wege geleitet hat . Deshalb ist sie auch legitimiert, relevante Aussagen über eine sich abzeichnende vorherrschende Meinung der Bürger zu treffen. Wir werden diese Bürgerbefragung fortsetzen, aber bereits jetzt die sich abzeichnenden Tendenzen dem Gemeinderat und der Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch als Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger unterbreiten.

Als eindeutige Sofortmaßnahme zur Entlastung der Röntgenstraße zeichnet sich der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger ab, hinter den Garagen eine gemeindliche Parallelstraße zur Röntgenstraße zu bauen, diese durch den Wall hindurch auf die Frauenhoferstraße zu führen und dann erst Nähe Schrittenlochner in die Lochhamer Straße einmünden zu lassen, und natürlich die Lochhamerstraße nicht zu sperren. Diesen Vorschlag haben wir bereits im Jahr 2009 veröffentlicht (Sillatlösung).

Es kann nicht sein, dass man der Bevölkerung vorgaukelt, man würde die Bürger in die Planungen mit einbeziehen, indem man ein paar wenigen "Auserwählten", deren konziliante Einstellung man kennt, das Vorhaben der so genannten "Programmwerkstatt" vorstellt und absegnen lässt.

Somit bittet die Bürgerinitiative und fordert die Gemeinde auf:
  1. Wie beim S-Bahnhofareal Planegg einen Ideenwettbewerb für die Ortsmitte und dazugehöriger Verkehrsplanung einzuleiten, um professionelle Ideenvielfalt und damit Qualität in das Planungsergebnis zu bekommen.
  2. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger tatsächlich und zwar sowohl bei der Verkehrs- als auch bei der Ortsplanung zu beteiligen und deren Wünsche in die Planungen mit einfließen zu lassen.
Denn nur die Bürgerinnen und Bürger, die vor Ort leben, erfahren täglich hautnah, welchen Verkehr und welche Ortsmitte Martinsried wirklich braucht.

 

26.05.2011

Das Prozedere der Verkehrs- und Ortsmittenplanung läuft falsch

Nun liegen die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs für das Bahnhofareal in Planegg inklusive die dazugehörige Verkehrsplanung vor. 32 Teilnehmer durften sich daran beteiligen. Die Gemeinde hatte den Architekten viele Vorgaben, darunter eine Tiefgarage mit auf den Weg gegeben. Man will Investoren gewinnen.

Auch der Ortsteil Martinsried soll - zum ersten Mal - eine Ortsmitte- und Verkehrsplanung bekommen. Die Bürgermeisterin, Frau Annemarie Detsch hat versprochen, wie in Planegg auch hier alle Bürgerinnen und Bürger aufzurufen, um an der Planung dieser Ortsmitte mitzuwirken. Das begrüßt die Bürgerinitiative Martinsried e.V. ausdrücklich. Martinsried beherbergt fast 40% der Einwohner von Gesamtplanegg. In Martinsried werden bereits jetzt mindestens 60% der Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde erwirtschaftet. Martinsried bekommt demnächst eine neue U-Bahn, nämlich die Endhaltestelle der U 6. Martinsried ist international bekannt als Wissenschafts- und Forschungszentrum für Biologie. In den kommenden Jahren wird Martinsried zusätzlich ca. 12.000 Studenten und Angestellte in den neu zu erstellenden Gebäuden der Ludwig-Maximilian-Universität täglich aufnehmen. Martinsried wird also mehr und mehr auch international - jeder Biologe in den USA kennt den Namen Martinsried - an Bedeutung gewinnen. Dieser viel versprechenden Zukunft müssen wir Rechnung tragen.

Und es ist die Chance für Martinsried. Der Ortsteil kann durch die neue U-Bahnendhaltestelle an Attraktivität und Lebendigkeit gewinnen. Dazu gehört einerseits ein umfassendes Angebot an Geschäften, Restaurants bzw. Cafes, andererseits muss aber auch bei den zukünftigen Planungen mehr Rücksicht auf die Bewohner, auf die Fußgänger und Radfahrer genommen werden, d.h. das Radnetz muss ausgebaut werden, und Geschäftszonen müssen ausgewogen abwechseln mit ansprechenden und gepflegten Ruhezonen, z. B. Fußgängerbereichen. Wir sind der Meinung, dass der Wissenschaftscampus an diesem lebendigen und attraktiven Martinsried in Zukunft teilhaben soll, wir wollen zusammenwachsen zum Vorteil der Bürger, der Studenten und des Martinsrieder Gewerbes.

Martinsried befindet sich an einem Scheidepunkt. Keinesfalls darf so wie bisher ohne jegliche Gesamtplanung für Martinsried weiter verfahren werden. Um ein vernünftiges Ergebnis zu bekommen, erwartet die Bürgerinitiative Martinsried folgende Rahmenbedingungen:
  • Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den Planungen


  • Ortsmittegestaltung gleichzeitig mit der dazugehörigen sinnvollen Verkehrsplanung


  • Keine Zweiteilung in Campus und Wohn- bzw. Gewerbegebiete


  • Beauftragung eines Architektenwettbewerbs wie am Bahnhofsareal in Planegg


  • Einsschaltung von Investoren


  • Ausgewogene Planung von Ruhe- (z.B. Fußgängerbereiche) und Geschäftsflächen in der Ortsmitte-, verkehrsberuhigte Ortsmitte


 

19.05.2011

Pressemitteilung der
Bürgerinitiative Martinsried e. V.

Die Planung der Ortsmitte von Martinsried wird laut Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch (SPD) noch im laufenden Jahr angegangen. Dies geht aus dem ausführlichen Gespräch hervor, das die Bürgerinitiative Martinsried (BIM) mit Frau Annemarie Detsch im Rahmen einer Bürgersprechstunde in Martinsried führte.

Auf weitere Anfrage der Vorsitzenden Frau Barbara Gutmann und der anwesenden Mitglieder der BIM verlaufen auch die Gespräche der Gemeinde Planegg zur Lösung des Park & Ride Problems an der neuen U-Bahnendhaltestelle in Martinsried sehr konstruktiv.

Die Bürgerinitiative ist allerdings nach wie vor der überzeugung, dass nur der Bau einer Tiefgarage mit einer Zufahrt nur von der Würmtalstraße Martinsried vom Zufahrtsverkehr zur neuen U-Bahnendhaltestelle verschonen könnte.

Dennoch begrüßt sie ausdrücklich die intensiven Bemühungen von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch (SPD), nach Möglichkeiten für eine oberirdische Park & Ride Anlage zu suchen. Bereits im letzten Jahr hat die Bürgerinitiative Einwendungen bei der Regierung von Oberbayern erhoben gegen die Verlängerung der U 6 nach Martinsried, sofern nicht gleichzeitig eine ausreichende Park & Ride Anlage erstellt wird.

Ferner haben wir bei der Regierung von Oberbayern eine öffentliche Anhörung zum Thema Parkplätze beantragt. Laut Aussage von Frau Detsch wird diese Anhörung voraussichtlich im Kupferhaus statt finden. Die Regierung von Oberbayern wird dazu in Form einer öffentlichen Bekanntmachung einladen.

Das ausführliche Gespräch mit Frau Detsch verlief harmonisch, konstruktiv und außerordentlich zielführend für eine gute und bessere Zukunft von Martinsried. Die Bürgerinitiative Martinsried konnte den Eindruck gewinnen, dass die Bürgermeisterin wirklich daran interessiert ist, in einem offenen Dialog konstruktiv mit der Bürgerinitiative umzugehen. Frau Detsch versprach, für die Planung der zukünftigen Ortsmitte Martinsried eine ähnliche Bürgerbeteiligung einzurichten, wie sie das beim S-Bahnhof-Arial in Planegg in die Wege geleitet hatte. Die Mitnahme der Bürgerinnen und Bürger von Martinsried bei allen wesentlichen Planungen war immer eine Hauptforderung der Bürgerinitiative. Somit begrüßen wir diese Zusage ausdrücklich.

Wir werden die Planung der Ortsmitte gerne begleiten. Dazu rufen wir die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried, sowie alle aktiven Gruppen auf, mit der Bürgerinitiative in Kontakt zu treten und gemeinsam Vorschläge für die Ortsmitte zu erarbeiten.

Wir nehmen gerne ihre Wünsche und Vorschläge entweder
per E-mail info[at]buergerinitiative-martinsried.de
oder per Telefon T. 0172/ 831 14 96 entgegen.